The Next Version of Yonks

Seven years ago today, Yonks, my small day counter app for iOS & Android, was released. Over the past few weeks, I’ve been working on the next version, and today – on this special occasion – I’d like to give you a small preview of what’s coming. New features include, among others:

  • 🌈 Updated design that feels right at home among your Liquid Glass apps (while still staying true to Yonks).
  • 📆 Filters for all, past and future counters directly in the overview (above the list).
  • 📦 Categories! Counters can now be assigned to any number of freely configurable categories, which can also be selected directly above the list (see also categorized items).
  • ↕️ Sorting of counters directly from the overview (top right).
  • 🔍 Search that scans all information within your counters (top right).

There’s still a bit of fine-tuning needed for some new features not mentioned here, but once that’s done, the update will soon make its way to a smartphone near you. 🤗

The Case for Blogging in the Ruins

Jedes Jahr rund um den Jahreswechsel gibt es diesen einen Beitrag, der allerorts verlinkt wird und sich für den Aufstieg alternativer Social-Web-Strukturen ausspricht – seien es dezentrale Netzwerke, Blogs oder generell Personal Websites. Hier etwa passende Artikel von 2024, 2023, 2021, 2019 oder auch 2014.

In diesem Jahr kommt er von JA Westenberg, der Blogs in der Tradition von Diderots Encyclopédie und Montaignes Essais sieht und ihren Vorteil im tiefer gehenden, gemeinsamen Diskurs anstelle von kurzen, untergehenden Social-Media-Posts sieht. Was natürlich alles richtig ist, Blogs schön als Kulturtechnik verortet und klar gegen das vergängliche Big-Tech-„Bloggen“ positioniert.

Ich teile das alles. Ihr solltet definitiv mehr bloggen, aber wenn ihr hier mitlest, stehen die Chancen gut, dass ihr 1. selbst bereits bloggt oder 2. dem obigen Blogethos so nah seid, dass ihr zumindest schon mal hier mitlest. Ich glaube daher – keine Kritik an JA Westenberg, sondern eher am jährlich ausgerufenen Blog-Revival –, dass es neue Ideen und technische Weiterentwicklungen fürs Bloggen braucht. Weshalb ich mal versuchen werde – Achtung, Vorsatz! –, mir das in diesem Jahr etwas genauer anzuschauen. Denn tatsächlich sehe ich hier und da schon einige spannende Ansätze. Vielleicht geht’s dann zum nächsten Jahreswechsel darum. 😉

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joanwestenberg.com

The Case for Blogging in the Ruins

In 1751, Denis Diderot began publishing his Encyclopédie, a project that would eventually span 28 volumes and take more than two decades to complete. The French government banned it twice. The Catholic Church condemned it, Diderot's collaborators abandoned him, his publisher secretly censored e...

Who’s who at X, the deepfake porn site formerly known as Twitter

Mir erschließt sich der Hintergrund nicht ganz, aber es gefällt mir: Die Financial Times hat einen Artikel, in dem sie 1. die obige Überschrift nutzt und 2. das Führungs­team von X vorstellt – mit von Grok bear­beiteten Fotos der Personen als Clowns. 🤡 (Giftlink; via Daring Fireball)

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ft.com

Who’s who at X, the deepfake porn site formerly known as Twitter

A look inside Elon Musk’s big tent

Support your local eay!

Dir gefällt, was ich hier tue? Dann sieh dir vielleicht auch mal Yonks an, eine Day Counter-App zum Verfolgen von Meilen­steinen, die ich für iOS und Android entwickelt habe.

Never forget this about Elon Musk

Aus dem ernüchternden Jahresresümee „Last Year, and the Year to Come“ von Derek Lowe bei Science:

Never forget: whenever Elon Musk walks up to a podium to bullshit you about colonizing Mars or whatever, he is walking on the bodies of dead children. He yanked their food and medicine away while telling lies and cracking stupid jokes.

(via Johnny Haeuslers RT von Kai Kupferschmidt)1

  1. Alle Personen mit ihren Bluesky-Accounts verlinkt. Hatten wir auch noch nicht hier. []

One Year of Daily Blogging

Speaking of feiernswerte Blog-Milestones: Sascha is back und hat im vergangenen Jahr jeden Tag auf PewPewPew – nach meinen Aufzeichnungen im 17. Blogjahr – gebloggt, was ich als Leser überaus begrüße und als Blogger sehr beneide.

Aber hey, bisher habe ich‘s auch jeden Tag in 2026 geschafft. 😅

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pewpewpew.de

One Year of Daily Blogging - PewPewPew

I did it! :) — Ich bin ein Freund von Neujahrsvorsätzen. Nicht, weil sie notwendigerweise der Königsweg zu Erfolg oder lebensverändernden Maßnahmen sind, sondern weil sie das, was man lange als diffusen Wunsch mit sich herumträgt, pl...

„Dieses Blog ist ein Überbleibsel der Internet-Steinzeit“

Thomas‘ Blog ist am 5. Januar 25 Jahre alt geworden. Unglaublich. Ich gratuliere!1

P.S.: Ich sammele feiernswerte Jubiläen meiner Lieblingsblogs hier unter #bloggeburtstag, was sich auch hervorragend als Blogempfehlungsliste eignet. Und Chronik unseres Älterwerdens.

  1. Bei mir sind’s am kommenden Dienstag 23 Jahre. Auch irre. Hier mein Post zum 22sten. []
Dieses Blog ist ein Überbleibsel der Internet-Steinzeit | Thomas Gigold | OpenGraph Preview Image
gigold.me

Dieses Blog ist ein Überbleibsel der Internet-Steinzeit | Thomas Gigold

Wer hätte das gedacht, als ich Ende 2000 mit Userland Manila von Dave Winer rumgespielt habe …

Our interfaces have lost their senses

Schönes visuelles Essay von Amelia Wattenberger über die Reduktion moderner User Interfaces und die damit einhergehende Vernachlässigung unserer Sinne dabei.1

Gina Trapani, bei der ich hierauf aufmerksam gemacht wurde, ergänzt noch eine spannende Beobachtung: Nämlich, dass Kinder früher sehen konnten, wie der Alltag durch physische Objekte strukturiert wurde – Papier­kalender, Adress­bücher, Einkaufs­listen sowie Besuche bei Post und Bank. Heut­zutage sehen Kinder hingegen meist nur noch, wie ihre Eltern auf Bildschirme starren, um all das zu erledigen. So natürlich auch bei uns. 😔

  1. Ich frage mich allerdings, ob hier KI zur Bildgenerierung genutzt wurde. Was ich nicht schlimm fände, nur wäre dann eine entsprechende Auszeichnung gut gewesen. []
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wattenberger.com

Our interfaces have lost their senses

Think about how you experience the world - you touch, you hear, you move. But our digital world has been getting flatter, more muted.

»Tulsa King« – Staffel 3 – Sylvester Stallones Oklahoma-Mafia-Soap bleibt ihrem jährlichen Ver­öffent­lichungs­rythmus treu und ich meiner jährlichen Kurz­einordnung (hier Staffel 2, hier Staffel 1): Der Downer aus dem Finale der zweiten Staffel wird okayisch gelöst, ansonsten gibt’s „more of the same“. Nicht mehr und nicht weniger. Alles schon gesehen, aber mittler­weile hat man (lies: ich) einen Sweetspot für diese Klein­gangster­truppe. Wenn ihr Staffel 2 geguckt habt, es mochtet und mal eben Zeit für zehn weitere Episoden habt, weiterschauen. Ansonsten kann man hier aussetzen. Staffel 4 sollte dann allerdings ein bisschen mehr kommen lassen.1  

  1. Ansonsten kann ich hier schon ein Rating von 2,5 von 5★ prognostizieren: bisher ging’s immer um einen halben Stern runter. []

Neatnik Calendar – A simple printable calendar that fits on one sheet

Bei vielen von euch (und mir) wird heute der erste offizielle Arbeitstag in 2026 sein. Adam von omg.lol, dem sympathischen kleinen, guten und vielseitigen Multi-Webervice/Web-Community1, bzw. Neatnik, seiner Firma dahinter, hat passend dazu einen ganzjährigen Kalender gebaut, der sich auf ein Blatt Papier drucken lässt (für euch getestet) und euch damit alle Termine auf einen Blick präsentiert (tatsächlich gibt’s auch noch ein bisschen Platz zum Schreiben).

Und hier gibt es mit NeatoCal einen Fork, der die Prämisse um zahlreiche Parameter zur Individualisierung erweitert (kann direkt in der Live-Demo genutzt werden, siehe auch die Links hinter den Parametern). (via Kottke)

  1. Hier ist mein omg.lol-Profil, was ich erreichbar unter eay.li/nks als meinen Linktree auf Instagram & Co. nutze. []
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neatnik.net

Calendar

If you print this page, you’ll get a nifty calendar that displays all of the year’s dates on a single page. It will automatically fit on a single sheet of paper of any size.

Digital Independence Day

Heute findet der auf dem 39C3 angekündigte, erste Digital Independence Day statt, der Aktionstag für digitale Souveränität und Abkehr von den großen Techkonzernen. Der heutige Tag soll den Auftakt für eine Reihe an dazuge­hörigen Projekten und Veranstaltungen bilden, die fortan immer am ersten Sonntag im Monat stattfinden sollen.

Wie Thomas finde ich die kurze Vorlaufzeit (Ankündigung auf dem Congress im sehenswerten Vortrag von Marc-Uwe Kling am 27.12.) und den Namen nicht ideal, das Ansinnen jedoch schon. Denn es ist, wie Michael es zuletzt festhielt nach dem hier berichteten Fall der Apple-ID-Sperrung:

Sich zu sehr auf einige wenige, externe Services zu verlassen, kann ein gewaltiges Problem werden. Es funktioniert alles wunderbar, bis nichts mehr funktioniert. […]

Bedeutet das aber, dass wir nun alles selbst hosten und uns um alles selbst kümmern sollen? Mitnichten! AAber wir sollten unsere Daten so gut als mög­lich redundant speichern und mehrere, bestenfalls voneinander unab­hängige Dienste nutzen1. So können wir die Vorteile moderner Cloud­services nutzen, müssen nicht immer an vollständige Backups denken, sind aber nicht total aufgeschmissen, wenn einer der Anbieter aus welchem Grund auch immer unseren Account sperrt.

Und genau so ist es.

Ich habe selbst noch einige Eisen im Feuer der großen US-amerikanischen Konzerne, was mich zunehmend beunruhigt. Insbesondere meine Verzahnung mit dem Apple-Universum ist etwas, auf das ich aktuell wegen all seiner Vorteile nicht verzichten möchte. Aber: Ich habe redundante Backups, online wie offline, die ein plötzliches Verschwinden eben dieser zwar schlimm, aber nicht katastrophal machen würden.

Dennoch: Da geht noch mehr. Und von mir aus ab sofort gerne am ersten Sonntag im Monat. ✊

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di.day

Digital Independence Day

Unser digitales Leben befindet sich in der Hand weniger Überreicher. Mit der Monopolstellung ihrer Unternehmen bestimmen Menschen wie Elon Musk, Jeff Bezos oder Mark Zuckerberg weltweit, wie wir uns online informieren, wie wir diskutieren, kommunizieren oder handeln. Einen solchen unkontrollierten Einfluss sollte kein Mensch und kein Unternehmen besitzen, weil wir dann nicht mehr in Freiheit leben können.