Weil Vernichtung oft günstiger ist als Recycling, landen in der EU jährlich Millionen nicht verkaufter Kleidungsstücke im Müll - mit Folgen für Umwelt und Klima. Dem will die EU-Kommission nun einen Riegel vorschieben.
Für sphärische Kühe in einem Vakuum, wenn die für die Verarbeitung nötige Energieproduktion aus Erneuerbaren kommt, die erneuerbaren Kraftwerke einzig mit erneuerbaren und nachhaltig geförderten Rohstoffen oder Recyclingmaterialien errichtet wurden, die Herstellung und Färbung nur einen nachhaltigen Teil aus dem Grundwasserspiegel entnimmt und und nur unschädliche und biologisch abbaubare Rückstände in den Wasserkreislauf zurückgegeben werden, die Anbauflächen keine naturbelassenen CO2-negativen Flächen (z.B. Moore) verdrängen, und so weiter und so fort. CO2-Bilanz ist halt nicht nur Rohstoffe, sondern eine ganze Kette an Faktoren an die man vielleicht nicht gleich denkt.
Kann z.B. vielleicht sogar sein, dass unterm Strich das eine oder andere Kunstfaser-Kleidungsstück in der Bilanz unter einem besonders wenig nachhaltig gefertigten Baumwollkleidungsstück liegt.
In der Praxis müssen wir lernen zu respektieren was wir produzieren, Dinge zuerst weiterverwenden, dann recyclen oder zu kompostieren, eine zero-waste Economy. Alles andere ist nicht Zukunftsfähig, über kurz oder lang.
Ich fand es auch überraschend, dass das unter der Ampel wieder alles so weit kommen konnte. Da hilft nur eine zweite Altmaierung. Damit auf dem Boden wirklich kein (metaphorisches und wortwörtliches) Gras mehr wächst.
Mein Lieblingsbeispiel aus der Ampel ist das Klimageld. Alle drei Parteien hatten einen sozialen Ausgleich für die gestiegenen Kosten im Programm, im Koalitionsvertrag wurde es beschlossen. Danach: Grillenzirpen für drei Jahre, dann fiel Habeck auf da war ja noch irgendwas, aber die FDP sagt nein und alle zucken kollektiv mit den Schultern. Dabei hätte das dem Ansehen der Grünen und der Akzeptanz für Klimaschutz unglaublich geholfen. Man fragt sich schon irgendwann wo auf dem Spektrum zwischen Inkompetenz, Schwäche, Gleichgültigkeit und absichtlicher Manipulation sich diese Parteien jeweils befinden.
Es ist halt eine Frage des Wollens, nicht der Machbarkeit. Wenn man die Steuer nicht durchsetzt und Schlupflöcher nicht schließt, dann wäre sie wirkungslos, das ist klar. Eine halbherzig um-/durchgesetzte Vermögenssteuer ist nicht viel besser als keine.
Wobei es vielleicht schon gut wäre erst mal einen Fuß in die Tür zu bekommen solange man (hypothetisch) an der Regierung ist. Selbst wenn dann die nächste Regierung wieder nach rechts dreht, ist für diese eine Debatte darüber die gerade erst eingeführte Vermögenssteuer wieder abzuschaffen schädlicher, als der Debatte darüber eine Vermögenssteuer einzuführen aus dem Weg zu gehen (wie man gerade sieht).
Bei einer CDU Regierung, die maßgeblich von Merz und Spahn getragen wird? Da kann man von ausgehen.
Das wäre echt mal ein Punkt, wo man eine Art Beweislastumkehr brauchen könnte (im Gegensatz zu den ganzen Polizeigesetzen und Überwachungsgesetzen, die die CSPDU so veranlasst). Ab der ersten erfolgreichen Verfassungsklage gegen ein von der Regierung erlassenes Gesetz hat jedes von dieser Regierung erlassene Gesetz automatisch eine Verfassungsklage zur Folge und die Regierung muss vor Gericht nachweisen, dass ihr Gesetz verfassungskonform ist. Das würde eine Veränderung der Inzentivstrukturen bewirken, die aktuell halt so aussehen, dass raus gehauen wird was geht und man schaut was nicht vom Volk weg geklagt wird, man dann minimal nachbessert und das Spiel so lange wiederholt, solange bis es irgendwann hängen bleibt (siehe Vorratsdatenspeicherung).
Ich glaube ein Lappen zu sein ist eine der Vorbedingungen die ein Kandidat erfüllen muss um zur Wahl aufgestellt zu werden. Geht auch irgendwie aus dem hervor wer ihn wählt und einsetzt.
Das nervige ist halt auch, dass man nicht einfach irgendwo anrufen kann und die sagen dann, "Ja, wir setzen sie auf die Warteliste, kann paar Monate dauern", sondern man darf wiederholt stundenlang rumtelefonieren um mal irgendwo nicht komplett abgewimmelt zu werden. Und psychisch Kranke sind ja vor allem für ihre Ausdauer und Durchhaltevermögen bekannt...
Mir wurde mal beim Stadtklinikum nach abtelefonieren der ganzen Abteilung nach der x-ten Weiterleitung irgendwann der Tipp gegeben ich soll um 8h des ersten Tages des neuen Quartals anrufen, da nehmen sie wieder Leute auf die Liste. Aber hat bis 8:10 gedauert bis ich dann endlich ein Freizeichen/Warteschleife hatte und bis 8:15, bis ich endlich jemandem am Hörer hatte, und dann waren schon alle Plätze wieder belegt.🤷
Und bei meinem Psychiater, den ich dann letztlich gefunden hatte (auf dem Land, 2h und zwei Umstiege mit den Öffis), nimmt mittlerweile niemand mehr auch nur den Hörer ab, weil es zu anstrengend ist die Leute abzuwimmeln. Es geht direkt in die 24/7 Bandansage, dass sie niemanden mehr aufnehmen. Wenn man Termine oder irgendwas will muss man direkt hin kommen. Ich bin fast froh, dass es für mich vor zwei Jahren nur komplett scheiße war, nicht das als was auch immer man den aktuellen Zustand bezeichnen kann. Als ich kürzlich (extra Urlaub genommen) hingefahren bin um ein Rezept zu holen und der Arzt KW3 noch im Urlaub war fragte ich die Arzthelferin "Evtl. kann ich ja jetzt mit dem Befund auch in Stadt X schneller einen Arzt finden, also nur für die Rezepte?", sie hat nur gelacht und meinte, "Haha! Wenn dort noch wer Patienten aufnimmt! 😆"
muss man eben morgens spontan um 07:00 bei denen aufschlagen um irgendwann im Lauf des Vormittags dranzukommen.
Das ist bei mir quasi der Normalfall, es sei denn ich mache direkt beim einen Termin den Termin fürs nächste mal. Eine Weile hatte ich halt immer spontan ein neues Rezept geholt wenn das Medikament (auch ADHS) bald zuende war, aber man hat mir jetzt nahegelegt ich soll einfach jedes Quartal kommen und immer gleich den Termin fest für das nächste Rezept machen. Ist vielleicht nicht schlecht wenn ich dann immer bisschen Vorrat habe.
Ich habe das Glück dass mein Boss nicht auf unsere Kernarbeitszeiten pocht, solange mein Stundenkonto ausgeglichen ist.
Ja, bei mir das Gleiche. Ein paar mal hab ich auch Urlaub genommen, ich fahr halt lieber außerhalb der Stoßzeiten, weil da die Verbindung besser ist. Aber mein Arbeitgeber erlaubt mir auch mich unter dem Tag (sagen wir 9 Uhr) abzumelden und dann z.B. 13h wieder zu kommen, solange ich es wieder rein arbeite, logischerweise. Als Softwareentwickler ist es nicht so wichtig ständig oder zu festen Zeiten abrufbar zu sein.
Naja, als eingefleischtem Radfahrer kann es mir ehrlicherweise egal sein, ob es eine Helmpflicht gibt: die Unsicherheit kommt ja durch die flächendeckend mangelnde Durchsetzung von Verkehrsregeln.
Genau. Helmpflicht kann man ruhig machen, aber es würde für mich nicht viel ändern. Gerade im Stadtverkehr ist die größte Gefahr z.B. von einem Rechtsabbieger vom Rad geworfen und unter den SUV-Rädern zermahlen und ggf. noch ein paar hundert Meter mitgeschleift zu werden ohne dass der irgendwas merkt. Da hilft ein Helm nur bedingt.
Wobei ich mich frage wie du das durchsetzen willst. Flächendeckende KI-Kameraüberwachung hätte ich jetzt auch nicht gerne. Stattdessen wäre es mir lieber wenn man einfach in der Verkehrsplanung von den Niederländern lernt. Die wissen wie man den Autoverkehr so beschränkt und dirigiert, dass er möglichst wenig Fußgänger und Fahrradfahrer gefährden kann. Und halt Tempo 30 Innerorts.
Oder in der Parkraumüberwachung. Da könnte man vmtl. 500 Stellen in jeder Großstadt zusätzlich schaffen, die sich selbst finanzieren und noch Gewinn abwerfen.
Ja, beim Falschparken stimme ich dir vollkommen zu. Die haben beim mir im Stadtteil einfach irgendwann komplett aufgegeben. Wir haben jetzt bis hin zu Lieferwagen die einfach über die Nacht mitten auf der Kreuzung parken einfach alles an gesetzeswidrigem Parkverhalten was man sich vorstellen kann.
Ob man da jetzt (technisch) ein Gerät für die Abstandsmessung entwickeln könnte, oder ob man sich dann (juristisch) darauf verlassen sollte möchte ich aber bezweifeln. Da wäre es mir lieber wenn man sich einfach nicht darauf verlassen müsste, dass Autofahrer Überholabstände einhalten, weil für die Autofahrer da noch ein Bordstein dazwischen ist.
Davon abgesehen ist es nicht der richtige Weg, Vertrauen aufzubauen, wenn man Menschen herabwertet, beschimpft, beleidigt.
Wer hat denn jemals dem Friedrich Merz unterstellt, dass er Vertrauen aufbauen möchte? Das Gegenteil ist natürlich der Fall. Es geht doch in allererster Linie darum Missgunst und Zwietracht zu sähen und das Volk zu entsolidarisieren und in zweiter Linie darum das Gefühl einer wirtschaftlichen Bedrohungslage zu etablieren, um das Overton-Window hin zu einer Deregulierung des Arbeitsmarktes zu verschieben.
Nicht, dass es nicht eine wirtschaftliche Bedrohungslage gäbe, aber die Bedrohung geht genau von denen aus, die uns hier für dumm verkaufen wollen, und von ihren Auftraggebern.
Sitzblockaden können auch mit Wasserwerfern, Reizgas, Knüppeln aufgelöst werden. Schmerzgriffe sind im Vergleich präzise und milde Mittel.
Sitzblockaden können auch mit der Handgranate aufgelöst werden, aber wir haben in Deutschland (zumindest auf dem Papier) immer noch sowas wie Verhältnismäßigkeit bei Gewalteinsatz. Wir sind (noch) nicht die USA. Da muss man nicht "froh sein", nur weil die Polizei nur ein bisschen exzessive Gewalt ausübt.
Zu dem Thema wieder der Hinweis, dass das alles keine ernsthafte Debatte/Diskussion ist, sondern Kasperletheater, das alleine dazu dient das Overton-Window zu verschieben.
Wir wissen wo der Wohlstand im Land verloren geht und das liegt nicht an Teilzeitarbeit.
Ich wurde bereits in der Kindheit diagnostiziert, aber der Hausarzt hat dann die Behandlung ausgesetzt, weil ich seiner Ansicht nach raus gewachsen bin (war natürlich Blödsinn).
Einen Befund aus der Zeit hatte ich dann natürlich keinen mehr, das liegt alles >20 Jahre zurück. Mein Psychiater wollte dann zur Diagnose auch Zeugnisse aus der Grundschulzeit sehen und glücklicherweise steht da bei mir die volle Bandbreite an Auffälligkeiten drin: "Hat Schwierigkeit still zu sitzen, passt im Unterricht nicht auf, außer in genau dem einen Fach wo er Bestleistungen bringt, vergisst dauernd die Hausaufgaben und die Sauklaue ist unleserlich." Über mehrere Jahre, von verschiedenen Klassenlehrern, immer das Gleiche.
Das ist aber nicht nur weil Ärzte eingebildet sind, sondern das liegt an den Krankenkassen, bzw. das gibt die Gesetzeslage so vor. Diagnostizieren kann dich ein Arzt glaube ich trotzdem, aber du müsstest dann für die Behandlung selbst aufkommen. Es gibt auch Privatkliniken die da mit der Diagnose eher freizügig sind, aber deren Befunde zählen halt auch im normalen Gesundheitssystem nichts.
Dabei ist es mittlerweile bekannt, dass ADHS verschiedene Ausprägungen hat und gerade bei Mädchen (aber nicht nur) auch total unauffällig sein kann. Die Kinder kommen dann etwas verträumt rüber und die Leistung ist nicht optimal, aber die Kinder sind still, daher guckt auch keiner so genau hin wie bei dem hyperaktiven ADHS Kind, das (wie ich damals) dauernd vom Stuhl fällt. Und im Erwachsenenalter sind sie dann "auf einmal" nicht mehr funktionsfähig. Das sieht das System aber leider nicht so vor.
Sorry, wollte dich jetzt nicht demotivieren. Ich würde dir raten verschiedene Ärzte durchzuprobieren (ich weiß nicht ob du dich schon durch die adxs.org liste für deine Region gearbeitet hast). Kompetente Ärzte, die Erfahrung mit dem Thema haben verstehen dein Dilemma auch und suchen mit dir eine Lösung wie man die Argumentation irgendwie hinbiegen kann. Z.b. hatte mein Arzt auch gesagt, wenn ich keine Zeugnisse hätte, dann müsste er mit den Eltern sprechen, oder hätte Fragebögen für sie und andere Angehörige. Die Klinik war da vielleicht ein bisschen zu sehr formalisiert in ihrem Ablauf.
Ich weiß es ist anstrengend, grade für Leute wie uns, und umso mehr durch den aktuellen Zustand des Gesundheitssystems, aber lass dich nicht entmutigen und bleib dran!
Wenn Berlin schon an regulären Updates scheitert, stellt sich die Frage, wie ein Paradigmenwechsel gelingen soll. Die Strategie sieht vor, dass bis zum Jahr 2032 immerhin 70 Prozent des Software-Stacks am Arbeitsplatz auf Open-Source-Lösungen basieren sollen.
Die Verkacker sind da auch schon Management-Verkacker, garantiert. An der Expertise das umzusetzen mangelt es in Deutschland nicht. Da muss man auch nicht wieder irgendwelche Fraunhofer oder Siemense mit Geld bewerfen, sondern das läuft wenn jede Stadt/Land eine handvoll Leute einstellt die auf die gängigen Wege Deutschland- oder Europaweit kollaborieren wie bei jedem anderen FOSS-Projekt. Ich kenne genug Entwickler, die so einen Job, selbst bei geringerer ÖD-Bezahlung gerne annehmen würden, einfach weil arbeiten in FOSS-Projekten so viel angenehmer ist, als für den Corporate-Overlord. Oder man schließt Verträge mit Entwicklerunternehmen, die eben das für einen machen, wenn man sich nicht traut selbst einzustellen. Man muss halt ein bisschen umdenken und nicht meinen, dass man jetzt halt nur statt der verwanzten MS-Scheiße ein äquivalentes "Open-Source Produkt" des günstigsten Anbieters einkauft, der bei der Ausschreibung gewonnen hat.
Ja, aber wie es immer so ist wird es trotzdem hier und da Schmerzpunkte geben, wo die Lösung nicht genau passt und mehr Flexibilität oder Funktionalität gebraucht wird. Und da hilft es eben, wenn man dann auch lokal eine handvoll Entwickler hat, die zusammen mit Opendesk/ZenDiS an den Projekten arbeiten um diese Dinge nachzuliefern. Dieser demokratische Ansatz ist ja gerade der große Vorteil. Es ist nicht mehr "wer zahlt schafft an", was bei MS sowieso noch nie wahr war, sondern "wer beiträgt, weist den Weg". Ich denke ZenDiS wird da sicher auch Wege haben einen Bedarf für ein Feature oder Bugs zu melden und deren Entwickler kümmern sich dann, aber am schnellsten geht es immer wenn man direkt einfach Leute dran setzt, weil die Möglichkeit hat man mit FOSS.
Also die Dienstleistung, im Sinne von Hosting und Support, ist ja das eine. Aber das "Produkt", im Sinne der Softwarelösung das andere. Es muss sich nicht jede kleine Kommune ein Rechenzentrum hinstellen wo ihr eigenen Nextcloud drauf läuft, samt Turnschuhadmins, wäre ja Blödsinn. Entweder man geht zu Opendesk hier, oder wie du sagst, ein lokales Systemhaus, wie auch immer.
Aber für die Software die darauf läuft, für die sicher, zumindest am Anfang, jede Kommune, Behörde, wie auch immer, Extrawünsche hat, ohne die es niemals nicht geht, da muss man sich halt wirklich auch einbringen, anstatt nur zu "prüfen", das "Produkt" für untauglich zu bewerten und wieder 10 Jahre Microsoft zu kaufen. Da muss sich die Mentalität ändern.
Beide Antworten waren eigentlich mehr ergänzend gemeint, als dir widersprechend. Alles gut.
Aber Dienstleister werden diese Erweiterungen auch als “Individualsoftware” anbieten.
Kann sein, aber "Individualsoftware" ist ja grade das, was man vermeiden kann wenn man über FOSS kollaboriert, es sei denn es ist jetzt wirklich ein Feature, das man unbedingt braucht, aber das keine Chance hat Upstream aufgenommen zu werden, was dann aber auch einen gewissen Maintenance-Burden mit sich bringt.
Das meiste dieser Software ist ja auch modular entwickelt (z.B. Nextcloud mit den Apps, Element/Matrix mit den Bridges, usw.), so dass man nicht seinen eigenen Fork verwalten muss, sondern nur Module. Ich arbeite auch in einem FOSS Unternehmen und wir haben einige zahlende Kunden, die ihre eigenen Module (auch als FOSS) bereitstellen, oder uns beauftragen Module (auch als FOSS) extra für sie zu entwickeln. Der Vorteil eines offenen Ökosystems.
Und ja, der Rest sind Schulungen und das Durchhaltevermögen nicht beim ersten Problem wieder zurückzurudern.
"Bei einem Einsatz von Microsoft als Arbeitswerkzeug für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist daher die digitale Souveränität des Freistaats voll gewährleistet."
Ja, genau. Wenn die proprietäre Software, über deren Entwicklung du keinerlei Kontrolle hast, bei der du, wenn sie läuft, nicht überprüfen kannst, was sie tut, in einem Rechenzentrum, auf das du keinen Zugriff hast, läuft, dann ist die Souveränität absolut gewährleistet, solange diese Blackbox in Deutschland steht.
Liebe Kunden, auf Grund gestiegener Rohstoffpreise durch schlechte Ernten bei Kakao müssen wir leider die Preise erhöhen
Das wäre ja nicht ehrlich. Das hier
"[...] mussten wir die Preise erhöhen, aber jetzt nachdem die Krise vorbei ist hätten wir einfach weiter gerne mehr Geld, weil ihr Kunden zahlt die Preise ja anscheinend, also Pech."
wäre ehrlich. Aber aus nachvollziehbaren Gründen würde das wahrscheinlich nicht von der PR-Abteilung freigegeben werden.
Es war irgendwann in der Zeit als die Corona-Zeit zwar noch nicht vorbei war, aber die größten Verwüstungen vorerst etwas gelindert waren. Als die ersten Leute geimpft waren, als die Ausgangssperren nicht mehr waren und es auch nicht mehr Winter war. Da erzählten dann die ersten Freunde, dass es ihnen in dieser Zeit gar ...
Ich schreibe das jetzt nur hier dazu, weil es finde ich dazu passt, nicht weil ich dich kritisieren oder gegen Stoizismus argumentieren will:
Als säkularer Buddhist sehe ich viel Gemeinsamkeiten mit Stoikern. Was ich erstaunlich finde ist, dass beides etwa gleichzeitig, aber in unterschiedlichen Teilen der Welt ohne Kontakt zueinander entstanden ist und trotzdem einen so ähnlichen Ansatz verfolgt.
Ein nennenswerter Unterschied ist, dass, wie du schon schreibst Stoiker an den freien Willen glauben, dass obwohl man die Umstände nicht kontrolliert, man sein eigenes Handeln unter den Umständen kontrolliert. Die moderne Psychologie und Neurologie glaube ich findet sich da eher auf Seiten des Buddhismus wieder, der eher davon ausgeht, dass man wenig Kontrolle hat, auch über das eigene Handeln, bzw. jedes Fitzelchen an Kontrolle über sich selbst erst erarbeitet werden muss. Das resoniert auf jeden Fall mit mir als Person mit ADHS.
Es geht beim Buddhismus zentral mehr darum Verlangen zu identifizieren und davon loszulassen, insbesondere den Verlangen, die nicht erfüllt werden können, z.B. hier dem Verlangen nach einer gerechten Welt (was aber nicht heißt, dass man nicht versuchen soll die Welt selbst ein Stück gerechter zu machen, wenn man die Möglichkeit dazu hat). Leiden ist Teil der Welt, das eigene Leiden ist in Verlangen begründet und wird damit aufgelöst vom Verlangen nach und nach loszulassen. Mir hilft der Ansatz sehr mit den Dingen im OP (und vielem Anderen, z.B. sozialer Angst) klarzukommen.
Konkrete Leseempfehlung wäre "Buddhism without Beliefs" von Stephen Batchelor.
PS: Ich will hier keinesfalls Stoizismus abwerten oder Buddhismus darüber stellen, ich finde Stoizismus sehr interessant und auf jeden Fall einen nützlichen Ansatz den sich jeder anschauen sollte. Und eine der Lehren Buddhas (bzw. wurde vermutlich später hinzugefügt) war auch, dass es nicht auf den Lehrer ankommt und nicht auf die Lehre, sondern wie sie einem helfen sich zu verbessern.
Wie du schon schreibst sind Hirnchemie usw. auch Umstände über die man keine oder nur begrenzte Kontrolle hat, genauso wie externe Umstände. Deswegen sollte man aus meiner Sicht zuerst an den Erwartungen an sich selbst arbeiten, was absehbar möglich/realistisch ist, also eben keine nützliche/notwendige Fiktion (bzw. das Verlangen danach, dass die Fiktion irgendwann wahr wird) zu haben. Buddhismus konzentriert sich mehr auf den eigenen emotionalen/mentalen Umgang mit diesen Umständen, als die Umstände selbst zu überwinden. Zum Beispiel hat Buddhismus auch Selbstdisziplin nicht per se als Tugend (oder überhaupt Tugenden als solche). Buddhismus hat das "Rechte Bemühen" (right effort), aber da geht es auch eher um die innere Selbstdisziplin.
Tl;dr: Am eigenen Verhalten arbeiten ist gut, aber wichtiger ist, dass das nicht selbst wieder zur Quelle der Verzweiflung wird.
Arbeitgeberverbände hier. Warum seid ihr dann Mitglieder und gebt uns Geld, damit wir Populismus wie diesen (z.B. Abschaffung der Lohnfortzahlung und Verbot von telefonischer Krankschreibung) machen, bzw. Politiker bestechen ihn zu machen?
(Die Antwort ist, dass Arbeitgeber viel sagen, wenn der Tag lang ist, aber sich keine Gelegenheit entgehen lassen auf Arbeitnehmer draufzuhauen, wenn es auch nur einen Cent mehr Gewinnspanne verspricht. In diesem Beispiel ist krank zur Arbeit kommen direkt schlecht für sie, wenn dann mehr Leute kostspielig ausfallen. Aber wenn man jetzt Gesetze hätte, damit man entweder Alle zwingen kann krank zur Arbeit zu kommen, der Ausfall keine Kosten verursacht, man kranke beliebig entlassen könnte, oder am Besten alles das auf einmal, dann sieht plötzlich die Position der Arbeitgeber anders aus.)
Das mag schon sein, ich kenne dich nicht und will dir hier nichts unterstellen. Nichtsdestotrotz sind die Anreizstrukturen für Arbeitgeber die, den Schutz ihrer Arbeitnehmer zum eigenen Profit zu reduzieren. Und je mehr Gewinn das verspricht, desto mehr geben sie aus um die Politik und den Diskurs dahingehend zu manipulieren.
Und da ist was du sagst halt einfach falsch. Natürlich profitierst du von diesem Lobbyismus, wie könntest du nicht? Das kann dir zuwider sein, weil du (noch) Integrität und Anstand hast, und evtl. nur ein Kleinunternehmer bist, der tatsächlich selbst noch mitarbeitet und damit noch nicht komplett mit deinen Arbeitnehmern entsolidarisiert bist. Aber lass dir Zeit. Entweder macht dich der Erfolg (unter anderem auf Basis von arbeitgeberfreundlichen Gesetzen) auch zu einem von "denen", deine Firma geht pleite, oder wird von einem größeren Unternehmen verschluckt, das diesen Lobbyismus macht und begrüßt.
Der einzige Ausweg ist keine Arbeitgeber (mit Profitdenken) mehr zu haben (i.e. Kooperativen, Genossenschaften und Staat), andernfalls werden die herrschenden Anreizstrukturen immer dazu führen, dass Arbeitgeber (als Klasse) gegen das Wohl ihrer Arbeitnehmer agieren.
irgendwelchen Großindustriellen oder was auch immer da das personifizierte Feindbild ist
Du musst dich mal von diesem Feindbild-Ding trennen. Man muss Kapitalisten nicht von ihrem Kapital trennen, weil sie so böse Menschen sind, denen man nichts gönnt, sondern weil sie sich selbst und alle um sie herum unglücklich machen in einer Zerstörungsspirale die im Endstadium das ist, was wir jetzt gesellschaftlich sehen und noch sehen werden. Das sind historisch-materialistische Kräfte die das System, wenn man es aufbaut wie unseres in diese Richtung treiben, keine fiesen Individuen die ihren Bart zwirbeln und in ihrem dunklen Turm finster lachen.
Warum kann ich den Status so nicht leben, wie ich ihn mir erarbeitet habe und wie er sich für mich richtig anfühlt?
Kannst du ja. Treibt halt die Gesellschaft in den Ruin. Und es kann immer nur der Ruin sein, weil das System nicht darauf ausgelegt ist ein kleines, funktionierendes Unternehmen in seinem homöostatischen Zustand der Nachhaltigkeit zu belassen. Du wächst entweder und strebst, oder du wirst von den wachsenden und strebenden überrollt.
Ich profitiere überhaupt nicht von irgendwelchen Lockerungen der Arbeitszeit oder Krankheitsvorschriften, weil wenn man wenig Mitarbeiter hat, dann geht es zu allererst darum, dass diese sich gut fühlen, weil es extrem teuer und zeitintensiv ist, neue Mitarbeiter zu finden. Also kümmert man sich darum und tritt in den konstanten Dialog, zum Vorteil beider Seiten, die am Ende die gleiche sind. Ich will nichts anderes als mit anderen arbeiten, ohne von einem Arbeitgeber abhängig zu sein und wieder andere haben andere Motive, aber nicht alle davon müssen automatisch gegen die Arbeitnehmer sein.
Ich hatte doch exakt dieses Beispiel des noch nicht entsolidarisierten Kleinunternehmers gebracht. Dann wächst deine Firma ein bisschen weiter und du übernimmst auf einmal mehr die Entscheidungen und Kundenakquise als die reguläre Arbeit. Dann wächst deine Firma ein bisschen weiter und die Beschäftigten hätten gerne einen Betriebsrat, und das ist noch genau der Mitarbeiter mit dem du nicht so gut kannst. Fieser Betriebsrat, ich stehe doch total auf der Seite meiner Arbeitnehmer, was brauchen diese undankbaren Säcke einen Betriebsrat!? Dann wächst du ein bisschen weiter und es treten ein paar deiner Beschäftigten einer Gewerkschaft bei, evtl. gibt es einen Warnstreik. Immer noch so undankbar obwohl es der Firma so gut geht, du hattest ja erst ganz von selbst Gehaltserhöhungen beschlossen, die fast die Inflation ausgleichen, was mehr ist als jede andere Firma hier zahlt!? Du wirst dann von einem Unternehmerverband kontaktiert, die über Kanäle erfahren haben, dass deine Mitarbeiter mit der mit ihnen konkurrierenden Gewerkschaft liebäugeln, hier sind ein paar Beispiele, wie dein Unternehmen kaputt gehen kann wenn man nur diesen fiesen geschäftsschädigenden Gewerkschaften erlaubt Fuß zu fassen. Und das wäre ja auch zum Leid deiner Mitarbeiter, weil dann hätten sie keinen Arbeitsplatz mehr. Und so weiter und so fort.
Du kannst dir jetzt einreden, dass das nie du sein wirst, oder dass das ein unrealistisches Beispiel ist, aber wir kennen den Endzustand dieses Systems, wir wissen wohin das führt: Amerika. Die sind nicht "einfach anders", die sind uns einfach ein bis zwei Jahrzehnte in diesem Prozess voraus. Und du musst dir wirklich, wirklich eingestehen, dass auch wenn du super-integer und unkorrumpierbar durch Erfolg und Reichtum bist und dir das Wohl deiner Mitarbeiter über alle Stadien deines Unternehmens ehrlich am Herzen liegen wird, du dennoch, wenn auch indirekt, davon profitieren wirst wenn die Lobby den Arbeitsmarkt dereguliert (nichts anders ist es). Du wirst es leichter haben problematische Mitarbeiter, bei denen alles Verhandeln und Gespräche führen nichts hilft, zu entlassen. Du wirst es einfacher haben in schlechten wirtschaftlichen Lagen (von denen es die kommenden Jahrzehnte viele geben wird), zum Wohl deines Unternehmens, die Schraube ein klein wenig anzuziehen. Das einzugestehen und wahrzunehmen macht dich nicht zum Feind, sondern resistenter dagegen tatsächlich in diese oben beschriebene Schiene zu fallen.
Wenn wirklich alles was du sagst stimmt, dann hast du keinen Grund hier reflexartig dagegen zuargumentieren. Dann kannst du eingestehen, dass dieses System, wie es ist, trotz guten Unternehmern wie dir, fehlerhaft ist und wir alle besser dran wären wenn es keine Unternehmen/Betriebe im Privatbesitz gäbe.
Klar, da gebe ich dir völlig recht. Es ist nur ein Baustein in einem Gesamtkonstrukt, dass man Sozialismus nennt. Wobei halt ohne privatisiertes Gesundheits/Pflegesystem und mit einem intakten Sozialsystem, dass darauf folgen würde wäre schon viel erreicht, auch in dem Bereich.
weil du, wie mir scheint, meinesgleichen nichtsdestotrotz als etwas per se schlechtes erachtest oder etwas, das gerade im Embryostatus einer bösen Entität zu sein scheint.
Du scheinst kognitiv nicht in der Lage hier eine systemische Betrachtung durchzuführen. Das wiederum finde ich sehr schade, weil das es dir schwer machen wird deinen eigenen Impact auf das System korrekt einzuschätzen und den negativen Konsequenzen deiner eigenen Machtposition über deine Mitarbeiter langfristig aus dem Weg zu gehen. Und ja, dieser Shift der Perspektive, durch Reichtum und Erfolg ist wissenschaftlich belegt. Das heißt nicht, das wird bei dir passieren, sondern das passiert oft. Du wärst nicht der erste Unternehmer der von guten Vorsätzen am Anfang irgendwann Dinge denkt, wie dass den Mitarbeitern Gewerkschaften und Betriebsrat auszureden (oder Lobbyismus in diese Richtung zu betreiben) zu ihrem eigenen Wohl wäre. Das Problem liegt in dieser Machtposition selbst, nicht darin ob oder wie stark du sie (in diesem Moment) ausnutzt. Dass unser System das ermöglicht ist das Problem und solange es möglich ist, wird es immer mehr Arbeitgeber geben, die sie ausnutzen als die das nicht tun.
Ich teile deine Ansicht überhaupt nicht, dass die Lösung zu mehr Gerechtigkeit in der Verstaatlichung sämtlicher Bestrebungen liegt.
lesen -> verstehen -> nichts dazu erfinden -> antworten:
(i.e. Kooperativen, Genossenschaften und Staat)
Zur Klarstellung: Den Staat würde ich hier überhaupt nur als Arbeitgeber in der Verwaltung, Infrastruktur, Gesundheitssystem usw. sehen. Alles andere wäre idealerweise in Kooperativen, also abgedroschen sozialistisch "Produktionsmittel in Arbeiterhand". Die Größe des Unternehmens spielt da erst mal keine Rolle. Ein solches System würde aber auf jeden Fall kleine Unternehmen fördern, weil es die Problematik mit der Notwendigkeit zu unendlichem Wachstum umgeht. Die Erträge würden irgendwann einfach nur noch mit den Mitarbeitern skalieren, wohingegen im Kapitalismus immer neue Märkte erschlossen werden müssen, Konkurrenz aufgekauft werden muss und mehr (produktive) Mitarbeiter immer nur noch mehr Gewinn für den Unternehmer versprechen. Kannst dir also überlegen ob es dir tatsächlich um bessere Chancen für kleine Unternehmen geht, oder um bessere Chancen für dein kleines Unternehmen.
Nicht alle sind per se Egoisten und nicht jeder wird automatisch böser Kapitalist.
Man ist Kapitalist in dem Moment, in dem einem ein Betrieb gehört und man andere für ihre Arbeit bezahlt, anstatt die Erträge gleichberechtigt aufzuteilen und gleichberechtigt die Entscheidungen zu treffen. Das ist keine Meinung, das ist einfach nur die Definition des Wortes. Ob du "böse" (du bist hier der, der immer wieder diese Begriffe verwendet) oder ein Egoist bist steht auf einem anderen Blatt, aber ein Idealist bist du an dem Punkt mit Sicherheit schon nicht mehr, höchstens vielleicht in der verzerrten Selbstwahrnehmung.
Dass du von der Diakonie sprichst (habe da selbst Zivi gemacht und Ehrenamt danach ein paar Jahre, trotz Atheist) passt. Was du beschreibst ist die protestantische Arbeitsethik, die zwar ideologisch nicht kapitalistisch ist, aber ein zentraler Bestandteil des Nährbodens auf dem sich der Kapitalismus ausbreiten konnte, weil ultra-leicht auszubeuten.
Gentoo also has it in the repos. Really cool tool. I don't do much image editing these days, but recently used it to extend a background (mostly a simple pattern) for a wallpaper.
Nutze seit vielen Jahren ausschließlich Matrix. Das Alleinstellungsmerkmal (unter den E2E Messengern mit Voice-/Video-Calls) war für mich, dass ich von verschiedenen, gleichberechtigten Geräten vollen Zugriff auf die Chat-History habe. Ein paar Familienmitglieder und Freunde haben dann bereitwillig installiert und verwenden es teilweise jetzt auch außer dem Kontakt zu mir. Die haben aber alle nebenbei noch Whatsapp, auch wenn es ihnen selbst zuwider ist. Die Anderen, denen das zu viel war, kommunizieren jetzt halt (wenig) über SMS. Ich selber hab den Absprung von WA keine Sekunde bereut, aber bin immer wieder verwundert wie absolut jeder Facebook und WA hasst, aber kaum einer den Arsch hoch bekommt. 🤷
Ursprünglich wollte ich eigentlich einen eigenen Server aufsetzen und federaten, aber synapse aufzusetzen war mir damals zu viel Arbeit und jetzt wäre der umstieg auf ein neues Profil zu anstrengend. Falls aber irgendwann mal Profil-Migration kommt, dann werde ich mir das nochmal anschauen.
Okay, so I've been reading about dotfile management apps such as GNU Stow, and I love the idea. I have a good grasp on how it works. Seems like it should work flawlessly for corralling all my dotfiles into one folder so I can easily clone them across machines. Makes sense for apps whose config folders and files are named ...
There are still things you can do with Firefox to fit the dotfiles pattern if you care enough. The files managing the profile and profile directory are mostly static and plain-text. For example I had a profiles.ini pointing to a fixed profile directory default containing a user.js file with most of my settings. You also need to update and commit the installs.ini for every machine, because Firefox insists to have a unique default-profile entry for every system/install. (And the actual setup was even more complicated and contained a merge-script to clone/update/merge multiple user.js sources, but most people wouldn't need that)
These days I use librewolf which has saner, more secure defaults and a more powerful global (profile-independent) config file. All I now store in my dotfiles is .librewolf/librewolf.overrides.cfg.
Ich bin auch ein Mitglied der Vulkangruppe die den Anschlag verübt hat. Wir verstehen uns eigentlich weniger als Links, als als radikale Zentristen (daher Vulkan, wegen dem Ursprung im Erdzentrum). Und ich muss euch mitteilen: Die bisherigen Bekennerschreiben sind fake!!! Wir wollten mit dem Anschlag eigentlich aufzeigen, dass Berlin rechte und linke Regierungen hat, aber nie Mittige! Nie welche mit vernünftigen Kompromissen durch gesunden Menschenverstand!!! Also Obergrenzen für Ausländer (völlig klar!!!) und Verbot von Woke, Trans und Cannabis, aber niedrigere Steuern und Klimapolitik ist uns wichtig (in Maßen, SUV, Fleisch essen und einmal im Jahr nach Dubai zum Shoppen wird ja wohl noch erlaubt sein).
Statt unserer Politik Respekt zu verschaffen wird der Anschlag aber mal Putin, mal den Linken zugesprochen, was unser Anliegen nach Unabhängigkeit von ideologischen Meinungen noch verhöhnt!. Gut, wir bekommen ein bisschen Geld von einer Russischen Medienfirma, aber die schreiben uns nicht vor wie unser Aktivismus auszusehen hat und diese steht nicht mit Putin in Verbindung, das haben wir überprüft!! Das was wir tun kommt vom Herzen (das bekanntlich in der Mitte schlägt) und richtet sich gegen zufällig ausgewählte Ziele (mit KI ermittelt), damit es sich gerecht verteilt und alle ihren Denkzettel bekommen!
Also bleibt starr und unbeweglich meine Freunde, und last euch euer durchdachtes Weltbild nicht erschüttern in diesen Zeiten! Nur so schaffen wir es, dass wir das meiste vom Schlimmsten vielleicht verhindern.
Zusätzlich dazu würde ich jedem der technisch etwas versierter ist empfehlen einen kleinen Raspi oder ähnliches aufzusetzen, auf dem dnscrypt-proxy läuft. Der kann automatisch aus einer Liste von nicht-filternden Servern wählen, oder falls man das möchte die Anfragen sogar komplett anonymisieren.
Viele Skigebiete werden sich aufgrund der Auswirkungen des Klimawandels, der höhere Temperaturen und Schneemangel mit sich bringen wird, nicht mehr auf den Wintersport konzentrieren können. Aber auch diejenigen, die sich dagegen wehren, werden ihr Geschäftsmodell überdenken müssen.
Mit dem Fokus auf Reiche und Superreiche den die Skigebiete eingeschlagen haben würde es mich nicht wundern wenn man irgendwann anfängt große Teile der Pisten zu überdachen, oder mit Zelten zu überziehen, um den Kunstschnee vor Regen zu schützen.
Ich bin zwar leidenschaftlicher Skifahrer, aber jetzt auch schon seit vielen Jahren raus mit den ganzen absurden Trends. Erst war es nur mehr sauteure Party-Sauferei, dann der ganze Event-Bullshit wie tägliches Feuerwerk, Delphin-Shows und Schlager-Konzerte, während die Pässe und Hotels für Leute die einfach nur fahren wollten ins unbezahlbare abgerutscht sind. Bergwandern im Sommer ist zum Glück noch halbwegs erschwinglich außerhalb der Hochsaison und Modestädten.
Der innenpolitische Zweck für den Angriff ist in meinen Augen viel entscheidender. Man hat das schon beim Iran vergangenes Jahr gesehen, wo auch die Medien sofort auf Linie waren, auch wenn dann nicht allzu viel passiert ist. Die Machthaber in den USA wissen, dass sie das Land komplett umstrukturieren müssen wenn sie nicht auf dem Schafott landen wollen. Die Menschen dort sind wütend und aufgestachelt und ihnen wurde die Solidarität und Bildung genommen um die Gründe für ihre Situation vernünftig einordnen zu können. Bis die Network-States bzw. Freedom-Cities errichtet sind und die Milliardäre die volle Kontrolle über jeden Gedanken der Bevölkerung haben muss ein permanentes Bedrohungsszenario geschaffen werden, dass die Regierung aber trotzdem konstant souverän und in Kontrolle aussehen lässt (das ist essentiell für Faschismus). Das hält sowohl die liberale Opposition als auch die tollwütigen rechten Nazis so lange in Schach bis die Falle zugeschnappt ist. Wenn sie damit scheitern gibt es Bürgerkrieg und/oder das Land zerfällt weil sich Staaten nach und nach abspalten.
So oder so ist die US-Regierung denke ich weniger an einer "Weltordnung" interessiert, als daran innenpolitisch alle noch eine Zeit lang auf Linie zu halten, sowohl die Medien, die Investoren, als auch das dumme Volk. Wir müssen alle realisieren, dass es bei Geopolitik nicht mehr um Macht und Dominanz geht, sondern um Exit-Strategien für die Eliten, für den Moment wenn das ganze Kartenhaus in sich zusammenfällt. Alles andere ist Kasperletheater um davon abzulenken.
Merz kann und will sich echt gar nichts trauen im Umgang mit den USA. Frankreich hat sich vor der Pressekonferenz schon skeptisch geäußert wie das mit der Nachfolge funktionieren soll, Merz hat sich nach der Pressekonferenz immernoch nicht dazu durchringen können das vorgehen Den Regierungschef (und sei er noch so illegitim ...
Du hast noch vergessen das im allerersten Satz mit "Mein Nachbar war ein Arschloch und mutmaßlich korrupt und hier mochte den sowieso keiner" zu frontloaden, als würde das einen Unterschied bzgl. des Einbruchs und der Entführung machen.
Die USA wollen nach dem militärischen Eingreifen in Venezuela und der Entmachtung von Präsident Maduro die Kontrolle über das Land behalten. US-Präsident Trump kündigte bereits Investitionen von US-Ölfirmen an.
Venezuela ist was Neues. Das ist ein westlicher Staat der auch sowas wie Wahlen hat.
Naja, wenn die USA ein MO hat, dann ist es Demokratisch (unabhängig davon jetzt wie "gut") gewählte aber Amerika-unfreundliche Staatsoberhäupter abzusägen und gegen US-freundliche Militärdiktaturen oder Autokraten zu ersetzen. Und grade in Süd- und Mittelamerika machen sie das jetzt schon ein gutes dreiviertel Jahrhundert so, halt mehr via CIA-Methoden als milititärisch. Afghanistan (2001) zählt da eher zu den Ausnahmen als zur Regel. Saddam Hussein geht z.B. auf eine solche Aktion zurück. Selbst bei Afghanistan (80er) könnte man so argumentieren, nicht dass die "People's Republic" besonders demokratisch war, aber das was man hinterlassen hat war halt ein chaotischer Nährboden für religiösen Fundamentalismus. Da wäre ein Soviet Staat vielleicht das kleinere Übel gewesen.
Und ja, auch als EU-land kann man da überlegen was wäre wenn wir eine linke Regierung hätten die sich von den USA abnabeln wollen würde. Wir hatten ja bisher nie eine nicht US-Arschkriecherische Regierung. Auf der einen Seite haben wir kein Öl oder nennenswerte Bodenschätze wie die Länder in denen die USA das üblicherweise macht, aber auf der anderen Seite sollen wir ja gefälligst deren minderwertigen und gesellschaftsschädigenden Scheiß wie Microsoft und Apple oder Ford F250 kaufen (geschweige denn Waffendeals).
Vermeiden Sie bitte Vergleiche mit Zeiten des Nationalsozialismus.
Also die anderen Zeiten des Nationalsozialismus, nicht die Jetzigen gehe ich mal davon aus... Verstehe ich aber schon, ein Vergleich könnte die Bevölkerung verunsichern.
Ja gut... alles was das bedeutet ist, dass er einen Posten aufgetan hat von dem aus er mehr Schaden an der Gesellschaft zum eigenen Gewinn anrichten kann. Vielleicht Massentierhaltung oder Automobilfunktionär, evtl. Unterstützer einer Nazipartei im Hintergrund, oder Lobbyorganisation für Nazi-unterstützende Unternehmen, keine Ahnung, irgendwie sowas. Evtl. ist es ja schon bekannt und jemand hier weiß es.
Gerade wenn einem die Grundidee einer Partei gefällt, aber vieles in der aktuellen Kultur eher weniger, wäre das ein Grund sich dort zu engagieren und die Kultur nach den eigenen Vorstellungen zu verbessern. Ich denke gerade bei den Linken kann man in vielen (nicht allen) Punkten auch als einfaches Mitglied seine Stimme einbringen.
Trotz aller Fehler und Exzesse, war die DDR der einzige real existierende (wenn auch deformierter) Sozialismus auf deutschem Boden;
Gut, das ist ein Thema über das man sich bekanntermaßen ewig streiten kann, aber IMHO machen Werkzeuge in der Flagge und stellenweise rote Farbgebung einen Staatskapitalismus mit Planwirtschaft noch lange nicht zu Sozialismus. Wenn du dir anschaust wie skrupellos die DDR mit ihren Bürgern umgegangen ist, nur für ein paar miese (Divisen-) Kröten zu machen (Chemieabfälle in Wohngebieten entsorgt, Frauen für Wessie-Geschäftsleute zwangsprostituiert, usw.), dann wird das schnell klar. Und der absolute Grundpfeiler des Sozialismus (Produktionsmittel in Arbeiterhand) war in der DDR nicht mal abstrakt und im Ansatz erfüllt.
Das einzige wie man sich das irgendwie verworren hinbiegen kann ist wenn man den Tanky-Erzählungen von dringend notwendigen Avantgarde-Parteien folgt, die erstmal notgedrungen über den Kopf der Arbeiter hinweg das beste für das Volk tun müssen (was zufälligerweise immer ziemlich scheiße für das Volk endet), weil sonst der bourgeoise Einfluss des faschistischen Auslands die Revolution wieder untergräbt. Aber das verliert nach mehreren Jahrzehnten auch irgendwo Zugkraft, wenn es denn überhaupt jemals Sinn macht.
Also nein, genau so wenig wie jeder andere selbsterklärt kommunistische Staat war die DDR nicht sozialistisch. Der einzige reale Sozialismus existiert versprenkelt hier und da in Kooperativen, Genossenschaften, Kommunen und sozialwissenschaftlichen Pilotprojekten. Das ist das traurige: Wir wissen, dass all diese Dinge funktionieren, aber durch die ganzen historischen Negativbeispiele, die sich Sozialismus auf die Fahne geschrieben haben, aber ihn nie auch nur ernsthaft versucht haben ihn umzusetzen ist jede Diskussion immer verwässert und anstrengend.
Ganzen Laden dicht machen, alle geschlossen entlassen, keine Pensionsansprüche, keine bezahlte Rehabilitation und wo sinnvoll strafrechtlich verfolgen. Dann Erdboden auf dem die Kaserne stand salzen und ein dickes Monument errichten mit der Inschrift "Hier war die Nazikaserne, das ist was Deutschland mit Nazis macht, trollt euch unter die Brücke ihr Versagerpack!" errichten. Dann durch bekannten Grundgesetz-treuen Teil der Bundeswehr (oder from Scratch durch Offiziere anderer EU-Armeen geschult) frisch hochziehen. Fortan laufend psychologische Betreuung einführen die mit Bundeswehr-üblichen kruden Männlichkeitsbildern und Hassgefühlen aufräumt und Tendenzen frühzeitig erkennt.
Das, oder man ist halt erschüttert, klopft ein paar Sündenböcken auf den Handrücken, stellt das "Vertrauen in die militärische Führung vor Ort wieder her" und der Drecksverein tanzt der Demokratie weiter auf der Nase herum. Aber was erwartet man halt von der SPD?
PS: Clean, Rinse, Repeat, jedes Mal wenn es vergleichbare Skandale bei Bundeswehr, Polizei, BND, Verfassungsschutz, usw. gibt. Nulltoleranz heißt Nulltoleranz. Nuke the entire site from orbit. It's the only way to be sure.
Dein Denkfehler ist, dass du annimmst Nazis hätten ein kohärentes ideologisches Weltbild in dem sie exakt rechtfertigen wer jetzt zum Opfer von Gewalt zu werden hat und wer nicht und das dann mit überlegter Strategie umsetzen.
Es geht darum seine irrationale Wut an Sündenböcken auszulassen. Jeder der sozial/gesellschaftlich/körperlich schwach ist kommt da recht.
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Ich habe jetzt nicht die Kraft und den Nerv, die Ansprache zu hören und zu bewerten, aber ich will sie euch nicht vorenthalten.
Immer mehr Parteimitglieder in Berlin: Die Linke boomt – und überholt die CDU ( www.tagesspiegel.de )
https://archive.is/xB7w5
Bundeswehr: Boris Pistorius "erschüttert" über Vorfälle bei Fallschirmjägern ( www.zeit.de )
Kältebus der Berliner Stadtmission in Brand gesteckt ( www.rbb24.de )
Ich wünsche der Polizei in diesem Fall viel Erfolg bei der Tätersuche.