DDR5-RAM: Samsung hebt Speicherpreise um bis zu 60 Prozent an

Der koreanische Elektronikgigant Samsung hat die Preise f�r seine Speicherprodukte innerhalb eines Monats mal eben um bis zu 60 Prozent angehoben. Samsung nennt inzwischen nicht einmal mehr offizielle Preise, hei�t es.
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Corsair

RAM-Riegel mit 32 GB besonders stark gestiegen

Der von diversen US-Technologiekonzernen ausgel�ste "Boom" rund um das Thema K�nstliche Intelligenz hat drastische Folgen f�r die Verf�gbarkeit und damit auch f�r die Preise von Speichermodulen aller Art. Samsung hat laut Quellen aus dem Umfeld des Unternehmens, die die Nachrichtenagentur Reuters zitiert, allein im Oktober 2025 seine Preise um bis zu 60 Prozent erh�ht.

Der Bericht zitiert auch einen weltweit aktiven Halbleiter-Distributor, laut dem Samsung die Preise f�r diverse Chips enorm stark angehoben hat, was unter anderem f�r den aktuellen DDR5-Arbeitsspeicher gilt. F�r ein fertiges Modul DDR5-RAM mit 32 Gigabyte werden laut dem Distributor beim Einkauf von Samsung statt 149 US-Dollar im September jetzt ganze 239 Dollar f�llig.

RAM-Sticks mit 16 GB sind rund 50 % teurer

Module mit 16 und 128 GB DDR5-RAM kosten jetzt etwa 50 Prozent mehr, wenn man sie von Samsung direkt einkauft, hei�t es weiter. Bei Modulen mit 64 oder 96 Gigabyte DDR5-Arbeitsspeicher sind die sogenannten Contract-Preise jeweils innerhalb nur eines Monats um �ber 30 Prozent gestiegen. Einen offiziellen Kommentar oder eine Best�tigung der aktuellen Preise gab es von Samsungs Halbleitersparte zu dem Thema nicht.

Der extreme Anstieg der Speicherpreise beschert den Herstellern deutlich steigende Einnahmen, wobei sie laut Branchenquellen weiterhin z�gern, die Kapazit�ten auszubauen. Das Vertrauen in die hochtrabenden Pl�ne von OpenAI, Microsoft, Google, Amazon, Meta & Co, was den Ausbau ihrer KI-Kapazit�ten angeht, soll bei den Chipzulieferern noch immer nicht sonderlich gro� sein. Die enorme Nachfrage ist es unterdessen, die f�r die extremen Preissteigerungen sorgt.

F�r uns Endkunden sind dies nat�rlich schlechte Nachrichten, schlie�lich steigen die Kosten f�r den Bau von PCs durch die teureren Komponenten wie Arbeitsspeicher und SSD deutlich. Auch bei Smartphones, Tablets und fertigen PC-Systemen wie Laptops muss man derzeit mit Mehrausgaben rechnen.
Zusammenfassung
  • Samsung erh�ht Speicherpreise innerhalb eines Monats um bis zu 60 Prozent
  • KI-Boom f�hrt zu drastischen Preisanstiegen bei Speichermodulen aller Art
  • Ein 32-Gigabyte-DDR5-RAM-Modul kostet jetzt 239 statt 149 US-Dollar
  • Module mit anderen Kapazit�ten verzeichnen Preissteigerungen von 30-50 Prozent
  • Samsung gibt keine offiziellen Preise oder Stellungnahmen mehr bekannt
  • Speicherhersteller z�gern trotz steigender Einnahmen beim Kapazit�tsausbau
  • Endkunden m�ssen mit deutlich h�heren Kosten f�r PCs und Mobilger�te rechnen

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