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Cake day: July 10th, 2023

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  • Ich schätze der Grund ist Lobbyismus, und letztenendes daß doitschen Autoherstellern durch umstieg auf E-Autos ein paar Gewinnprozente verloren gehen würden.

    Der Witz ist doch, dass selbst die großen Hersteller gar kein Interesse daran haben, am Verbrenner festzuhalten. Alle deutschen Hersteller haben ausreichend elektrische Modelle am Start und die gehen inzwischen auch gut über die Ladentheke.

    Die einzigen, die wirklich ein Problem bekommen, sind die Zulieferer, zum einen weil ein E-Auto weniger Teile hat und zum anderen, weil die klassischen Zulieferer hauptsächlich Mechanik-Produzenten sind, und mit der Elektronisierung der Branche nicht mithalten können.

    Ich finds zwar schade um die Arbeitsplätze, aber es macht auch keinen Sinn, eine sterbende Branche künstlich am Leben zu halten. Besser wäre es, die aufstrebende Branche zu unterstützen, sich hier anzusiedeln.

    Bleibt halt die Frage, wo kommt der Widerstand wirklich her. Sind es die ganzen Mittelständler hier, ist es die Fossil-Industrie, die aus dem Hintergrund stichelt, oder was ganz anderes?














  • Prinzipiell ein gutes Urteil, ich hab auch fast 3 Jahre auf den Anschluss warten müssen, und damit fast 1,5 Jahre länger als bei Vertragsabschluss geplant. War für mich kein Problem, außer dass ich bei meinem Altvertrag in der Zeit sicherheitshalber keine Änderungen mehr vorgenommen habe, was vielleicht ein paar Euro gespart hätte. Aber wenn einem was ungeplantes dazwischen kommt, ist das schon blöd in so einem Vertrag festzuhängen.

    Aber die Anbieter sind ja auch nicht doof, die werden die Vertragsbedingungen jetzt so ändern, dass die Übernahme der Anschlusskosten (Tiefbau, Wanddurchführung, Rohre, etc.) beim Neuanschluss nur gilt, wenn der Vertrag nach dem Legen des Anschlusses auch für einen Mindestzeitraum ungekündigt bleibt. Alternativ werden die Anschlusskosten erstmal in Rechnung gestellt und über ein Rabattsystem mit den monatlichen Kosten verrechnet. Damit ändert sich für die wartenden Nutzer erstmal wenig, wenn sie auf den Kosten nicht sitzen bleiben wollen.



  • Der Unterschied zu Grönland ist aber, dass ihnen bei Venezuela klar war, dass es kaum Widerstand geben wird, weder aus dem Land selbst, noch von außen.

    Ich glaube auch nicht dran, dass sich Europa wegen Grönland in eine militärischen Auseinandersetzung ziehen lässt, was für die Grönländer sehr schade wäre, wenn es doch so kommt. Europa ist aber nicht komplett wehrlos, wirtschaftlich haben wir durchaus Gewicht, um kurzfristig Probleme bereiten zu können.

    Und mittelfristig könnte ich mir vorstellen, dass sich die (evtl. ehemaligen) Nato-Staaten nach dem trumpschen Rhetorik-Rundumschlag auf dem restlichen amerikanischen Kontinent dann in Richtung Mittel- und Südamerika orientieren könnten, und die USA damit in die Zange nehmen können.

    Alles nicht wirklich gute Zustände für die Zukunft, aber so wie es aktuell läuft, kann es nicht weitergehen, solchem Vorgehen müssen Grenzen gesetzt werden.