4chan vor dem Ende? Dem ber�chtigten Board geht das Geld aus

Die Internet-Community 4chan ist so ber�hmt wie ber�chtigt, doch derzeit sieht es aus als w�re das Ende f�r das Board nahe. "Ende" k�nnte jedenfalls bedeuten, dass 4chan diverse �nderungen vornehmen muss, darunter auch das Forcieren von Abos und "wesentlich" mehr Anzeigen.
Internet, Forum, 4chan
4chan
Anfang des Jahres 2015 hat sich 4chan-Gr�nder Christopher "moot" Poole zur�ckgezogen und im Nachhinein wirkt das, als w�re das ein Verlassen des sinkenden Schiffs gewesen. Ob man ihm, um beim Bild zu bleiben, Vorw�rfe in Bezug auf "Der Kapit�n geht als letzter von Bord" machen kann, ist aufgrund der unorganisierten Struktur von 4chan fraglich.

Vor einem Jahr hat Hiroyuki Nisimura die Plattform gekauft, damit schloss sich gewisserma�en ein Kreis. Denn dieser war der Gr�nder des japanischen Message-Boards 2channel, dieses gilt als Vorbild f�r 4chan. Doch der den Berichten zufolge nach zahlreichen Klagen schwer verschuldete Nisimura hat es nicht geschafft, das Board "�ber Wasser zu halten", wie er in einem Beitrag schreibt (via Nerdcore).

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Nisimura wollte 4chan so erhalten, wie es ist, doch er muss nun zugeben: "Ich bin gescheitert und das tut mir zutiefst leid." Er habe es mit Werbeanzeigen versucht, diese musste man aber entfernen, weil "sie nicht gut funktioniert haben". Doch das Geld fehlt, der aktuelle Chef schreibt, dass man "Infrastrukturkosten, Netzwerkgeb�hren und Server und CDN (Content Delivery Network)" sich nicht l�nger leisten kann.

Drei Optionen

4chan habe demnach derzeit drei M�glichkeiten: Man k�nne die Traffic-Kosten halbieren, indem man die Upload-Gr��e von Bildern limitiert. In diese Kategorie fallen auch die Nutzung langsamerer Server und/oder die Schlie�ung einiger Boards. Die zweite Option stellen "wesentlich" mehr Anzeigen dar, darunter Popups, Nisimura erw�hnt sogar explizit "Schad-Ads".

Schlie�lich wird auch noch die Erweiterung von "4chan Pass", also der Abo-Schiene des Boards erw�hnt. Das h�tte zwar zahlreiche Zusatzfeatures zur Folge, im Umkehrschluss w�rde das aber bedeuten, dass es kostenlos weniger g�be und eine Zwei-Klassen-Gesellschaft drohte. Wer 4chan kennt, der wei� sicherlich, dass keine der genannten Optionen eine optimale L�sung darstellt.

Mittlerweile ist eine weitere Ebene zum Drama 4chan hinzugekommen: Martin Shkreli hat Hiroyuki Nisimura via Twitter ein Kaufangebot unterbreitet. Shkreli gilt gemeinhin als der "meistgehasste Mann im Internet", eine �bernahme durch den im Pharmagesch�ft t�tigen Hedgefondsmanager w�re mit "Vom Regen in die Traufe" gleichzusetzen.
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