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  1.  18
    Absorptions- und Referenzmodus: Parallelitäten, Anknüpfungen, Weiterleitungen.Tim Trausch - 2018 - In Affekt und Zitat: Zur Ästhetik des Martial-Arts-Films. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden. pp. 357-387.
    Die vom Hongkonger Martial-Arts-Film des Informationszeitalters prämierten Bilder sind zusammenfassend in zwei wirkungsästhetische Grundmodi zu gliedern. Zum einen sind affektive Bilderflüsse prominent geworden, die in Annäherung an eine reine Wahrnehmung den Anteil des Gedächtnisses an der Produktion von Bildern reduzieren und die ästhetische Distanz tilgen, die den performativen Kung-Fu-Film auszeichnete. Zum anderen rücken jene Bilder in den Vordergrund, die als Zitate explizit von der Erinnerungs- und Montagearbeit ihrer Nutzer abhängig sind.
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  2.  16
    KörperBilder: Der performative Körper und seine Aktualisierung im Absorptionsmodus.Tim Trausch - 2018 - In Affekt und Zitat: Zur Ästhetik des Martial-Arts-Films. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden. pp. 101-222.
    Sofern von einem „Wesen“ des Hongkonger Kung-Fu-Films die Rede sein kann, lag dieses bis zum Ausklang des kinematographischen Zeitalters in zwei zentralen Bezugsgrößen: auf der einen Seite die lokalen bzw. regionalen performativen Traditionen, auf der anderen Seite die Entwicklungslinie des „hypermimetischen“ photographischen und kinematographischen Bildes. Der Kung-Fu-Film war aufs Engste verknüpft mit und bezog seine Schauwerte aus dem Kampf, den agierenden menschlichen Körpern, der ausgespielten Choreographie und insbesondere dem vermittelten Eindruck der physischen und akrobatischen Fähigkeiten seiner Darsteller. Auch hier übernahm (...)
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  3.  15
    Einleitung.Tim Trausch - 2018 - In Affekt und Zitat: Zur Ästhetik des Martial-Arts-Films. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden. pp. 1-45.
    Mit ihrer 2013 begonnenen Installation „RoCH FANS & LEGENDS“ montiert die Künstlerin und Wissenschaftlerin Susan Pui San Lok die zahlreichen Adaptionen und Wiederholungen des populären Romans Return of the Condor Heroes (Shendiao xialü 神雕侠侣, 1959) neu und setzt sich dabei mit den Klischees und Versatzstücken sowie den medialen und kulturellen Übersetzungsprozessen des Martial-Arts-Genres auseinander. Die Condor-Hero-Trilogie (1957-61) des profilierten Hongkonger Autors Jin Yong 金庸 wurde in den über 50 Jahren seit ihrem Erscheinen immer wieder in Comicbücher, Spielfilme, Fernsehserien und Animationsfilme (...)
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  4.  14
    (Vor)Geschichte des chinesischsprachigen Martial-Arts-Films.Tim Trausch - 2018 - In Affekt und Zitat: Zur Ästhetik des Martial-Arts-Films. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden. pp. 47-100.
    Im Jahr 2008 wählten Leser der populären Filmzeitschrift Kan dianying 看电影 die 1963 unter Regie von Li Hanxiang 李翰祥und King Hu (Hu Jinquan 胡金铨) für das Shaw-Brothers-Studio entstandene Opernadaption The Love Eterne (Liang Shanbo yu Zhu Yingtai 梁山伯英台) auf Platz eins der hundert besten Hongkong-Filme. Das Shaw-Brothers-Studio sollte wenige Jahre später in Abkehr vom Opernfilm und seinen weiblichen sowie seinen als effeminiert begriffenen männlichen Stars zum Synonym für den neuen, maskulinen Martial-Arts-Film werden. Und auch King Hu ging in der Folge (...)
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  5.  14
    VorBilder: Die Neumontage der Bilder im Referenzmodus.Tim Trausch - 2018 - In Affekt und Zitat: Zur Ästhetik des Martial-Arts-Films. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden. pp. 223-356.
    Der stetig reproduzierte Mythos um den südchinesischen Volkshelden Huang Feihong ist in der Beständigkeit und Dichte seiner filmischen Repräsentationen bis heute beinahe unübertroffen. Ein 2012 publizierter Band des Hong Kong Film Archive weist im ersten Absatz der Einleitung darauf hin, dass nach dem pünktlich zur Übergabe Hongkongs an die Volksrepublik China erschienenen Once Upon a Time in China and America (Huang Feihong zhi xiyu xiongshi 黄飞鸿之西域雄狮, 1997) die größte Lücke in der Geschichte der Reihe seit ihrem Beginn im Jahre 1949 (...)
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  6.  46
    Affekt und Zitat: Zur Ästhetik des Martial-Arts-Films.Tim Trausch - 2018 - Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden.
    Tim Trausch erarbeitet in diesem Buch ein Paradigma des ästhetischen Wandels im Hongkonger Martial-Arts-Film. Er zeigt, dass sich dieser im Übergang zur postkinematographischen Medienkultur des Informations- und Netzwerkzeitalters von seiner ehemals sinnstiftenden Dominanz des Performativen, ästhetischen Distanz und visuell-mimetischen Argumentationsweise löst. An deren Stelle treten der Affekt und das Zitat, die eine Neuverhandlung der Trennung von Welt und Bild bedeuten, wie sie der kinematographischen Medientechnik eingeschrieben war.​.
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