Schwere Vorwürfe

„Sexsklavin“ verklagt „Zurück in die Zukunft“-Star

Society International
26.02.2026 10:17

Schwere Vorwürfe gegen den Schauspieler Crispin Glover: Ein britisches Model hat den „Zurück in die Zukunft“-Star wegen schwerer Körperverletzung und Zufügen von seelischen Leids auf Schadensersatz in bislang unbekannter Höhe verklagt. 

Die 30-Jährige behauptet in den Gerichtsakten, vom Schauspieler „mit falschen Versprechen“ nach Los Angeles gelockt worden zu sein – nur um dann festzustellen, „dass ich ihm als Freundin/Sexsklavin dienen sollte“.

In sexuelle Beziehung gedrängt?
Die Klägerin will Glover, der in der Kult-Kinotrilogie den jungen George McFly, Vater von Marty McFly (Michael J. Fox), spielte, 2023 in Dresden kennengelernt haben. Laut ihrer Klageschrift, die der „Daily Mail“ vorliegt, habe er sie Anfang 2024 mit der Aussicht auf einen Job im Showbusiness nach Los Angeles gelockt.

Crispin Glover spielte in „Zurück in die Zukunft“ den jungen George McFly, Vater von Marty McFly ...
Crispin Glover spielte in „Zurück in die Zukunft“ den jungen George McFly, Vater von Marty McFly (Michael J. Fox).(Bild: APA-Images / Mary Evans / AMBLIN ENTERTAINMENT)

Sie habe ihn „nur als Freund“ betrachtet. Doch nachdem sie in das Anwesen des 61-Jährigen im Vorort Silver Lake eingezogen sei, „sollte ich seine Freundin sein und umsonst für ihn arbeiten“. Laut Gerichtsunterlagen soll der Schauspieler versucht haben, „mich zu manipulieren und dazu zu bringen, eine sexuelle Beziehung mit ihm einzugehen“.

„In Würgegriff genommen“
Zudem habe er sie durchgehend „überwacht und kontrolliert“. Als die – nach eigener Aussage – „gläubige Muslimin“ gegen Glovers Willen das Haus verließ, um an einem Gottesdienst in einer Moschee teilzunehmen, habe er sie ausgesperrt und damit „obdachlos“ gemacht.

Das Model behauptet, daraufhin lediglich versucht zu haben, ihre Katzen aus dem Anwesen zu holen. Glover sei „wütend und aufgebracht“ gewesen. Er habe sie „angegriffen und in einen Würgegriff genommen, wodurch eine sichtbare Verletzung und Narbe an ihrem Hals zurückblieb“, heißt es in der Klage. Ein Foto der angeblichen Verletzung ist den Gerichtsunterlagen beigefügt.

Crispin Glover soll sie angegriffen und gewürgt haben, behauptet das Model.
Crispin Glover soll sie angegriffen und gewürgt haben, behauptet das Model.(Bild: APA/Getty Images via AFP/GETTY IMAGES/Gareth Cattermole)

Anschließend habe Glover die Polizei gerufen und sie „fälschlicherweise als unrechtmäßigen Eindringling dargestellt“, so die Schilderung in den Gerichtsunterlagen. Sie bezeichnete seinen späteren Antrag auf eine einstweilige Verfügung als „böswillig und betrügerisch“ und erklärte, dieser sei „viral gegangen“ – zum „dauerhaften“ Schaden ihrer „Karriere und ihres Rufs“.

Anwalt weist Vorwürfe zurück
Die Frau verklagt Glover wegen Körperverletzung, Betrugs, böswilliger Strafverfolgung, vorsätzlicher Zufügung seelischen Leids und unrechtmäßiger Zwangsräumung. Zudem wirft sie ihm einen Verstoß gegen den „Tom Bane Civil Rights Act“ vor. Weil er sie durch „Drohungen“ und „mit Gewalt“ daran gehindert habe, ihr Recht auf freie Bewegung auszuüben und zudem versucht habe, sie zu einer „sexuellen Zwangsbeziehung zu nötigen“.

Glovers Anwalt wies die „haltlosen Vorwürfe“ gegenüber der „Daily Mail“ mit Nachdruck zurück: „Tatsache ist, dass Herr Glover am 2. März 2024 in seiner Residenz in Los Angeles Opfer eines unprovozierten schweren tätlichen Angriffs durch die Klägerin wurde, die anschließend von der Polizei festgenommen wurde.“

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