Just the Browser: Strippt moderne Browser (wieder) auf das Wesentliche

Just the Browser helps you remove AI features, telemetry data reporting, sponsored content, product integrations, and other annoyances from desktop web browsers. The goal is to give you „just the browser“ and nothing else, using hidden settings in web browsers intended for companies and other organizations.

Passend zum Script-basieren, nachträglichen Cleanup von Windows, hier nun auch das Befreien von verschiedenen Browsern (Chrome, Firefox, Edge) von KI-Integrationen, Telemetrie, Kooperationen & Co., sowohl auf allen Desktop-Plattformen (Windows, macOS, Linux).

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justthebrowser.com

Just the Browser - Just the Browser

Remove AI features, telemetry data reporting, sponsored content, product integrations, and other annoyances from web browsers.

Copernicus: 2025 was the third hottest year on record

Copernicus data show that 2025 was the third warmest year on record1, only marginally (0.01°C) cooler than 2023, and 0.13°C cooler than 2024 – the warmest year on record. The past 11 years have been the 11 warmest on record. Global temperatures from the past three years (2023-2025) averaged more than 1.5°C above the pre-industrial level (1850–1900). This marks the first time a three-year period has exceeded the 1.5°C limit.

Zugegeben, es sieht so aus als hätten wir die zwei Jahre, die wir laut UN-Klimachef im April 2024 noch hatten, um den Planeten zu retten, nicht genutzt. Aber hey, dafür gibt’s diese tolle, wenn auch wenig über­raschende Erkenntnis: Wissenschaft funktioniert. Wir haben das alles kommen sehen.

Wir befinden uns also auf der Zielgeraden für einen nächsten Milestone, denn – nicht vergessen – Erder­hitzung von 2,7 Grad wäre „ein anderer Planet“. Cool.

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climate.copernicus.eu

Copernicus: 2025 was the third hottest year on record

Copernicus data show that 2025 was the third warmest year on record, only marginally (0.01°C) cooler than 2023, and 0.13°C cooler than 2024 – the warmest year on record. The past 11 years have been the 11 warmest on record. Global temperatures from the past three years (2023-2025) averaged mo...

RemoveWindowsAI: Force Remove Copilot, Recall and More in Windows 11

The current 25H2 build of Windows 11 and future builds will include increasingly more AI features and components. This script aims to remove ALL of these features to improve user experience, privacy and security.

Ich nutze seit 20 Jahren hauptsächlich OS X / macOS und ca. seit 15 Jahren gar kein Windows mehr, aber ich hörte von meinen Kolleg*innen, dass die dortige AI-Integrationen und das diesbezügliche Upselling nicht wirklich gut seien. Von daher klingt dieses Skript sehr gut.

Und vielleicht brauchen wir sowas dann in Zukunft auch für Google Intelligence auf macOS?

Update, 12 Uhr: Passend dazu hat Volker heute ein Tool verlinkt, das beim weiteren Aufräumen von Windows 11 hilft: Winslop, was ein wunderbar-tragischer Name für so eine Software ist.

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github.com

GitHub - zoicware/RemoveWindowsAI: Force Remove Copilot, Recall and More in Windows 11

Force Remove Copilot, Recall and More in Windows 11 - zoicware/RemoveWindowsAI

Hugh Howey: Art, Money, and AI

Interessanter Blogpost von Hugh Howey, dem Autoren der zu einer Apple-TV+-Serie gewordenen, im Selbst­verlag veröffentlichten »Silo«-Trilogie, über den Unter­schied von Writers und Authors und die Aus­wirkungen von KI auf das Schreiben.

Er selbst versteht sich als Writer. Nicht als Author mit kommerziellen Interessen, weshalb er sich von KI nicht bedroht fühlt, da Schreiben eine Kunst- und Ausdrucks­form sei, die nicht durch Technik abgelöst werden wird. Wenn man das geschriebene Wort jedoch als Produkt verstehe, sei eine Gefahr durch KI durch­aus vorhanden – dann wäre allerdings nicht mehr die Rede von Kunst:

There’s a near future where young readers will have stories created just for them. Where many people will read an individually-tailored book that no one else will ever read. And there will be a huge contingent of authoring minds out there who would vastly prefer that we all purchase the latest award-winning novel that nobody actually finishes rather than millions of people read and enjoy a one-off story written by a token-prediction machine.

Writing for money is fine, I guess. I’ve fought for people to have that right. But if that’s the main goal, then the difference between that writer and the tech company is more similar than we’re willing to admit. It’s a pursuit of profits. We can stop pretending it’s about art at all.

Ich denke – wie wohl jeder Tech-affine Mensch – seit einigen Monaten viel (zu viel) über KI, deren Nutzung im Arbeits­kontext und deren Verhältnis zur Kunst nach. Ich habe das Thema, noch nicht vollends abgeschlossen (wie könnte ich auch? God in a Box steht ja unmittelbar bevor – Investieren Sie jetzt eine Fantastilliarde Trump-Dollars, um auch dabei zu sein!), sehe aber die unglaub­lichen Vorteile als Werkzeug – linguis­tische Pro­grammie­rung! – und unaus­weich­lichen Nachteile – Wahr­scheinlich­keits­maschinen! – sowohl in meiner und unser aller Privatnutzung als auch im Business­kontext, wo ja auch meine Branche einerseits bedroht, andererseits gepusht wird.

Wie schon im Web glaube ich an ein absolutes Demo­krati­sierungs­potential, das LLMs (≠ APIs von OpenAI, Anthropic, Google & Co.) für die Software-Entwicklung bieten. Matt Birchler hat gerade richtiger­weise das Year of Micro Apps ausgerufen. Bedroht das mein Geschäft? Ja und nein, aber es befähigt Menschen, sich selbst ihren Wunsch nach individueller Software zu erfüllen. Und kann das Kunst sein? Ich glaube ja.

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hughhowey.com

Art, Money, and AI - Hugh Howey

I wrote my first novel in 2009, fulfilling a lifelong dream. That dream was simply this: write a novel. It wasn’t to get a novel published. I wasn’t to get people to read the novel. I never dreamt of making money from my writing. I was just an avid reader from my Dr. Seuss days, […]

The Case for Blogging in the Ruins

Jedes Jahr rund um den Jahreswechsel gibt es diesen einen Beitrag, der allerorts verlinkt wird und sich für den Aufstieg alternativer Social-Web-Strukturen ausspricht – seien es dezentrale Netzwerke, Blogs oder generell Personal Websites. Hier etwa passende Artikel von 2024, 2023, 2021, 2019 oder auch 2014.

In diesem Jahr kommt er von JA Westenberg, der Blogs in der Tradition von Diderots Encyclopédie und Montaignes Essais sieht und ihren Vorteil im tiefer gehenden, gemeinsamen Diskurs anstelle von kurzen, untergehenden Social-Media-Posts sieht. Was natürlich alles richtig ist, Blogs schön als Kulturtechnik verortet und klar gegen das vergängliche Big-Tech-„Bloggen“ positioniert.

Ich teile das alles. Ihr solltet definitiv mehr bloggen, aber wenn ihr hier mitlest, stehen die Chancen gut, dass ihr 1. selbst bereits bloggt oder 2. dem obigen Blogethos so nah seid, dass ihr zumindest schon mal hier mitlest. Ich glaube daher – keine Kritik an JA Westenberg, sondern eher am jährlich ausgerufenen Blog-Revival –, dass es neue Ideen und technische Weiterentwicklungen fürs Bloggen braucht. Weshalb ich mal versuchen werde – Achtung, Vorsatz! –, mir das in diesem Jahr etwas genauer anzuschauen. Denn tatsächlich sehe ich hier und da schon einige spannende Ansätze. Vielleicht geht’s dann zum nächsten Jahreswechsel darum. 😉

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joanwestenberg.com

The Case for Blogging in the Ruins

In 1751, Denis Diderot began publishing his Encyclopédie, a project that would eventually span 28 volumes and take more than two decades to complete. The French government banned it twice. The Catholic Church condemned it, Diderot's collaborators abandoned him, his publisher secretly censored e...

Who’s who at X, the deepfake porn site formerly known as Twitter

Mir erschließt sich der Hintergrund nicht ganz, aber es gefällt mir: Die Financial Times hat einen Artikel, in dem sie 1. die obige Überschrift nutzt und 2. das Führungs­team von X vorstellt – mit von Grok bear­beiteten Fotos der Personen als Clowns. 🤡 (Giftlink; via Daring Fireball)

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Who’s who at X, the deepfake porn site formerly known as Twitter

A look inside Elon Musk’s big tent

One Year of Daily Blogging

Speaking of feiernswerte Blog-Milestones: Sascha is back und hat im vergangenen Jahr jeden Tag auf PewPewPew – nach meinen Aufzeichnungen im 17. Blogjahr – gebloggt, was ich als Leser überaus begrüße und als Blogger sehr beneide.

Aber hey, bisher habe ich‘s auch jeden Tag in 2026 geschafft. 😅

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pewpewpew.de

One Year of Daily Blogging - PewPewPew

I did it! :) — Ich bin ein Freund von Neujahrsvorsätzen. Nicht, weil sie notwendigerweise der Königsweg zu Erfolg oder lebensverändernden Maßnahmen sind, sondern weil sie das, was man lange als diffusen Wunsch mit sich herumträgt, pl...

„Dieses Blog ist ein Überbleibsel der Internet-Steinzeit“

Thomas‘ Blog ist am 5. Januar 25 Jahre alt geworden. Unglaublich. Ich gratuliere!1

P.S.: Ich sammele feiernswerte Jubiläen meiner Lieblingsblogs hier unter #bloggeburtstag, was sich auch hervorragend als Blogempfehlungsliste eignet. Und Chronik unseres Älterwerdens.

  1. Bei mir sind’s am kommenden Dienstag 23 Jahre. Auch irre. Hier mein Post zum 22sten. []
Dieses Blog ist ein Überbleibsel der Internet-Steinzeit | Thomas Gigold | OpenGraph Preview Image
gigold.me

Dieses Blog ist ein Überbleibsel der Internet-Steinzeit | Thomas Gigold

Wer hätte das gedacht, als ich Ende 2000 mit Userland Manila von Dave Winer rumgespielt habe …

Our interfaces have lost their senses

Schönes visuelles Essay von Amelia Wattenberger über die Reduktion moderner User Interfaces und die damit einhergehende Vernachlässigung unserer Sinne dabei.1

Gina Trapani, bei der ich hierauf aufmerksam gemacht wurde, ergänzt noch eine spannende Beobachtung: Nämlich, dass Kinder früher sehen konnten, wie der Alltag durch physische Objekte strukturiert wurde – Papier­kalender, Adress­bücher, Einkaufs­listen sowie Besuche bei Post und Bank. Heut­zutage sehen Kinder hingegen meist nur noch, wie ihre Eltern auf Bildschirme starren, um all das zu erledigen. So natürlich auch bei uns. 😔

  1. Ich frage mich allerdings, ob hier KI zur Bildgenerierung genutzt wurde. Was ich nicht schlimm fände, nur wäre dann eine entsprechende Auszeichnung gut gewesen. []
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wattenberger.com

Our interfaces have lost their senses

Think about how you experience the world - you touch, you hear, you move. But our digital world has been getting flatter, more muted.