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Cake day: 2024年8月7日

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  • Ist der Erreger für den Menschen gefährlich?
    Laut Friedrich-Loeffler-Institut ist eine Infektion des Menschen sehr selten, aber möglich. Wer intensiven Kontakt mit einem infizierten Tier hatte, könnte sich anstecken. Dabei gilt der Erreger für den Menschen als ungefährlich; meist bleibt eine Infektion lokal auf eine Bindehautentzündung beschränkt.

    Wieso konnte die Krankheit trotz Impfpflicht ausbrechen?
    Hühner und Puten müssen in Deutschland gegen die Newcastle-Krankheit geimpft werden, unabhängig von der Bestandsgröße. In den meisten anderen EU-Ländern gibt es keine solche Impfpflicht. Doch auch geimpfte Tiere können sich infizieren, allerdings schwieriger – und sie scheiden im Fall des Falles weniger Virus aus und dies über einen kürzeren Zeitraum. Sofern Krankheitszeichen auftreten, sind diese weniger ausgeprägt. Laut Friedrich-Loeffler-Institut sind gerade Jungtiere während der Aufzuchtphase noch nicht bzw. ungenügend geschützt.
























  • Auf Mastodon hat es @lazou@kanoa.de etwas ausführlicher dargestellt:

    1. Fourth Amendment (Vierter Verfassungszusatz der USA):

    Schützt US-Bürger:innen vor willkürlichen Durchsuchungen und Beschlagnahmungen durch den Staat. Aber: Für Ausländer:innen (also Nutzer:innen außerhalb der USA) gilt dieser Schutz nicht oder nur eingeschränkt. Das bedeutet, dass Daten von Nicht-US-Bürger:innen leichter für Überwachungszwecke genutzt werden können, wenn ein “ausländischer Nachrichtendienstzweck” (z. B. “nationale Sicherheit”) vorliegt.

    1. Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA, 1978):

    Ermöglicht geheime Überwachung von Ausländer:innen (auch außerhalb der USA), wenn ein Verdacht auf Spionage, Terrorismus oder andere Bedrohungen der nationalen Sicherheit besteht. Unternehmen wie OpenAI können dazu verpflichtet werden, Daten herauszugeben – oft ohne dass Betroffene davon erfahren.

    1. Executive Order 12333:

    Eine präsidiale Anordnung, die US-Geheimdiensten (wie NSA oder CIA) weitreichende Befugnisse für die Sammlung und Analyse von Daten einräumt – ohne richterliche Genehmigung, wenn die Daten im Ausland erhoben werden.

    1. National Security Act & DoD-Direktiven:

    Diese regeln die Zusammenarbeit zwischen Militär und Nachrichtendiensten. Der Zusatz “requiring a defined foreign intelligence purpose” bedeutet, dass Daten nur dann genutzt werden dürfen, wenn ein konkreter ausländischer Nachrichtendienstzweck (z. B. Aufklärung über feindliche Staaten) vorliegt. Allerdings ist diese Definition oft dehnbar und wird geheimdienstlich weit ausgelegt.

    Für nicht US-Bürger:

    ➡️ Kein verfassungsmäßiger Schutz vor Datenzugriff durch US-Behörden.
    ➡️ OpenAI könnte (geheim) dazu verpflichtet werden, Chatverläufe, IP-Adressen oder Metadaten an Geheimdienste weiterzugeben – ohne dass du davon erfährst.
    ➡️ Selbst wenn OpenAI selbst keine aktive Überwachung betreibt, müssen sie auf gerichtliche oder geheimdienstliche Anfragen reagieren (ähnlich wie bei Cloud-Diensten wie Microsoft oder Google).













  • Mit einem VPN-Dienst lassen sich nationale Regeln umgehen, indem der Nutzer suggeriert, er wäre im Ausland. Viele Jugendliche weichen inzwischen auf alternative Plattformen aus. Ähnlich verlief es in Indien: Nachdem die Regierung TikTok gesperrt hatte, wanderten zahlreiche Nutzer zu anderen Dienste ab.
    Auf diesen könnten laut Kammerl problematische Inhalte weiter produziert und veröffentlicht werden. „Cybermobbing und anderes findet nicht nur auf Plattformen wie TikTok und Instagram statt, sondern auch im Gruppenchat der Klasse“, sagt Kammerl. Ein Verbot würde die Ursache von Mobbing nicht lösen, sondern lediglich an andere Orte im Netz verschieben.

    Bereitet nicht gerade unser oranger Freund in den USA so etwas vor, damit das großflächig quick and easy durchführbar ist. Dann ist das letzte Stück Jugendschutz im Netz auch abgeschaltet.