Freakazoid!

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cake
Cake day: 2024年8月11日

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  • als papa und erzieher verdiene ich das gleiche wie meine kolleginnen und da meine frau und ich die “care-arbeit” zu gleichen teilen erledigen gibt es dort bei uns keinen unterschied. so sollte es ja überall im tvöd oder daran angelehnten jobs sein. soweit ich weiß (oder vermute) sind zwei der maßgeblichsten faktoren dass die “care-arbeit” noch immer selbstverständlicher der frau aufgelastet wird. der tatsächliche lohnunterschied dürfte in den höher bezahlten jobs stattfinden, denn weder kolleginnen oder freunde können über ungleichebezahlung berichten. auf der anderen seit gibt es noch indirekte faktoren wie die unterbrechung durch die mögliche schwangerschaft oder die sozialisierung, die männer oft eine aggressive und sich selbst hochschätzende rolle nahelegt.

    insofern ist das eigentliche problem mmn, dass die politische und gesellschaftliche umgebung ungleichheit begünstigt. modelle wie elternzeit in schweden könnten helfen, wo beide eltern unübertragbar einen teil der elternzeit erhalten, was die männer wohl eher davon überzeugt diese zeit auch tatsächlich wahrzunehmen.



  • uff. da ist ja viel dampf entstanden. auf der einen seite sehe ich spielzeugfreie tage oder wochen mit passendem konzept positiv (bin selbst erzieher), habe auch selbst schon solche projekte umgesetzt. auf der anderen seite wirkt das suchtargument etwas herbeifantasiert auf mich. ich denke es ist gut das überangebot an reizen einzuschränken und kinder mehr in den gemeinsamen austausch zu bringen. ich sehe auch absolut potenzial die kreativität der kinder so zu fördern.

    alles in allem halte ich das konzept für gut, die begründung für etwas vage und den vorwurf, dass nicht ausreichend mit den eltern kommuniziert wurde insofern legitim, als dass dies schon geschehen sollte - habe aber auch den verdacht, dass die verärgerten eltern, die sich im text als eine verlaufene einzelmeinung erwies, die das ganze politikum überhaupt erst an die zeitung getragen hat, dort einen kindischen trotzanfall hatte(n). und hoffe, dass man die kommunikation in zukunft noch verbessert, wenn dies notwendig ist,  las aber auch, dass man wohl bereits im austausch mot den eltenr stünde.





  • halte ich für unsinn. die gegenstimmen hat es gegeben und gibt es immernoch. ihre argumente sind scharf und zielgerichtet. das hat maga und afd nicht aufgehalten, weil ihr interesse an diskussionen nie war, eine sachliche auseinandersetzung zu finden, sondern öffentliche bühnen als werbeplattform für ihre ideen zu nutzen. das sind auch keine “netten überlegungen” die ich hier äußere, sondern buchstäblich der inhalt ihrer strategiepapiere. und ich benutze die mehrzahl, weil es sowohl bei den amis, als auch bei uns mehrere dieser strategiepapiere gab, die zeigen, dass die neue rechte genau weiß was sie da tut und sich ins fäustchen lacht, wenn mann sie argumentativ stellen will. die argumente gegen die rechte waren schon immer besser. nur haben die rechten verstanden, dass medien durch emotionen verkaufen.






  • nein. ich kämpfe auch einen langen kampf gegen abhängigkeit von winzigweich im betrieb. es ist die pest. sobald ich kollegen finde, die mehr beherrschen als aus und wieder einschalten, pflichten diese mir bei, nur ist die veränderung langsam und schleppend. ich bin schon froh, dass unsere offizielle kommunikation nicht mehr über wasistlosapp stattfindet 💀