Nach Gewinneinbruch: Bei Bosch könnten noch mehr Stellen wegfallen
Beim Bosch-Konzern hat sich der Gewinn fast halbiert, auch der Ausblick ist durchwachsen. Mitarbeiter bangen um ihre Jobs. Allein in Deutschland sollen bis 2030 mehr als 20.000 Stellen wegfallen. Von Christof Gaißmayer und Tim Kukral.
Wegen fehlender Nexperia-Chips: Kurzarbeit bei Bosch in Salzgitter
Ein Mangel an Halbleitern des chinesisch kontrollierten Herstellers Nexperia bleibt ein Problem für die deutsche Autobranche. Der Zulieferer Bosch hat Kurzarbeit für ein Werk beantragt, weitere Unternehmen bereiten sich darauf vor.
Krise als Chance? Deutsche Ingenieure tüfteln am Auto der Zukunft
Die deutsche Autobranche steckt in der Krise. Gleichzeitig tüfteln deutsche Ingenieurinnen und Ingenieure am Auto der Zukunft. Ein Besuch beim weltgrößten Zulieferer Bosch. Von Christof Dörr.
Stellenabbau bei Bosch: Ängste und Warnungen vor einem Kulturbruch
Das Bosch-Werk in Bamberg ist von den Sparplänen nicht direkt betroffen, doch auch hier geht die Angst um. Der Betriebsrat appelliert an die Politik, die IG Metall fürchtet einen "Kulturbruch". Von C. Grimmer, S. Jozipovic, L. Berger.
Bosch will bis 2030 Milliarden sparen - Tausende Jobs in Gefahr
Die Krise in der Automobilbranche trifft auch viele Zulieferer wie etwa Bosch. Das Unternehmen möchte deshalb jährlich 2,5 Milliarden Euro sparen. Tausende weitere Stellen könnten gestrichen werden.
Der Autozulieferer Bosch reagiert auf die anhaltende Krise der Branche und richtet sein Werk in Reutlingen neu aus. Hunderte Jobs werden gestrichen. Der Markt sei durch neue Anbieter hart umkämpft.
Die Krise in der Autoindustrie und im Maschinenbau hat dem Autozulieferer und Technologiekonzern Bosch im vergangenen Jahr zugesetzt. Vor allem in Europa litt der Konzern unter schwacher Nachfrage.
Schwächelnde Wirtschaft: Der Industrie helfen - aber wie?
VW plant milliardenschwere Einschnitte und einen drastischen Stellenabbau. Ähnliches droht auch bei ThyssenKrupp, Bosch und Continental. Wie soll und kann die Politik der schwächelnden Industrie helfen? Von Lissy Kaufmann.
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Das 40,00€ teurer gewordene Nachfolgeticket zum 9-Euro-Ticket soll Daten melken. Zwar solle das Ticket übergangsweise nicht nur für Smartphones erhältlich sein sondern auch auf Chip-Karten und kurzzeitig auf Papier mit QR-Code, aber wichtig scheint es den Regierenden vor allem anderen, dass mit dem 49€-Ticket Echtzeit-Verkehrsdaten erhoben werden können.
Positiv klingt zunächst: "Es werde nicht gespeichert, wer von A nach B fährt, sondern nur, wie stark die Verkehrsmittel ausgelastet sind. Für die Fahrgäste könnte das ein Nutzen sein, weil die Verkehrsunternehmen so für ausreichend Kapazitäten sorgen könnten."
Allerdings: Das Ticket wird wohl nur als Abo personalisiert erworben werden können, so dass darüber anfallende Personendaten zukünftig schnell integriert werden könnten. Mit Hinblick auf den aktuellen massiven Ausbau des Überwachungsstaats und der Kontrollgesellschaft in Deutschland und der EU (digitale Personenkennziffer/RegMod, Chatkontrolle, Identifizierungspflicht, Biometrie, eIDAS uvm) ist es doch auch gar nicht die Frage ob, sondern nur wann und mit welchem Vorwand (Anschläge, Pandemie, Jugendschutz, Wahlkampf) personalisierte Datenerfassung und Polizeizugriffe kommen werden, sobald die digitale Kontrollinfrastruktur erst einmal errichtet wurde.