Der großflächige Stromausfall in Berlin zeigt massive Schwächen im Krisenmanagement der Hauptstadt auf. 🚨 Laut Manuel Atug, Experte für Cybersicherheit und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft für Kritische Infrastruktur (AG KRITIS), hätte der Vorfall bei richtiger Vorbereitung nur eine "Störung" bleiben müssen, statt zur Krise zu werden.
Im Bild steht: ""Stromausfall in Berlin: Experte kritisiert katastrophale Krisenkommunikation" darunter steht ein Zitat von Manuel Atug: “Die Krisenkommunikation war am Anfang katastrophal. Die Einsatzlage war nicht wirklich sinnvoll koordiniert. Man hat auch aus früheren Vorfällen offensichtlich nichts gelernt und verbessert.”
Warum die Dresdner Bahn in Berlin Jahrzehnte brauchte
Acht Jahre Bauzeit, aber mehr als zwei Jahrzehnte Streit: Die Dresdner Bahn im Berliner Süden ist ans Netz gegangen. Zuvor blockierten Anwohner, politische Konflikte und Tunnelpläne das Projekt. Von Tobias Eckert.
Gestern habe ich die 60 Meter Variante der Rhein-Neckar-Tram auf dem Bismarckplatz in Heidelberg gesehen. 60 Meter, das bedeutet das der gesamte Straßenbahnsteig zu und der Platz in der Ost-West Achse weitgehend blockiert ist. Das die Menschen die den Platz von Ost nach West oder umgekehrt queren wollen, so lange die Straßenbahn hält an jeweils zum südlichen oder nördlichen Ende des Platzes gehen müssen, um die Bahn zu umrunden.
Das zeigt mir gerade im Weihnachtstrubel einmal mehr, dass der Bismarckplatz mit all den Funktionen mit welchen er vollgepackt ist, seine Kapazitätsgrenze erreicht hat und sich dringend etwas verändern muss, dass kosmetische Maßnahmen nicht mehr ausreichen, sondern das Konzept von Grund auf geändert werden muss. Schon ohne die langen neuen Straßenbahnen kommt es schon regelmäßig zum 'Straßenbahnstau' und damit zu entsprechenden Verzögerungen. Barrierearm oder gar Barrierefrei sind die Straßenbahnsteige am Bismarckplatz dabei nicht, den es gibt in beide Richtungen jeweils nur einen kleinen 'Alibibereich' der erhöht ist und so einen ebenerdigen Einstieg in jeweils eine der Türen der betreffenden Straßenbahn erlaubt.
Das soll sich nun nicht gegen die 60 Meter Variante der Rhein-Neckar-Tram richten. Wir benötigen unbedingt größere Kapazitäten im ÖPNV. Aber es soll aufzeigen das es eben nicht ausreicht längere Bahnen zu besorgen, sondern das man auch die Infrastruktur entsprechend anpassen und ausbauen muss. Barrierefreiheit sollte dabei Selbstverständlichkeit und nicht die 'Cherry on the top' sein.
@saschaHeidelberg Ich frage mich gerade, wie der Ein- und Ausstieg bei solch einer langen Bahn an einer normalen Haltestelle passiert. Hält die dann in Etappen?
@hdvalentin Gute Frage. Beim Bismarkplatz ist das die Grenze, beim der Seegarten ging sogar noch mehr. Müsste ich mal in Natura sehen an den betreffenden Haltestellen. Ich kann mir auch nicht vorstellen das alle Haltestellen die mit der 60 Meter Version bedient werden auch entsprechend lange Steige da sind.
Regierung will Klagen bei Infrastrukturprojekten einschränken
Der Ausbau von Brücken, Straßen und Schienen soll möglichst zügig vorangehen. Dafür soll das Klagerecht eingeschränkt werden - darauf einigte sich der Koalitionsausschuss. Bei der Pressekonferenz gab es zudem auffallend viel Lob.
Studie ermittelt riesigen Finanzbedarf für Infrastruktur
Eine neue Studie hat einen riesigen öffentlichen Finanzbedarf für den Verkehr ermittelt: fast 400 Milliarden Euro bis 2030. Wo soll so viel Geld herkommen? Die Autoren machen kontroverse Vorschläge.
@tagesschau Wo soll das Geld nur herkommen...
Z.B. Steuerhinterziehung (200 Mrd/a), fehlende Vermögenssteuer (>14 Mrd/a), Klimaschädliche Subventionen (z.B. pendlerpausche, Dieselprivileg) (~23-65 Mrd/a), Erbschaftssteuervergünstigungen (~8 Mrd/a) und und und....ja ich weiß auch nicht. Aber scheiß doch auf unsere seit Jahrzehnten verrotende Infrastruktur.
@tagesschau Wo soll das Geld nur herkommen...
Z.B. Steuerhinterziehung (200 Mrd/a), fehlende Vermögenssteuer (>14 Mrd/a), Klimaschädliche Subventionen (z.B. pendlerpausche, Dieselprivileg) (~23-65 Mrd/a), Erbschaftssteuervergünstigungen (~8 Mrd/a) und und und....ja ich weiß auch nicht. Aber scheiß doch auf unsere seit Jahrzehnten verrotende Infrastruktur.
84 Prozent der Firmen von schlechter Infrastruktur beeinträchtigt
Kaputte Straßen, gesperrte Brücken, unpünktliche Züge: Mehr als 80 Prozent aller Unternehmen in Deutschland sehen ihr Geschäft durch Probleme bei der Infrastruktur beeinträchtigt, zeigt eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft.
@tagesschau Keine große Überraschung. Das Erste hat z.B. vor ziemlich genau 11 Jahren ausführlich darüber berichtet, wie Deutschland der schwarzen Null huldigte statt dringend nötige Investitionen zu tätigen.
@tagesschau Moment - verstehe ich das richtig? Es sind gar nicht die Migrierenden, die die Schuld an der Talfahrt der Deutschen Wirtschaft haben? Auch nicht die Veggie-Wurst, die Wärmepumpen, Bürgergeldempfangende oder Shisha-Bars?
Ja über was quatschen die den dauernd in den Talkshows und Polit-PK?
Klingbeil fordert Tempo bei Modernisierung der Infrastruktur
Finanzminister und Vizekanzler Klingbeil hat die Infrastruktur in Deutschland in der ARD-Sendung Caren Miosga als "peinlich" bezeichnet und eine schnelle Modernisierung gefordert. Es brauche "ein anderes Tempo", sagte er.
Milliarden für die Infrastruktur: Wo bleibt der Boost?
Wohin fließen denn nun die Milliarden, mit denen die deutsche Wirtschaft angekurbelt werden sollen? Die Erfinder des Boosts sagen inzwischen selbst: Das Geld wird aktuell mehr verschoben als klug investiert. Von G. Hensolt und A. Schröter.
Die Regierung will zeigen, dass sie handlungsfähig ist: Nach einer Nachtsitzung stehen Einigungen bei der Aktivrente, Geld für Infrastruktur und Bürgergeld-Sanktionen. Doch das Verbrenner-Aus könnte noch für Zwist sorgen. Von Philipp Menn.
Das angekündigte Reformpaket der schwarz-roten Regierung stößt auf ein geteiltes Echo. Während die Baubranche sich zufrieden äußert, lehnen Oppositionsparteien und der DGB die Verschärfung der Bürgergeld-Sanktionen strikt ab.
Deutschlands Brücken: Wie Innovationen gegen den Verfall helfen
Tausende Brücken im Land gelten als sanierungsbedürftig. Doch so genau weiß das niemand. Neue Ideen könnten helfen, die Bauwerke besser zu kontrollieren und schneller instand zu setzen. Von L.-M. Hiltscher und N. Kunze
@tagesschau Im Artikel heist es dann aber "Dieses Verfahren wird derzeit vor allem bei Pilotprojekten eingesetzt, an Brücken, die aufgrund von schon bekannten Mängeln besonders überwacht werden müssen. Für eine flächendeckende Nutzung ist das Verfahren laut Novák aber bisher nicht geeignet - zu groß die zu analysierende Datenmenge, die das Ergebnis der Messungen ist." Liebe Tagesschau mit der Artikelzusammenfassung könnt ihr sofort im Vertrieb anfangen.
Studie: Hürden für Umsetzung von Milliarden-Sondervermögen
Viel Geld soll in marode Infrastruktur fließen aus dem Sondervermögen der Bundesregierung. Doch Geld alleine reiche nicht, so die Experten des Instituts der deutschen Wirtschaft. Bürokratie und fehlendes Personal könnten zum Problem werden.
Milliardenlücke: Länder warnen vor Stillstand bei Verkehrsprojekten
Dem Bundesverkehrsministerium fehlen für Fernstraßen von 2026 bis 2029 rund 15 Milliarden Euro. Die Länder sorgen sich, dass sich Projekte verzögern oder sogar gestrichen werden - und machen vor der Debatte im Bundestag Druck.
@tagesschau Das ist aber schade. Keine weiteren Autobahnen? Wie schrecklich! Denkt nur an die ganzen Wälder die jetzt in Ruhe gelassen werden müssen. 😢
Bundestag berät über 100 Milliarden Euro für Länder und Kommunen
500 Milliarden Euro neue Schulden nimmt der Bund auf, um die Infrastruktur voranzubringen. 100 Milliarden davon sind für Länder und Kommunen. Die Vorgaben dafür werden nun im Bundestag beraten - und sind umstritten. Von H.-J. Vieweger.