Werbung für digitale Behördengänge: Ärger für Kiel nach Clip zu Kirchenaustritt
Die Stadt Kiel wollte auf Instagram für digitale Behördengänge werben und hat sich ausgerechnet den Kirchenaustritt ausgesucht. Die Empörung folgte prompt.
@heiseonline Immer noch haben die christlichen Kirchen zu viel Macht in unserem Land.
Noch vor wenigen Jahrzehnten war der #Kirchenaustritt eine unaufwendige Angelegenheit. In den letzten Jahren wurde ein riesiger bürokratischer Akt daraus gemacht, womöglich auf Druck der Kirchen.
Und jetzt, wo man das Ganze rationalisiert, geht das Geschrei wieder los. Ein Unding, dass sich die Stadt dann auch noch entschuldigt.
Christen feiern Ostern, doch es werden immer weniger. Laut Zahlen des ARD-Deutschlandtrends sehen nur noch 29 Prozent der Deutschen Ostern als religiöses Fest. Kirchenvertreter bemühen sich, Mitglieder zu halten. Von Philipp Wundersee.
@tagesschau Man sollte das Thema #Kirchenaustritt endlich mal aus der Perspektive der Ausgetretenen und unter dem Aspekt der Befreiung sehen, nicht immer wieder fragen "was können die Kirchen nur tun?".
Christentum ist Schwurbelei.
Die kath. Kirche ist darüber hinaus eine zutiefst undemokratische Institution, die seit Jahrhunderten Menschen unterdrückt und herabwürdigt.
Bei der ev. Kirche weiß ich es nicht so genau.