Viele Skigebiete werden sich aufgrund der Auswirkungen des Klimawandels, der höhere Temperaturen und Schneemangel mit sich bringen wird, nicht mehr auf den Wintersport konzentrieren können. Aber auch diejenigen, die sich dagegen wehren, werden ihr Geschäftsmodell überdenken müssen.
Das Problem sind nicht die Skigebiete - wir haben ja schon an diversen Stellen an den Alpen gesehen, dass die Berge aktuell auf Frost, Gletscher und Schnee ausgerichtet sind. Wenn es wärmer wird und die Gletscher verschwinden, verändert sich zum einen die gesamte Hydrologie Kerneuropas. Ratet mal, wo ein Teil des Rheinwassers herkommt. Oder mit welchem Wasser der Gardasee oder der Po oder die Rhone gefüllt sind. Und dann werden die Berge auch noch instabil, wir haben das ja bereits mit gewaltigen Felsstürzen gesehen. Ob da jetzt ein paar Leute Ski fahren können, ist das geringste Problem.
Typische Wetter vs. Klima Probleme
Skigebiete sind nicht die einzige Einflussgröße. Ein bewaldeten Berg z.B. auch für Forstwirtschaft genutzt ist dennoch stabiler, bremst Felsstürze, Muren und hält mehr Wasser, als eine sehr breite gerodete Trocken-Bergwiese bis ins Tal. Das Wasser und notwendige Energie für künstliche Beschneiung ist auch nicht zu unterschätzen. Nur 2km Talabfahrt mit nur 5m Breite entsprechen einem Hektar und benötigen ca. 18000kWh. (Erstbeste Quelle aus Ecosia) Je nach Wetterlage muss regelmäßig nachbeschneit werden.
Ob da jetzt ein paar Leute Ski fahren können, ist das geringste Problem.
So lange es sich wieder auf ein paar Leute gesundschrumpft, stimme ich hier zu. Es wird schrittweode wirtschaftlich härter, das ist meiner Ansicht nach ein gutes Zeichen und lässt die Zeit zu diversifizieren.
Wer hätte das gedacht? Weniger Schnee durch den Klimawandel = weniger Skifahren!

mit den zusätzlichen Schneekanonen Steiners wärd das alles än Ordnung kommen.
Das ist natürlich das große Problem am Klimawandel: er gefährdet Arbeitsplätze und unsere Wirtschaft!
Nicht, dass weniger Schnee fällt (und die damit verbundenen Wasserkreisläufe, Ökosysteme und Stabilität der Felsen) ist ein Problem, sondern, dass unsere Geschäftsmodelle dann nicht mehr funktionieren und wir sie nicht umstellen können, weil wir vollkommen abhängig davon sind.
“Gepriesen seien die Skifahrer”
Einfach weißen Rasen pflanzen, dann sieht das wieder gut, aus neben der Piste.
Mit dem Fokus auf Reiche und Superreiche den die Skigebiete eingeschlagen haben würde es mich nicht wundern wenn man irgendwann anfängt große Teile der Pisten zu überdachen, oder mit Zelten zu überziehen, um den Kunstschnee vor Regen zu schützen.
Ich bin zwar leidenschaftlicher Skifahrer, aber jetzt auch schon seit vielen Jahren raus mit den ganzen absurden Trends. Erst war es nur mehr sauteure Party-Sauferei, dann der ganze Event-Bullshit wie tägliches Feuerwerk, Delphin-Shows und Schlager-Konzerte, während die Pässe und Hotels für Leute die einfach nur fahren wollten ins unbezahlbare abgerutscht sind. Bergwandern im Sommer ist zum Glück noch halbwegs erschwinglich außerhalb der Hochsaison und Modestädten.
Mit dem Fokus auf Reiche und Superreiche den die Skigebiete eingeschlagen haben würde es mich nicht wundern wenn man irgendwann anfängt große Teile der Pisten zu überdachen
Der günstigere Massentourismus fliegt dann nach Dubai in die Skihalle. Dort kann man Sommer- und Winterurlaub kombinieren.
Der Klimabewusste spart den Energieverbrauch und CO2 des Flugs und fährt zu den Skihallen nach Bottrop, Neuss, Senftenberg, Wittenburg, Oberhof, Bispingen… /s



