Grundsätzlich bestehen die Vereine offenkundig immer noch darauf, da zu bleiben, wo das Geld liegt. Ich schätze, aktuell könnte eine Wechselbewegung am ehesten von den Frauenteams her zustande kommen.
Highlights aus dem Artikel:
Bereits 2025 hatten einige Klubs der 1. und 2. Liga ihre Aktivitäten auf X eingestellt [Werder Bremen, Borussia Mönchenglattbach, evtl. weitere]. Der FC St. Pauli hatte sich schon im November 2024 von der Plattform verabschiedet
…
Antwort des BVB: “Der Hauptgrund ist unser genereller Leitsatz im Social Media Kontext: Follow the Fans. X bietet uns die Möglichkeit BVB-Fans weltweit in Echtzeit zu erreichen.”
Karolin Schwarz, Autorin und Expertin für Rechtsextremismus und Desinformation, hält dagegen: “Die Fans sind da, wo ihre Vereine sind und wo die Vereine auch Mehrwert bieten”, sagt sie.
…
Bayer Leverkusen … : “Wir gehen aktiv gegen die missbräuchliche Nutzung von Bildmaterial vor.” Auch kostenpflichtige Schutzmechanismen werden dazu im Social Media Team von Bayer Leverkusen genutzt. Außerdem hat sich der Verein für das zahlungspflichtige Modell entschieden, um Inhalte besser betreuen zu können.
Brilliant!
…
Ein Verein wurde in seiner Antwort deutlich: “Der VfB Stuttgart verabscheut solche Nutzungsformen und lehnt Sexismus wie Diskriminierung in jeder Form ab.” Konsequenzen hat das keine. Man beobachte die Entwicklungen, heißt es, die Hoffnung liegt auf einer möglichen Regulierung der Plattform durch die EU. Einzig Dynamo Dresden plant, auch aufgrund der beschriebenen Thematik, die Plattform zu verlassen.



