• starchylemming@lemmy.world
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    3 days ago

    der Trend der letzten Jahre ging zu Staffel Mietverträgen die automatisch die Miete erhöhen .

    das machen jetzt traditionelle Vermieter Standardmäßig . Die exakt gleichen Leute hatten bisher normale Mietverträge abgeschlossen und keine Anpassungen vorgenommen. Man sieht sich ja noch ab und zu…

    Das treibt natürlich die prognostizierte Miete die Zukunft ziemlich in die Höhe.

    Thema ETFs

    klingt immer schön mit rendite. investiere da einfach blind. schau bloß nicht was genau das beinhaltet.

    Nestle und co boykottieren aber ihnen geld in den arsch schieben.

    Und die meisten “Ethischen” etfs investieren zu großen teilen einfach in banken… die dann unethisch investieren

    ein Eigenheim? da weisst du was du hast

    • zaphod@sopuli.xyz
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      3 days ago

      Wenn du Nestle-Aktien kaufst gibst du denen kein Geld, du bekommst eher Geld von denen in Form einer Dividende. Damit profitiert man von deren Geschäftspraktiken und müsste sich selbst boykottieren.

      • rbn@sopuli.xyz
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        2 days ago

        Durch hohe Aktienkurse und dadurch höhere Bewertung bekommt das Unternehmen aber eine bessere Bonität und z.B. wesentlich bessere Konditionen gegenüber Banken.

        Abgesehen von der Möglichkeit, jederzeit neue Aktien ausgeben zu können.

      • starchylemming@lemmy.world
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        ·
        3 days ago

        ja, kommt drauf an. Irgendwer hat die Aktien mal “jung” gekauft, sonst würde sich das ganze System ja nicht für die Unternehmen lohnen.

        Ich wollte nachsehen, wie das bei nestle so historisch lief, bin dann auf nen Artikel gekommen wo ein massiver Stellenabbau bei Rekordgewinnen mit Phrasen wie “synergien realisieren” gefeiert wurde und bin stattdessen erst mal kotzen gegangen

        • zaphod@sopuli.xyz
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          ·
          3 days ago

          Gelegentlich werden z.B. neue Aktien ausgegeben, bzw. Unternehmen kaufen oft auch Aktien zurück, die sie dann wieder verkaufen können.

  • rumschlumpel@feddit.org
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    3 days ago

    Selbst wenn es stimmt, dass ein Eigenheim eine schlechtere Geldanlage ist als ETFs, hat ein eigenes Haus trotzdem allerhand Vorteile.

    • weniger bzw. gar keine geteilten Wände oder Decken mit Nachbarn

    • kein Ärger mit Vermietern

    • deutlich größer als übliche Wohnungen, was vor allem für Familien mit Kindern wichtig ist

    • eigener Garten direkt am Haus

    • soweit ich weiß, hat Wohneigentum im Falle von Arbeitslosigkeit einen stärkeren gesetzlichen Schutz als Wertpapiere

    Außerdem wird bei Rechnungen, die die finanzielle Nachteiligkeit von Woheigentum beweisen sollen, oft von unrealistisch niedrigen Mieten ausgegangen. Gerade wenn man annimmt, dass sich jemand ein Haus und keine Wohnung mietet, funktionieren diese Rechnungen meistens überhaupt nicht mehr.

    • zaphod@sopuli.xyz
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      7
      ·
      3 days ago

      Nicht jedes Eigenheim ist ein Einfamilienhaus. In Mehrfamilienhäusern hast du dann Ärger mit der Eigentümergemeinschaft und einen Garten hast du auch nicht unbedingt.

    • kossa@feddit.org
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      5
      ·
      3 days ago

      Naja, viele Eigenheime sind ja Legebatterien aka Reihenhäuser. Da hat man auch geteilte Wände und ehrlicherweise bin ich oft schockiert, wie klein moderne Häuser sind. Viele Häuser in unserem theoretischen Budget haben weniger Wohnfläche als unsere Wohnung ¯\_(ツ)_/¯.

      • JensSpahnpasta@feddit.org
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        ·
        3 days ago

        Keine Ahnung, wie du drauf kommst, Reihenhäuser als Legebatterien zu bezeichnen. Das ist eine völlig valide Wohnform?

      • rumschlumpel@feddit.org
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        3 days ago

        Macht mMn trotzdem einen Unterschied, ob man nur Wände mit den Nachbarn teilt, oder ob des einen Fußboden des anderen Decke ist. Ich würde tendenziell auch erwarten, dass die Wände zwischen Reihenhäusern eher dicker sind als die Wände zwischen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, aber da bin ich mir nicht sicher.

        Überrascht mich tatsächlich, dass es viele Häuser gibt die kleiner sind als relativ normale Wohnungen (ich gehe mal davon aus, dass deine Wohnung einigermaßen “normal” ist).

  • DrunkenPirate@feddit.org
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    3 days ago

    Die immer gleiche Leier von Kommer, um seine ETF‘s an die Leute zu bringen. Also die Glaskugel mit sinkenden Immobilienpreisen…. wer‘s glaubt (im statistischen Mittel durchaus möglich, denn in MeckPo, Thüringen, Saarland und Eifel, da will auch kaum einer wohnen)

    Meine Arbeitshypothese ist ja inzwischen, nachdem ich neulich zum Shoppen in die Großstadt bin, dass Immobilienbesitzer mehr sparen, weil sie weniger Konsumverführungen und -gelegenheiten haben als die Mieter in den Großstädten. Eigenheimbesitzer in einer Großstadt halte ich für eine rare Spezies.

    Was wir da an Geld für schönen Schnickschnack verballert haben. Weia. Habe ich früher auch als ich da gewohnt habe. Jetzt halt nicht mehr. Und ich brauche das alles auch nicht.

    • rbn@sopuli.xyz
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      8
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      3 days ago

      denn in MeckPo, Thüringen, Saarland und Eifel, da will auch kaum einer wohnen

      Glaube, das Problem ist oft eher, dass die Menschen dort keine wirtschaftlichen Chancen sehen und daher dort nicht wohnen können. Es gibt durchaus viele, die eigentlich gerne ländlicher wohnen möchten.

      Die Hypothese bzgl. höherem Konsum durch Verführungen in der Großstadt halte ich für plausibel, man muss aber auch dagegen halten, dass auf dem Land andere Kostenblöcke anfallen, die man typischerweise so nicht in der Großstadt hätte. Höhere Mobilitätskosten, Werkzeuge, Gartenpflege etc.

    • JensSpahnpasta@feddit.org
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      3 days ago

      Meine Arbeitshypothese ist ja inzwischen, nachdem ich neulich zum Shoppen in die Großstadt bin, dass Immobilienbesitzer mehr sparen, weil sie weniger Konsumverführungen und -gelegenheiten haben als die Mieter in den Großstädten. Eigenheimbesitzer in einer Großstadt halte ich für eine rare Spezies.

      Das Eigenheim verführt echt dazu, dass man häuslich wird. Warum in irgendeinem hippen Restaurant auf unbequemen Stühlen hocken, wenn man auch einfach zuhause was in der neuen Küche kochen kann? Wieso dann noch raus in die neue Kneipe, wenn man auch einfach Freunde zu sich einladen kann? Ins Kino? Man hat halt die dicke Glotze mit dem 5.1 System.

    • GardenGeek@europe.pub
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      3 days ago

      Habe gestern einen Artikel gelesen der ziemlich genau dieses Argument auch gebracht hat (war sogar einen Reaktion auf den Verlinkten Artikel meine ich). Statistisch gesehen WÄRE ein Mieter besser dran wenn er konsequent die Differenz zwischen Miete und Ratenzahlung des Eigentümers sparen WÜRDE. Machen die meisten aber wahrscheinlich nicht sondern verkonsumieren mehr.

      Dadurch steht der Eigentümer in der Realittä im Alter oft besser da weil er durch die Raten zum Sparen gezwungen wurde… was besser zu einem passt muss jeder selbst entscheiden. Der Atikel ist dahingehend aber irreführend und will vermutlich Finanzprodukte vermarkten.

      • Porco@feddit.org
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        3 days ago

        Im Kommer-Video zum Thema wird genau dieser Punkt auch angesprochen und deshalb auch von Lüge. Denn zwar stimme es, dass Eigenheimbesitzer im Alter vermögender seien, dies liege aber daran, dass sie eine höhere Sparquote haben - entweder gezwungenermaßen oder weil sie ohnehin sparsamere Menschen sind.

        • DrunkenPirate@feddit.org
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          2 days ago

          Ja und in seinem Artikel wird öfters darauf verwiesen, dass Eigenheimbesitzer eine höher finanzielle Bildung haben, mehr Risiko eingehen und mehr Investmentertrag einfahren. Mmmmh, the Elephant in the room.

          Er sagt also Menschen mit höher finanzielle Bildung, mehr Risiko und mehr Investmentertrag kaufen eher ein Eigenheim als zu Mieten. Die werden wohl wissen warum, oder?

          Mit meinem finanziellen Bildungsstand (die Höhe ist mir egal) erschließt sich mir nicht, warum eine Wohnung/ Haus mieten billiger als kaufen sein soll.

          Also zwei Äpfel: Haus wird gebaut und mit Kredit finanziert.

          Apfel A: Eigenheimbesitzer kaufen und finanzieren mit Kredit

          Apfel B: Vermieter kauft und finanziert mit Kredit.

          A: Kredit wird getilgt und Zinsen gezahlt. Kauf-NK und Wohn-NK werden bezahlt

          B: Kredit wird getilgt und Zinsen gezahlt. Kauf-NK und Wohn-Nk werden bezahlt. Alle Kosten + 1-2% Renditeaufschlag werden an die Mieter weitergegeben und über die Miete bezahlt.

    • foenkyfjutschah@programming.dev
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      2 days ago

      also dank der leute, die hier mit ihren ETFs amazon am leben halten ;-P, is in den großstädten zum konsumieren eigentlich nicht viel übrig geblieben.