Was in den USA besser läuftSo blickt ein Tech-Wunderkind auf die deutsche Innovationskultur
Sandra Navidi
Ramin Niroumand ist einer der profiliertesten Köpfe der internationalen Fintech-Szene. Als Unternehmensgründer und Investor hat er in Deutschland schon in jungen Jahren große Erfolge feiern können. Trotzdem beurteilt er die deutsche Startup-Landschaft kritisch.
Ramin Niroumand ist einer der profiliertesten Köpfe der internationalen Fintech-Szene. Als Unternehmensgründer und Investor hat er in Deutschland schon in jungen Jahren große Erfolge feiern können. Trotzdem beurteilt er die deutsche Startup-Landschaft kritisch. Deutschland sei reich, aber Kapital werde häufig nicht effektiv eingesetzt. Er warnt davor, dass Wertschöpfung in Deutschland stattfinde, aber Erträge oft in die USA abfließen.
Wichtig sei vor allem die Schaffung eines gemeinsamen Finanzmarkts innerhalb Europas, nicht zuletzt auch zur Vermeidung weiterer "Brexits", macht Niroumand deutlich. Für die Schaffung von europäischen und von den USA unabhängigen Tech-Ökosystemen sei es noch nicht zu spät.
Was Niroumand nach seinem kürzlichen Umzug in die USA geschockt hat, was ihm in den USA besser gefällt und was er von Trumps Wirtschaftspolitik hält, das erfahren Sie in diesem aufschlussreichen Gespräch mit einem Macher, der beide Welten kennt und kein Blatt vor den Mund nimmt.