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Ministerium kauft 30.000 Windows-10-PCs

Im Rahmen einer 'Modernisierung' der IT investiert das britische Umwelt- und Landwirtschaftsministerium jetzt in die An­schaf­fung von �ber 30.000 neuen Laptops mit Windows 10. Im Ver­gleich zu den bisher eingesetzten PCs ist das aber tats�chlich ein Upgrade.
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Beh�rde schafft neue Windows-10-Rechner an

Am 14. Oktober stellte Microsoft mit dem Patchday-Update den regul�ren Support f�r Windows 10 ein, das im Juli noch sein zehnj�hriges Jubil�um gefeiert hatte. Das Ende der Unterst�tzung lie� viele Nutzer auf Windows 11 wechseln, wie die aktuellen Zahlen von Statcounter zu den Marktanteilen der verschiedenen Windows-Versionen zeigen.

W�hrend sich der Rest der Welt also mehr oder weniger freiwillig von Windows 10 abwendet, investiert das britische Umwelt- und Landwirtschaftsministerium (DEFRA) gerade massiv in die Anschaffung neuer Laptops, auf denen das mittlerweile veraltete Betriebssystem laufen wird. Wie David Hill, der Interim Permanent Secretary des Ministeriums in einem Schreiben an den Rechnungspr�fungsausschuss mitteilte, ist die Investition Teil einer gr��eren Ma�nahme zur 'Modernisierung' der IT f�r insgesamt 312 Millionen Pfund (etwa 355 Millionen Euro).

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Ein echtes Upgrade

In dem Brief ist von einem "Upgrade" f�r Ger�te und Software die Rede. Denn die Windows-10-Laptops werden �ber 30.000 Windows-7-PCs ersetzen, die bisher noch im Einsatz sind. Auf diesem Weg sollen die Effizienz gesteigert, die Systemzuverl�ssigkeit verbessert und die Cyberrisiken reduziert werden.

Der regul�re Support f�r Windows 7 endete bereits 2015, der verl�ngerte Support 2020 und selbst Windows-Embedded-Versionen erhielten im Oktober 2024 ihr allerletztes Sicherheitsupdate. In dieser Hinsicht sorgt das jetzige Upgrade auf Windows 10 in der Theorie also tats�chlich f�r eine Verbesserung der Sicherheit. Hier ist das ESU-Programm gerade erst angelaufen und bietet noch Sicherheitspatches bis 2028. LTSC-Versionen des Betriebssystems werden sogar noch bis 2032 unterst�tzt. Allerdings geht aus dem Schreiben nicht hervor, welche Version von Windows 10 das DEFRA nutzt, oder ob man am ESU-Programm teilnimmt.

F�r Windows 10 hatte sich das Ministerium �brigens entschieden, da es die beste Kompatibilit�t f�r alte Softwareanwendungen bietet, die die Angestellten bei ihrer t�glichen Arbeit verwenden. Ein Upgrade der Rechner auf Windows 11 ist daher nicht zeitnah geplant.

Langsame Beh�rden

Diese Situation zeigt, wie langsam die M�hlen in �ffentlichen Beh�rden und anderen Einrichtungen mahlen. Besonders im IT-Bereich ist das aufgrund der sich rasant entwickelnden Bedrohungen besonders gef�hrlich. Es bleibt nur zu hoffen, dass die n�chste �Modernisierung' des DEFRA auf Windows 11 nicht genauso lange auf sich warten l�sst.

�berrascht euch die 'Modernisierung' der IT des britischen Ministeriums? Und wie sch�tzt ihr die Lage bei �ffentlichen Einrichtungen hierzulande ein? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Zusammenfassung
  • Microsoft beendet regul�ren Windows-10-Support am 14. Oktober 2025
  • Britisches Umweltministerium kauft jetzt 30.000 neue Laptops mit Windows 10
  • Windows-10-Ger�te ersetzen veraltete Windows-7-Laptops im Ministerium
  • 'Modernisierung' soll Effizienz steigern und Cybersicherheitsrisiken senken
  • Langsame IT-Modernisierung in �ffentlichen Beh�rden birgt Sicherheitsrisiken

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