Tl;dr: Alle demokratischen Fraktionen und auch Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) sind dafür, die bestehenden Regelungen beizubehalten – also kein Verbot von Bezeichnungen wie vegetarisches Schnitzel. Rainer sagt, gerade viele deutsche Unternehmen seien mit ihren alternativen Produkten fest am Markt etabliert. (Die AfD faselt derweil was vom Metzger-Dolchstoß.)
DIE CSU?? Damn
Ginge es wirklich darum Verwechslungen zu vermeiden, gäbe es eine viel bessere Methode:
Die im März kommende staatliche Tierhaltungskennzeichnung. Sie gilt nur für frisches Schweinefleisch und ist deshalb ein Rohrkrepierer. Man hätte so eine Kennzeichnung auch für sämtliche Tierprodukte verpflichtend machen können.
Dann gäbe es auf allen Produkten, von TK-Burgerpatties bis Sour Cream Chipstüten, einen Hinweis, wie die Kühe gehalten wurden. Auf Speisekarten, Theken in Dönerbuden und Aushängen an Sportplatzgrillhütten könnten sich die Verbrauchenden durch das staatliche Label versichern, gleich ein Stück totes Tier zu kaufen.
Irgendwo steht “Schnitzel”, “Bulette” oder “Käsestulle”, aber keine Tierhaltungskennzeichnung zu sehen? Aha, pflanzliche Chemiepampe!
Das vegan Label wäre obsolet, weil es nun der default ist.
Sehr sehr guter Hinweis!



