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Cake day: October 17th, 2023

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  • I feel you @xoron@programming.dev. At work, my entire team uses AI coding assistants. I see that there are many tasks that benefit from AI assisted coding, and I see the team shipping more as a result.

    If you ask me, it’s AI-slop only if it’s low effort, low quality contribution. But you can absolutely use AI tooling to create high quality code, and some of the best engineers in my team do so.

    I think there’s a lot of negative sentiment in this community towards AI, and I personally think that denying that AI is a useful tool for writing more and better code at this point in time is somewhat denying reality.


  • Ich weiß ist lustig und Merz‘ Politik ist lobbygesteuert.

    Aber den Eindruck zu verbreiten, die demokratischen Parteien seien korrupt hilft am Ende nur den tatsächlich korrupten Faschos.

    Merz und co machen ihre Politik nicht, weil eine Lobby sie bezahlt, die glauben das schon alles so was sie sagen. Amthor mal ausgenommen, der ist wirklich korrupt.



  • “Halfway to better” ist mein erstes Buch des Genres Hopepunk, und ich hatte bisher auch wenig Berührungspunkte mit Science-Fiction generell. Dabei mag ich Fiktion, und habe in der Vergangenheit viel Fantasy gelesen. Es brauchte scheinbar nur eine Buchempfehlung als Anstoß, danke an Triplef@feddit.org hierfür!

    Ich habe die Ausgabe von 2024 über meinen Buchhändler gekauft, ein Taschenbuch erschienen bei Twisted Space. Das Cover ist hübsch anzusehen, das Bild ist eine Zusammenstellung von Motiven aus jeder der Kurzgeschichten des Buchs. Das war anfangs kryptisch, hatte aber zur Folge, dass ich das Cover mit fortschreitendem Lesestand immer besser verstand und schließlich auf jede der Kurzgeschichten aufschlüsseln konnte - ein befriedigendes Erlebnis :)

    Die Kurzgeschichten sind in großen Buchstaben auf 132 Seiten mit weiten Abständen gedruckt. Sie sind größtenteils einfach zu lesen, wobei Susan Kaye Quinn teils amerikanische Umgangssprache verwendet, die ich nicht immer verstand.

    Am besten gefallen hat mir, dass die Autorin frei experimentiert. Die Kurzgeschichten sind sehr unterschiedlich, Geschlecht und Sexualität der Hauptcharaktere wechseln, die Sprache wechselt von Internetsprache in “Slimy Things Did Crawl” zu poetischer Hochsprache in “Rewilding Indiana”, die Welten wechseln ebenso wie die Länge der Kurzgeschichten. Zu “Rewilding Indiana” dichtet Susane Kaye Quinn dann ein Seemanslied, dass die baumsamenverteilende Drone preist, mein persönlicher Lieblingsmoment. Wie ich in meinem Bett lag und lesend im Takt wippte, konnte ich einen Matrosenchor den Refrain förmlich singen hören, ein herrliches Kunststück!

    Das Experimentieren hatte aber auch zur Folge, dass mir manche Kurzgeschichten nicht gefielen. “Slimy Things Did Crawl” ist eine kreative Geschichte mit tollen Cyberpunkelementen, aber ich fand die Meme-Sprache scheußlich, die die Autorin wählt. Schlimm fand ich das nur, bis ich die zweite Kurzgeschichte anfing und feststellte, dass die Autorin eben experimentiert. Danach hat es mir einfach Freude gemacht zu entdecken, welche Variationen ich als Nächstes erwarten kann.

    Alles in allem war es eine Freude, das Buch zu lesen, und ich freue mich, mein erstes Hopepunk-Buch gelesen zu haben.




  • Ich fand die Liebesgeschichte etwas hölzern – also Mateo war auf den Schweden heiß, aber warum sie ausgerechnet dann knutschen, wenn ihr Uboot von einem Riesenwurm gefressen wird und der Schwede ne Kopfverletzung hat, konnte ich nicht nachvollziehen 🤷 die hatten doch bestimmt genug Gelegenheiten, in ihrer Blechdose vorher zu fummeln.

    Aber der Riesenwurm war cool, das Hummer-Uboot war cool, die Orientierung mit dem Sonar war auch spannend. Hat mir Spaß gemacht mitzufiebern, wie sie aus ihrer misslichen Lage wieder rauskommen.