iPhone in Not: Speicherkrise macht Apple stark von Samsung abh�ngig
Apple muss bei zuk�nftigen iPhones massiv auf Samsung setzen. Der Grund sind explodierende Speicherpreise und ein Strategiewechsel der anderen bisherigen Zulieferer. Damit macht man sich in Cupertino ungew�hnlich stark abh�ngig.
In der Smartphone-Welt sind Apple und Samsung seit Jahren als erbitterte Konkurrenten bekannt, die sich unter anderem regelm��ig in Werbespots duellieren. Hinter den Kulissen pflegen die beiden Tech-Giganten jedoch eine pragmatische Gesch�ftsbeziehung, die nun eine neue Intensit�t erreicht. Denn f�r die kommende Generation des iPhones sieht sich Apple gezwungen, den Gro�teil seines Arbeitsspeichers bei den S�dkoreanern einzukaufen. Diese Entwicklung markiert eine signifikante Verschiebung in Apples Lieferkettenstrategie, die bisher strikt auf Diversifizierung ausgelegt war.
Die Korea Economic Daily geht unter Berufung auf Industriequellen davon aus, dass Samsung k�nftig zwischen 60 und 70 Prozent der DRAM-Chips f�r die neuen Apple-Smartphones liefern wird. Bislang verteilte Apple diese Auftr�ge deutlich ausgewogener zwischen Samsung und Mitbewerber SK Hynix, wobei auch der US-Hersteller Micron eine gewichtige Rolle spielte. Diese Streuung, die Apple normalerweise nutzt, um Preisdruck auszu�ben und Ausf�lle zu kompensieren, ist derzeit kaum aufrechtzuerhalten, da die Alternativen wegbrechen.
Samsung hat die dadurch entstehende L�cke anscheinend erkannt und m�chte sie nutzen. Entsprechend h�lt man weiter Kapazit�ten f�r herk�mmlichen LPDDR-Speicher frei. Die Koreaner verf�gen weiterhin �ber enorme Fertigungslinien f�r diesen DRAM-Typ und werden so zum fast exklusiven Partner, der Apples immense Volumenanforderungen bedienen kann. Es ist eine Situation, in der Apple kaum Alternativen bleiben, wenn die Produktion der Millionen von iPhones nicht ins Stocken geraten soll.
Diese Vorteile und die Marktverknappung haben jedoch ihren Preis. Kostete ein entsprechendes Speichermodul Anfang 2025 noch rund 30 Dollar (etwa 25,48 Euro), liegt der Preis aktuell bereits bei etwa 70 Dollar (etwa 59,45 Euro). Selbst f�r einen Gro�abnehmer wie Apple, der traditionell langfristige Vertr�ge aushandelt, d�rfte dieser Preissprung sp�rbar sein. Es bleibt abzuwarten, ob Apple diese Mehrkosten intern absorbiert oder ob zuk�nftige iPhones f�r den Endkunden teurer werden. Durch die B�ndelung der Bestellungen bei Samsung hofft der Konzern vermutlich, �ber die schiere Menge zumindest einen Teil der Kostenexplosion abzufedern.
Die Abh�ngigkeit von einem einzigen Hauptlieferanten ist f�r Apple ungew�hnlich. Haltet ihr diese Entwicklung f�r ein Risiko oder lediglich f�r eine logische Konsequenz des KI-Booms? Wir sind gespannt auf eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Apple bindet sich an Samsung
Nicht nur Endkunden m�ssen sich momentan mit stark gestiegenen Speicherpreisen herumschlagen. Auch Hardware-Hersteller leiden unter der aktuellen Krise. Viele haben ihre Preise bereits angepasst oder planen demn�chst entsprechende Schritte. Auch Apple sucht gerade nach L�sungen und wendet sich daf�r jetzt an Samsung.In der Smartphone-Welt sind Apple und Samsung seit Jahren als erbitterte Konkurrenten bekannt, die sich unter anderem regelm��ig in Werbespots duellieren. Hinter den Kulissen pflegen die beiden Tech-Giganten jedoch eine pragmatische Gesch�ftsbeziehung, die nun eine neue Intensit�t erreicht. Denn f�r die kommende Generation des iPhones sieht sich Apple gezwungen, den Gro�teil seines Arbeitsspeichers bei den S�dkoreanern einzukaufen. Diese Entwicklung markiert eine signifikante Verschiebung in Apples Lieferkettenstrategie, die bisher strikt auf Diversifizierung ausgelegt war.
Die Korea Economic Daily geht unter Berufung auf Industriequellen davon aus, dass Samsung k�nftig zwischen 60 und 70 Prozent der DRAM-Chips f�r die neuen Apple-Smartphones liefern wird. Bislang verteilte Apple diese Auftr�ge deutlich ausgewogener zwischen Samsung und Mitbewerber SK Hynix, wobei auch der US-Hersteller Micron eine gewichtige Rolle spielte. Diese Streuung, die Apple normalerweise nutzt, um Preisdruck auszu�ben und Ausf�lle zu kompensieren, ist derzeit kaum aufrechtzuerhalten, da die Alternativen wegbrechen.
Engp�sse wegen KI: Rivalen steigen aus
Der Grund f�r diese drastische Marktverschiebung liegt in den ge�nderten Priorit�ten der Chiphersteller. SK Hynix und Micron konzentrieren sich derzeit massiv auf die Produktion von High-Bandwidth Memory (HBM). Dieser spezielle Speichertyp ist essenziell f�r KI-Beschleuniger und Rechenzentren, die den aktuellen Boom der k�nstlichen Intelligenz befeuern. Da die Margen bei HBM deutlich h�her sind als bei klassischem Speicher, haben die Hersteller ihre Produktionskapazit�ten entsprechend verlagert.Samsung hat die dadurch entstehende L�cke anscheinend erkannt und m�chte sie nutzen. Entsprechend h�lt man weiter Kapazit�ten f�r herk�mmlichen LPDDR-Speicher frei. Die Koreaner verf�gen weiterhin �ber enorme Fertigungslinien f�r diesen DRAM-Typ und werden so zum fast exklusiven Partner, der Apples immense Volumenanforderungen bedienen kann. Es ist eine Situation, in der Apple kaum Alternativen bleiben, wenn die Produktion der Millionen von iPhones nicht ins Stocken geraten soll.
Samsung liefert Qualit�t
Neben der reinen Verf�gbarkeit spielen auch technische Faktoren eine entscheidende Rolle. Apples kommende Chip-Generationen, namentlich der A19 und A19 Pro, stellen extrem hohe Anforderungen an die Spannungsstabilit�t. Kurzzeitige Spannungsschwankungen k�nnten die Leistung der Prozessoren beeintr�chtigen, was gerade im Hinblick auf die geplante Integration von "Apple Intelligence" fatal w�re. Samsungs aktuelle Module mit zw�lf Gigabyte LPDDR5X gelten hier als besonders zuverl�ssig und bieten laut Berichten zudem die folgenden vorteilhaften Eigenschaften:- Bauh�he: Mit nur 0,65 Millimetern sind sie extrem d�nn, was wertvollen Platz im Geh�use spart.
- Effizienz: Der Stromverbrauch wurde im Vergleich zur Vorg�ngergeneration um etwa 25 Prozent gesenkt, was der Akkulaufzeit zugutekommt.
- W�rmemanagement: Die thermische Widerstandsf�higkeit konnte um rund 21 Prozent verbessert werden, ein wichtiger Faktor bei passiv gek�hlten Smartphones.
Diese Vorteile und die Marktverknappung haben jedoch ihren Preis. Kostete ein entsprechendes Speichermodul Anfang 2025 noch rund 30 Dollar (etwa 25,48 Euro), liegt der Preis aktuell bereits bei etwa 70 Dollar (etwa 59,45 Euro). Selbst f�r einen Gro�abnehmer wie Apple, der traditionell langfristige Vertr�ge aushandelt, d�rfte dieser Preissprung sp�rbar sein. Es bleibt abzuwarten, ob Apple diese Mehrkosten intern absorbiert oder ob zuk�nftige iPhones f�r den Endkunden teurer werden. Durch die B�ndelung der Bestellungen bei Samsung hofft der Konzern vermutlich, �ber die schiere Menge zumindest einen Teil der Kostenexplosion abzufedern.
Die Abh�ngigkeit von einem einzigen Hauptlieferanten ist f�r Apple ungew�hnlich. Haltet ihr diese Entwicklung f�r ein Risiko oder lediglich f�r eine logische Konsequenz des KI-Booms? Wir sind gespannt auf eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Apple wird f�r das iPhone verst�rkt RAM-Speicher von Samsung beziehen
- Zwischen 60 und 70 Prozent der DRAM-Chips kommen k�nftig von Samsung
- SK Hynix und Micron fokussieren sich auf profitableren KI-Speicher (HBM)
- Die Preise f�r Speichermodule sind von 30 auf 70 Dollar gestiegen
- Samsungs LPDDR5X-Module bieten verbesserte Effizienz und W�rmemanagement
- Die ungew�hnliche Abh�ngigkeit von einem Hauptlieferanten birgt Risiken
Siehe auch:
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