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Die schwersten Sprachen der Welt – Welche sind wirklich eine Herausforderung?

Zuletzt aktualisiert am November 9, 2025

Haben Sie auch manchmal das Gefühl, dass einige Sprachen viel schwieriger sind als andere? Mal prägen sich Vokabeln und Grammatikregeln ganz schnell ein, ein anderes Mal dauert es ewig, bis Sie sich einen Grundwortschatz einprägen können. Auch die Aussprache klappt bei manchen Sprachen auf Anhieb, während sich bei anderen förmlich die Zunge verknotet.

Ihr Gefühl trügt nicht, denn es gibt tatsächlich leichtere und schwierigere Sprachen. Für die Unterschiede sind mehrere Faktoren verantwortlich. Das Alphabet, die Sprachlaute und die Tonalität zum Beispiel.

Denken Sie nur an die bei uns gebräuchlichen Umlaute „Ä“, „Ö“ und „Ü“. Diese kommen nur in sehr wenigen Sprachen vor und sind für unzählige Menschen vollkommen ungewohnt.

Auch die Grammatik ist weltweit unterschiedlich. Wussten Sie schon, dass nur rund 1,5 Prozent aller Sprachen das Verb bei Ja-Nein-Fragen an den Satzbeginn stellen? Beispiel: Gehst du mit?

Dieser Artikel stellt Ihnen die schwersten Sprachen der Welt vor und erläutert, welche Fallstricke beim Lernen lauern können.

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Was macht eine Sprache schwierig?

Die Einschätzung und Bewertung des Schwierigkeitsgrads wird vor allem an den Stunden gemessen, die Sprachschüler durchschnittlich benötigen, um ein bestimmtes Sprachniveau zu erreichen. Das ist aber nicht der alleinige Gradmesser, denn der persönliche Hintergrund spielt ebenfalls eine Rolle.

Damit sind vor allem Sprachverwandtschaften gemeint. Ist Ihre Muttersprache beispielsweise Französisch, werden Sie mit Italienisch und Spanisch wahrscheinlich keine großen Probleme haben, da alle drei zur Gruppe der romanischen Sprachen gehören. Für einen chinesischen Muttersprachler dürfte jede der drei Sprachen dagegen deutlich schwieriger sein.

Allerdings erschweren Sprachverwandtschaften das Lernen manchmal auch: durch sogenannte „False Friends“, also Wortpaare aus verschiedenen Sprachen, die zwar optisch gleich aussehen, aber unterschiedliche Bedeutungen haben.

Zwei Beispiele:

  • „caldo“ bedeutet im Italienischen „warm“, im Spanischen hingegen „Brühe“.
  • „burro“ ist das italienische Wort für Butter, aber die spanische Übersetzung für „Esel“.

Darum ziehen Sprachwissenschaftler auch weitere Kriterien zur Bewertung des Schwierigkeitsgrads hinzu. Im grammatikalischen Bereich sind es Aspekte wie Deklination und Konjugation. Die Beurteilung des Schriftsystems erfolgt nach der Art und Anzahl der gebräuchlichen Zeichen beziehungsweise Buchstaben.

Bei der Aussprache spielen dagegen phonologische Eigenschaften eine Rolle. Vereinfacht ausgedrückt sind damit die Lautmuster einer Sprache gemeint.

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Shutterstock/ GaudiLab

Unbekannte Schriftsysteme – eine große Hürde

Finden Sie nicht auch, dass fremde Schriftsysteme die größte Hürde beim Sprachenlernen sind? Wie soll man auch all die unbekannten Zeichen, die sich oft stark ähneln, voneinander unterscheiden?

Nach einer Studie aus dem Jahr 2022 gibt es weltweit fast 300 verschiedene Schriftsysteme, mehr als 130 davon wurden bislang noch gar nicht codiert. Das bedeutet, diese Systeme können momentan noch auf keinem Computer und auf keinem Smartphone verwendet werden.

Sie alle gliedern sich in verschiedene Gruppen. Da sind einmal die Alphabete, zu denen die lateinische und die griechische Schrift gehören. Dabei werden alle Vokale und Konsonanten der Sprache durch Zeichen ausgedrückt.

Bei Silbenschriften (Fachbegriff: Syllabographie) steht jedes Zeichen für eine komplette Silbe. Das System ist vor allem in Asien verbreitet, beispielsweise in Japan. Das Land setzt parallel auf gleich zwei Silbenschriften, die Hiragana und Katakana genannt werden und insgesamt rund 70 Zeichen umfassen.

Logographische Schriftsysteme gehen noch einen Schritt weiter, denn dabei symbolisieren die einzelnen Zeichen komplette Wörter. Das wohl bekannteste Beispiel ist das chinesische Schriftsystem, das Tausende von Zeichen kennt. Sich diese zu merken, ist nicht einfach.

Komplexe Grammatik – wenn Regeln Kopfzerbrechen bereiten

Die Grammatik basiert zwar auf klaren Regeln, diese sind aber teilweise sehr komplex und auf den ersten Blick nicht immer logisch. So bringt das Auswendiglernen von unregelmäßigen englischen Verben auch heute noch unzählige Schülerinnen und Schüler ins Schwitzen. Dabei zählt Englisch noch nicht einmal zu den schwierigen Sprachen!

Die finnische Grammatik kennt beispielsweise 15 Fälle, die ungarische sogar 18, und zählt man die Kasussuffixe hinzu, sind es gleich 27. Wer arabisch oder russisch lernen möchte, hat so manches Mal mit den umfangreichen Zeitformen und Konjugationen von Verben seine Probleme.

Andere Sprachen verfügen über besondere Feinheiten, denn sie gliedern sich je nach Gesprächspartner in „informell“ und „formell“. Im Koreanischen unterscheidet man zusätzlich zwischen mehreren Höflichkeitsformen: vom halbformellen Niveau bis zur „höchsten Formalität“. Ähnlich komplex ist die japanische Höflichkeitssprache Keigo, die ebenfalls verschiedene Stufen umfasst.

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Shutterstock/ Kopfzerbrechen

Aussprache – wenn der Mund nicht mitmacht

Jede Sprache hat ihr eigenes Lautsystem, und je stärker sich dieses von der eigenen Muttersprache unterscheidet, desto schwieriger fällt uns die Aussprache. Manchmal gehören fremde Lautsysteme aber schon wie selbstverständlich zu unserem Alltag.

Die französischen Nasalvokale zum Beispiel: Im deutschsprachigen Raum schafft es mittlerweile fast jeder, die Worte „Restaurant“ und „Croissant“ korrekt auszusprechen.

Bei anderen Lautsystemen, die nicht in unseren Alltag integriert sind, tun wir uns viel schwerer. Dazu gehören die Zischlaute vieler slawischer Sprachen, aber auch die kehligen Laute des Arabischen.

Als extrem schwierig gelten Tonsprachen wie Mandarin, Thai und Vietnamesisch. Pro Wort gibt es bis zu sechs unterschiedliche Tonhöhen, die alle für eine andere Bedeutung des Wortes stehen.

Beispiel: Je nachdem, wie Sie das chinesische Wort „ma“ aussprechen, drückt es entweder

  • Mutter
  • Pferd
  • schimpfen
  • oder Hanf

aus.

Die 10 schwersten Sprachen der Welt

Die folgenden Kapitel stellen Ihnen jene Sprachen vor, die für die meisten Lernenden eine besonders große Herausforderung darstellen. Hätten Sie gedacht, dass dazu nicht nur asiatische und (nord-)afrikanische Sprachen zählen, sondern auch europäische? Teilweise handelt es sich sogar um solche aus direkten Nachbar- beziehungsweise beliebten Urlaubsländern!

Polnisch zum Beispiel: Die Aussprache bringt die Zunge oft an ihre Grenzen. Ungarisch ist mit den schon erwähnten, zahlreichen Fällen ebenfalls nicht einfach. Gleiches gilt für das Finnische, allerdings kommen hier noch die oftmals auffallend langen, zusammengesetzten Wörter hinzu.

Möchten Sie Russisch lernen, müssen Sie sich nicht nur das kyrillische Alphabet einprägen, sondern auch die vielen komplizierten Verbformen. Auch die arabische Schrift ist anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, außerdem schreiben und lesen Sie – anders als im Deutschen – von rechts nach links, Sie müssen also komplett umdenken.

Als absolute Königsdisziplin gilt jedoch Mandarin-Chinesisch. Tausende Zeichen und mehrere unterschiedliche Betonungen, welche die Bedeutung eines Wortes völlig verändern können, erfordern beim Erlernen dieser Sprache höchste Konzentration.

Im Vietnamesischen kennt man sogar sechs verschiedene Betonungen, zudem hören sich viele Wörter nahezu gleich an. Thai verfügt über ein einzigartiges Schriftsystem und weist mit westlichen Sprachen kaum Ähnlichkeiten auf.

Im Japanischen nutzt man gleich drei verschiedene Schriftsysteme. Hier müssen Sie enorm aufpassen, dass Sie beim Lernen nicht durcheinander kommen. Das koranische Schriftsystem Hangul gilt dagegen als verhältnismäßig einfach, dafür ist die Grammatik aber extrem knifflig.

Sie merken schon, jede der zehn Sprache besitzt ganz spezielle Eigenschaften. Genau das macht aber auch die besondere Faszination beim Lernen aus!

1. Mandarin-Chinesisch – Die Königsdisziplin

Das chinesische Schriftsystem ist wie eine eigene Welt. Für die vielen Zeichen werden mal mehr, mal weniger Striche in unterschiedlichen Reihenfolgen zusammengefasst.

Damit Sie eine chinesische Zeitung ohne Probleme lesen können, sollten Sie zwischen 3000 und 5000 dieser Zeichen kennen.

Zwischen Schriftzeichen und Aussprache gibt es zudem keine Verbindung. Das heißt, Sie müssen die Aussprache zu jedem Zeichen auswendig lernen. Dazu kommen die vier verschiedenen Tonhöhen, die den Vokabeln unterschiedliche Bedeutungen zukommen lassen.

Sie finden, dass hört sich kompliziert an? Es gibt auch eine gute Nachricht, denn die chinesische Grammatik kennt weder Artikel noch Geschlechter, Fälle oder Zeitformen. Aber: Für westliche Ohren, Augen und Zungen ist das eine enorme Umstellung!

Beispiel: Zeitindikatoren werden durch die Partikel le (Aktion abgeschlossen) und huì (künftige Aktion) dargestellt.

  • wo huì chi: Ich werde essen
  • wo chi le: ich habe gegessen
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Shutterstock/ Media_Photos

2. Arabisch – Eine völlig andere Schrift und Grammatik

Anfänger tun sich nicht nur mit den kehlige Lauten bestimmter Buchstaben und den zahlreichen Konsonanten schwer. Die Grammatik ist mit ihren komplexen Satzstrukturen, den Verbkonjugationen und Beugungen von Nomen ebenfalls eine Herausforderung.

Zu den Besonderheiten zählt auch der Dual. Das ist neben der Einzahl und der Mehrzahl die zweite Pluralform. Den Dual verwenden Sie immer dann, wenn Sie exakt zwei Personen oder Objekte benennen wollen.

Praxisbeispiel:

  • (ein) Jahr: sanatun
  • (zwei) Jahre: sanatani
  • drei Jahre: talatu sanawatin

Darüber hinaus gibt es neben dem Hoch-Arabisch auch zahlreiche regionale Dialekte. Beim Lernen werden Sie also entscheiden müssen, auf welchen Dialekt Sie sich konzentrieren wollen.

Das Schreiben und Lesen von rechts nach links ist anfangs verwirrend. Planen Sie Zeit und Geduld ein, um die ungewohnte Richtung zu verinnerlichen.

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Shutterstock/ f.maliki

3. Japanisch – Drei Schriftsysteme und Höflichkeitsformen

Die japanische Schrift setzt sich aus den beiden Silbenschriften Hiragana und Katakana sowie den Schriftzeichen Kanji zusammen. Diese drei Systeme zu lernen, nimmt schon sehr viel Zeit in Anspruch. Noch nicht einmal die Japaner selbst kennen jedes einzelne Kanji: Es sind einfach unglaublich viele.

Die Satzstrukturen sind zudem sehr komplex. Und hätten Sie gedacht, dass es im Japanischen vier verschiedene Höflichkeitsformen gibt, um jemanden anzusprechen? Das liegt daran, dass Hierarchien in der japanischen Kultur noch immer fest verankert sind.

Die folgenden Beispiele für die verschiedenen Anreden verdeutlichen das sehr gut:

  • San: entspricht ungefähr der deutschen Anrede „Frau“ und „Herr“
  • Kun: eine informelle Anrede, wird vorwiegend von jüngeren Männern verwendet
  • Chan: verspielt und vertraulich. Die Anrede ist unter Mädchen und engen Freunden gebräuchlich.
  • Sama: die formellste aller Höflichkeitsformen, sie wird für fremde Personen und solche mit hohem Status verwendet.
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Shutterstock/ insta_photos

4. Koreanisch – Eine logische, aber dennoch knifflige Sprache

Hangul, das koreanische Alphabet, umfasst zwar „nur“ 10 Vokale und 14 Konsonanten, die Grammatik ist aber eher kompliziert. Mit der Subjekt-Objekt-Verb Reihenfolge ist schon allein der Satzbau eine Herausforderung, da dieser sich stark von der deutschen Sprache unterscheidet.

Anders als die japanische Sprache kennt das Koreanische aber nur zwei Höflichkeitsformen:

  • Ssi: die „normale“ Höflichkeitsform
  • Nim: die besonders höfliche Form

Knifflig: Die Verben konjugieren Sie entsprechend der Höflichkeitsform und nicht wie in der deutschen Sprache nach Numerus und Person!

Außerdem gibt es sehr viele Lehnwörter, die insbesondere aus dem Japanischen ins Koreanische gelangten.

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Shutterstock/ Miunmiunan

5. Russisch – Ein harter Brocken für Westeuropäer

Lieben Sie den Klang der russischen Sprache? Für viele klingt sie hart und melodisch zugleich, allerdings umfasst sie etliche Laute, die wir aus dem Deutschen nicht kennen. Das ist für die Zunge teilweise sehr ungewohnt.

Das Erlernen der kyrillischen Schrift beansprucht ebenfalls Zeit. Einige kyrillische Buchstaben schreiben Sie jedoch genauso wie lateinische Buchstaben: Das A, das K, das M, das T und das O. Diese werden auch genauso ausgesprochen.

Andere wiederum sehen zwar wie deutsche Buchstaben aus, klingen aber völlig anders. Das russische B spricht man beispielsweise wie das W in Wein aus.

Die Verbformen sind komplex und die insgesamt sechs Fälle teilweise knifflig. Je nach Fall verändern sich nahezu alle Wortarten, was das Lernen nicht gerade einfach macht.

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Shutterstock/ David MG

6. Finnisch – Eine Grammatik mit unzähligen Fällen

Mit der indogermanischen Sprachfamilie hat das Finnische rein gar nichts zu tun. Der Wortschatz steht in keinem Zusammenhang mit dem bei uns bekannten Vokabular, so dass Sie beim Lernen kaum „Eselsbrücken“ bilden können. Außerdem sind die Wörter oft sehr lang.

Es mag zwar ein Vorteil sein, dass die Sprache weder Artikel noch Genus vorsieht, dafür gibt es aber gleich 16 verschiedene Fälle: etwa für die unterschiedlichen Ortsangaben.

Für die Verwendung eines Falls spielt es beispielsweise eine große Rolle, ob sich ein Schlüssel auf oder in einem Schrank befindet und ob Sie ihn in eine Schublade hineinlegen oder herausnehmen. Zudem kennt das Finnische nur wenige Fremdwörter und internationale Begriffe. Hätten Sie gedacht, dass „tietokone“ für den Computer steht?

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Shutterstock/ A Stock Studio

7. Ungarisch – Noch komplexer als Finnisch?

Das Ungarische sieht sogar 18 Fälle vor und ist damit noch komplizierter. Dazu kommt das umfangreiche Alphabet mit 44 Buchstaben.

Der Satzbau weist keine Ähnlichkeit mit dem von germanischen und romanischen Sprachen auf, und manche Wörter sind so lang, dass sie für Lernende wahre Zungenbrecher sind.

Beispiel: „Megszentségteleníthetetlenségeskedéseitekért“ (44 Buchstaben!). Die Bedeutung ist komplex und steht für Handlungen, die eine Heiligsprechung unmöglich machen.

Dass überhaupt derart lange Wörter möglich sind, liegt daran, dass die Begriffe durch das Anhängen von beliebigen Präfixen und Suffixen an den Wortstamm gebildet werden.

Typische Beispiele sind „és“ (zeigt eine Handlung an) und „ség“ (zeigt eine Eigenschaft an).

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Shutterstock/ MillaF

8. Vietnamesisch – Töne und ungewohnte Satzstruktur

Wie auch in anderen asiatischen Sprachen, verändern Töne im Vietnamesischen die Bedeutung eines Wortes. Hier gibt es gleich sechs verschiedene Varianten, so dass auch beim Hören höchste Konzentration erforderlich ist. Ansonsten kann es schnell zu Verständnisschwierigkeiten oder Missverständnissen kommen.

Die Grammatik ist zwar nicht ganz so schwierig wie die chinesische, Europäer tun sich mit den vielen Regeln aber dennoch schwer. Auch die Aussprache ist für unsere Zungen eher ungewohnt und erfordert viel Übung.

Ein Vorteil ist jedoch die Verwendung des lateinischen Alphabets. Das mühevolle Erlernen eines fremden Schriftsystems bleibt Ihnen also erspart.

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Shutterstock/ Eiko Tsuchiya

9. Thai – Eine Tonal-Sprache mit eigenem Alphabet

Auch Thai ist eine tonale Sprache mit insgesamt fünf verschiedenen Betonungsmustern. Das komplexe Alphabet besteht aus 44 Konsonanten und 32 Vokalen. Es wird durch exotische Schriftzeichen gebildet, die auch zusätzliche Betonungs- und Sonderzeichen umfassen.

Satzzeichen wie Punkt, Fragezeichen und Komma gibt es nicht, was es oft schwierig macht, einen Kontext korrekt zu erfassen.

Die Grammatik verzichtet zudem fast vollkommen auf Konjugationen, Zeitformen und Deklinationen. Auch hier müssen sich Lernende komplett umorientieren.

Beispiele:

  • „Sie kommt heute an“ wird wörtlich „Sie kommen ankommen heute“ übersetzt.
  • „Sie kam gestern an“ entspricht im Vietnamesischen übersetzt „Sie kommen ankommen gestern“.
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Shutterstock/ Atstock Productions

10. Polnisch – Zungenbrecher mit schwieriger Grammatik

Zu den Schwierigkeiten der polnischen Sprache zählen die ungewohnten Lautkombinationen, die sieben verschiedenen Fälle, die zahllosen „Ausnahmen von der Regel“ und die komplizierten Verbkonjugationen.

In manchen Wörtern folgen bis zu fünf Konsonanten aufeinander: Da wird die Aussprache zu einer großen Herausforderung! Andere enthalten Buchstaben mit diakritischen Zeichen.

Beispiele:

  • Zdzblo – Grashalm
  • Zólc – Galle

Grammatikalisch lauern viele Fallstricke. Schon eine einzige falsche Wortendung kann die Bedeutung eines Satzes komplett verändern. Außerdem kennt die polnische Sprache genau wie das Deutsche drei grammatikalische Geschlechter, was das Lernen zusätzlich erschweren kann.

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Shutterstock/Juan Ci

Wie kann man eine schwierige Sprache erfolgreich lernen?

Sie möchten sich der Herausforderung stellen und eine der schwersten Sprachen der Welt lernen? Die folgenden Tipps und Methoden helfen Ihnen dabei und sorgen für Erfolgserlebnisse!

1️⃣ Immersion – Die Sprache in den Alltag integrieren

Wenn Sie die fremde Sprache so oft wie möglich in Ihren Alltag integrieren, können Sie vollständig und mit allen Sinnen in sie eintauchen. So prägen sich Vokabeln viel besser und nachhaltiger ein, Sie bekommen ein sicheres Gefühl für die richtige Aussprache und werden auch im Umgang mit der Grammatik immer sicherer.

Schauen Sie sich beispielsweise Filme und Serien in der jeweiligen Sprache an und hören Sie Podcasts. Sicherlich verstehen Sie am Anfang noch nicht jedes Wort, darauf kommt es aber auch gar nicht an. Durch das regelmäßige Anschauen oder Zuhören werden Sie schnell feststellen, dass Sie auch komplexeren Inhalten immer besser folgen können.

Oder suchen Sie sich einen Muttersprachler als Sprachtandem. Die Lernpartnerschaften ermöglichen einen regen Austausch und motivieren auch dann zum Weitermachen, wenn Sie eine kleine Durststrecke durchmachen.

2️⃣ Strukturierte Lernmethoden nutzen

Nutzen Sie gute Sprachlern-Apps wie Mondly und Babbel. Sie bieten Ihnen ein zeitlich unabhängiges und flexibles Lernen an jedem beliebigen Ort und sind in überschaubare Lektionen unterteilt. Vielleicht haben Sie ja Lust, in der Mittagspause am Schreibtisch oder im Bus nach der Arbeit die eine oder andere Übung zu absolvieren?

Tipp: Das reine „Pauken“ von Grammatikregeln ist ermüdend und oft sogar kontraproduktiv. Gezielte Übungen vermitteln Ihnen nicht nur die Theorie, sondern auch die Praxis. Schriftzeichen können Sie übrigens prima mit der App Anki lernen!

3️⃣ Klein anfangen – und geduldig bleiben

Setzen Sie sich am Anfang nur kleine Ziele, bleiben Sie aber kontinuierlich am Ball. Beginnen Sie beispielsweise mit kurzen einfachen Sätzen und steigern Sie sich dann.

Dadurch ersparen Sie sich Enttäuschungen und ein frustrierendes Gefühl, weil sich ein möglicherweise zu hoch gesetztes Ziel nicht realisieren lässt.

Fazit – Ist eine schwierige Sprache die Mühe wert?

Auf jeden Fall! Sie bekommen schließlich die einzigartige Möglichkeit, in andere Kulturen und Denkweisen einzutauchen, und erweitern Ihren Horizont.

Die vielen kleinen Erfolgserlebnisse, die sich beim Durchhalten einstellen, machen Sie zudem selbstsicherer, stärker und zufriedener. Und das sowohl im Privatleben als auch im Job.

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Die App Mondly bietet Ihnen kurze und spannende Lektionen aus verschiedenen Themenbereichen, die Ihnen die fremde Sprache auf unterhaltsame Weise näher bringen. Zu jeder absolvierten Übung erhalten Sie ein Feedback, außerdem merkt sich die App Ihre Stärken und Schwächen und baut darauf auf.

Sie können sogar mit einem virtuellen Sprecher Dialoge führen. Ihre Aussprache wird anschließend mithilfe einer hochmodernen Spracherkennungstechnologie überprüft und bewertet.

Dank der verschiedenen Abo-Modelle können Sie die Nutzung der App optimal an Ihr Leben anpassen. Ob monatliches Abo zum Ausprobieren, das besonders kostengünstige Jahresabonnement oder ein lebenslanger, unbegrenzter Zugang, alles ist möglich. Zum Angebot gehören 41 verschiedene Sprachen.

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Babbel bietet Ihnen ebenso wie Mondly verschiedene Abo-Modell: von einem Monat bis zu einem Jahr. Mit der App können Sie 14 verschiedene Sprachen lernen.

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Wer schreibt hier?

krystyna trushyna polyglot

Ich bin Krystyna – ich liebe Sprachen und zeige in meinem Blog, wie man sie wirklich lernen kann. Ich spreche Russisch, Deutsch, Englisch und Ukrainisch – und lerne aktuell Italienisch, Türkisch, Spanisch und Französisch.

Für mich hat Sprachenlernen nichts mit Talent zu tun, sondern mit klaren Methoden, kleinen Routinen und echter Neugier.

In meinem Blog erfahren Sie, wie man auch mit wenig Zeit Schritt für Schritt vorankommt – ehrlich, alltagstauglich und ohne leere Versprechen.

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