• aaaaaaaaargh@feddit.org
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    8 days ago

    Ist letztlich eine Frage von Kosten und Möglichkeit. Wir überlegen gerade, ein Haus zu kaufen, in dem es noch Ölheizung gibt. Eine Umrüstung auf Wärmepumpe wäre mit immensen Kosten verbunden, die wir uns schlichtweg nicht leisten können. Also bleibt nur die Umrüstung auf Pellets, was ich auch nicht so toll finde, aber eben im Kompromiss erträglich. So wird es auch mit der Gasheizung nicht anders sein.

    • aard@kyu.de
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      8 days ago

      Hast du das ordentlich durchgerechnet? Wir hatten 2014 ein Haus gekauft, und eines mit Oel war auch eine Option. Ich hab das damals durchgerechnet, durch die massiven laufenden Kosten fuer Oel haette sich damals schon eine Umruestung auf Waermepumpe+Geothermie (keine Ahnung ob das der korrekte deutsche Begriff hier ist) schon im 6. Jahr gelohnt.

      Wir hatten dann ein anderes Haus genommen weil wir nicht direkt nach Einzug renovieren wollten.

      • frosch@sh.itjust.works
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        ·
        8 days ago

        Ohne OPs Fall zu kennen: ich nehme an, es ging nicht um die Amortisierung der Wärmepumpe, sondern den Rattenschwanz an Modernisierungen, die dann nötig sind. I.e. es wäre einfach insgesamt dann zu teuer für OP gewesen.

        • aard@kyu.de
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          8 days ago

          Ich hatte natuerlich die Gesamtkosten angeschaut, nicht nur den direkten Waermepumpeneinbau. Gibt natuerlich Variationen je nach Haus, aber generell war schon damals so dass es nur Sinn macht ein Haus mit Oelheizung zu kaufen wenn man die direkt rausreisst. Ich denke jetzt, etwas ueber 10 Jahre spaeter, duerfte das noch deutlicher sein.

    • Señor Mono@feddit.org
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      ·
      8 days ago

      Ich gehe davon aus, dass Du ein informierter Mensch bist und ohne Deinen Fall konkret zu kennen habe ich von vielen… äh… qualitativ unterschiedlichen Energieberatern gehört, die die Bedarfe heftig falsch berechnen.

      Aber ich glaube so richtig billig wird es in der deutschen Förderlandschaft tatsächlich nicht: die Firmen setzen mit der dünnen personal Decke ja auch eher die teueren Aufträge um.

    • frosch@sh.itjust.works
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      8 days ago

      Ähnlicher Case hier, macht mich aktuell kirre.

      Alles, was man derzeit so in der Umgebung findet, läuft auf Öl. Die muss so oder so mittelfristig raus - aber für Pellets oder Wärmepumpe musst Du dann neue Heizkörper für geringe Vorlauftemperatur installieren… Die ergeben aber wenig Sinn, wenn das Haus schlecht isoliert ist, also rechne nochmal eine komplette Dämmung ein.

      Wärmepumpe ohne PV ist auch nur bedingt gut, also rechne noch PV und Speicher drauf, aber das Dach ist schon uralt und kann ohne Modifikation u.U. keine PV tragen, also rechne noch … usw usf

      Und so kommt man Mal eben nochmal auf fast den Kaufpreis gefühlt

    • brainwashed@feddit.org
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      8 days ago

      Eine Umrüstung auf Wärmepumpe wäre mit immensen Kosten verbunden, die wir uns schlichtweg nicht leisten können.

      Haste mal Dezentral Luft-Luft aka. Klimaanlagen, geprüft?

      • aaaaaaaaargh@feddit.org
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        ·
        8 days ago

        Ja. Ist ein sehr altes Haus und man müsste dann entweder die schönen Böden rausreißen und Fußbodenheizung verlegen oder aber die Heizung in die Wände integrieren, was ginge, aber insgesamt wäre eben alles sehr teuer. Du musst ja dann auch die alten Herz-Kreisläufe und Heizkörper entfernen usw.

        Ist noch nicht vom Tisch das Thema, aber ich glaube, das wird finanziell leider nichts.

        • rbn@sopuli.xyz
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          7 days ago

          Ich bin verwirrt. Der Vorschlag war doch eine Luft-Luft-Wärmepumpe zu verwenden aka “Split-Klimaanlage”. Das sind diese Dinger, die man oft aus dem Urlaub im Süden kennt, die innen und außen jeweils ein Wandgerät haben. Die kann man sowohl zum Kühlen und auch zum Heizen verwenden und die erzeugen sofort warme Luft. Da ist kein Wasser im Spiel, also auch keine Fußbodenheizung, Boden rausreißen o.ä. Du brauchst nur zwei kleine Kernbohrungen durch die Wand nach draußen.

          Die Dinger sind im Heizbetrieb in der Regel mindestens genauso effizient wie eine klassische Wärmepumpe mit Fußbodenheizung, wesentlich billiger und auch DIY-freundlich, wenn du eine Anlage mit Kältemittel R290 nutzt (sonst braucht man offiziell einen Kälteschein für die Installation). In Deutschland ist das Heizen mit Split-Klimageräten kaum verbreitet, in Skandinavien aber zum Beispiel sehr, obwohl es dort ja teils noch deutlich kälter ist als hierzulande. Förderfähig sind sie übrigens auch.

        • kohlenstoff@feddit.org
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          8 days ago

          Es gibt auch noch Fußleistenheizung, allerdings brauchen die meines Wissens höhere Vorlauftemperaturen.

          • aaaaaaaaargh@feddit.org
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            8 days ago

            Oh, echt? Spannend. Da würde mich mal interessieren, wie viel die leisten, die hätten ja echt kaum Fläche, worüber man Wärme abgeben kann.

            • kohlenstoff@feddit.org
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              7 days ago

              Mehr weiß ich leider auch nicht, hab es selber bei mir schlussendlich anders gelöst. Vielleicht mal einen der Hersteller kontaktieren und sich deren Werte durchgeben lassen?

    • kohlenstoff@feddit.org
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      8 days ago

      Ja, das ist echt völlig absurd, was man da in Deutschland für Preise zahlen soll. Gemessen an der Technik steht das in keinem Verhältnis.