• Gieselbrecht@feddit.org
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    4 months ago

    Du kommst nicht in die Stadt, weil ein Stellwerk in der NĂ€he kurzfristig wegen Personalmangels unbesetzt ist

  • rmean@feddit.org
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    4 months ago

    Voll cool im Schichtdienst, jetzt muss jemand der frei hatte dafĂŒr einspringen <3

    • doben@lemmy.wtf
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      4 months ago

      Muss nicht. Sich mit dem kapitalistischen Arbeitgeber zu solidarisieren und immer schön gehorchen und machen und einspringen ist eine Eigenschaft, die zum andauernden Nachteil aller Arbeitnehmer:innen geschieht und im Zweifel genau dazu fĂŒhrt. Wende deinen Frust nach oben und frage dich lieber, warum es keine geschickteren Lösungen gibt, als kritische Stellen auf Kante genĂ€ht zu besetzen und höre auf deines Gleichen anzuficken, weil die da vielleicht manchmal kein Bock drauf haben.

      • Das KĂ€nguru@feddit.orgB
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        4 months ago

        Arbeitgeber

        Arbeitnehmer

        Arbeitgeber und Arbeitnehmer – diese beiden Worte sind falsch. Es sind Wortzusammensetzungen nur geschaffen, um die Wahrheit zu verdrehen, die Arbeitenden zu verwirren – ja, es sind Klassenkampfkomposita.

      • bleistift2@sopuli.xyz
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        4 months ago

        Im Krankheitsfall weiter bezahlt zu werden, ist ein Privileg, das durch solchen Betrug in Gefahr gebracht wird. Am Ende bezahlen dafĂŒr nicht nur die Kollegen im Betrieb sondern alle Arbeitnehmer.

        Wenn du krank bist, kurier dich aus. Wenn du nicht krank bist, dann mach gefĂ€lligst, wofĂŒr du bezahlt wirst und wozu du dich freiwillig verpflichtet hast und geh arbeiten!

        • Das KĂ€nguru@feddit.orgB
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          4 months ago

          Arbeitnehmer

          Der Arbeitnehmer gibt seine Arbeit dem Arbeitgeber und der Arbeitgeber nimmt die Arbeit des Arbeitnehmers und verwertet diese zu seinem Gewinn.

        • doben@lemmy.wtf
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          4 months ago

          Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken, d.h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht.

          Genosse Marx

          Du argumentierst wie ein Fabrikherr aus dem 19. Jahrhundert — oder wahlweise wie ein CDU- oder FDPler aus Zeiten Kohls, welche mit der BekĂ€mpfung angeblichem Missbrauchs 1996 zwischenzeitlich die Lohnfortzahlung reduziert hatten. Mit deinen Aussagen vertrittst du die Interessen deiner Ausbeuter und agierst gegen deine eigenen Klasseninteressen! Die Bosse lieben Leute wie dich — du machst deren Arbeit fĂŒr sie. Du hast die Herrschaftsideologie so sehr internalisiert, dass du sie als deine eigene Überzeugung vertrittst. Und was herausquillt aus deinem Maule ist eine Art Sklavenmoral, die mich anekelt, denn sie moralisiert das Handeln deines Kollegen, statt euch gemeinsam gegen die VerhĂ€ltnisse, die euch ausbeuten zu stellen. Klassische Divide-and-Conquer-Politik der Herrschenden — und du machst mit.

          Wenn ein Stellwerk gefĂ€hrdet ist, weil ein Mensch krank wird (oder egal warum, wirklich, das hat niemanden zu interessieren), dann ist das ein Organisationsproblem des Unternehmens, nicht ein moralisches Problem des Arbeiters. Deine EntrĂŒstung richtet sich nach unten statt nach oben. Ekelhaft. Wie auf BĂŒrgergeldbezieher haten.

          Die Lohnfortzahlung ist kein „Privileg” (dass einem von den Herrschenden gewĂ€hrt wird), sondern ein von der Arbeiterbewegung mit einem 114-tĂ€gigen Streik hart erkĂ€mpftes Recht. Deine Anbiederung an die Ausbeuter spuckt auf diese Errungenschaft. Gerade zur Zeit, wo alle möglichen, einst erkĂ€mpften Rechte wieder mal auf der Kippe stehen, wie zB der 8-Stunden-Tag, bettelst du um Gehorsam. Warum? Weil das Kapital es verpasst hat sich weiterzuentwickeln. Heutzutage sollten wir alle bereits viele Stunden weniger pro Tag arbeiten mĂŒssen und du kommst mit so einer selbstgeiselnden Unterwerfung daher.

          Du bist ein Klassenkollaborateur, gar KlassenverrĂ€ter, da du gegen deine eigenen Interessen agierst und dabei hilfst deine KlassenbrĂŒder- und schwestern weiter zu unterdrĂŒcken.

        • Kornblumenratte@feddit.org
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          4 months ago

          Wenn es so einfach wĂ€re! Krankheit ist ein Spektrum, und Arbeits(un)fĂ€higkeit desgleichen. Die Grenze zwischen Befindlichkeitsstörung und ernster Erkrankung, z. B. zwischen “kein Bock” und Depression oder zwischen banalem Schnupfen und vereiterten Nasennebenhöhlen ist fließend. Ab wann wird Arbeit nicht mehr zumutbar? Ab wann gefĂ€hrdet Arbeit die Gesundheit? Ab wann gefĂ€hrdet die Befindlichkeitsstörung/Erkrankung die Arbeit?

          Im Krankheitsfall weiter bezahlt zu werden, ist auch kein Privilig, sondern im ureigensten Interesse des Arbeitgebers (hallo KĂ€nguruh), um qualifizierte und engagierte Mitarbeiter zu gewinnen und erhalten.

          • Das KĂ€nguru@feddit.orgB
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            4 months ago

            Arbeitgeber

            Eigentlich ist der sogenannte Arbeitgeber der Arbeitnehmer und der sogenannte Arbeitnehmer der Arbeitgeber.