PlayStation 3: Sony zahlt Millionen f�r Entfernung von Linux-Support

Mit der PlayStation 4 reitet Sony seit gut zwei Jahren auf einer Welle des Erfolgs und die Gaming-Sparte des japanischen Unternehmens genie�t auch hohe Sympathien. Das war bei der Vorg�ngergeneration noch anders, damals hatte man mit PSN-Hacks, nicht ganz so guten Verk�ufen und entfernten Features zu k�mpfen. Beim letztgenannten ist die OtherOS-Funktion gemeint.
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Sony

OtherOS

OtherOS hie� eine Funktionalit�t, mit der Sony in den Anfangstagen der PlayStation 3 warb: Der Vorteil der PS3 sei, so Sony damals, dass man auf der Konsole auch ein "fremdes" Betriebssystem aufspielen k�nne. Das war vor allem f�r Linux-Nutzer interessant bzw. war die perfekte Wahl f�r OtherOS-Experimente.

Doch im Jahr 2010 entschloss sich Sony, die OtherOS-Unterst�tzung per Firmware-Update zu entfernen. Viele Nutzer waren deshalb sauer, auch in unseren Kommentaren wurde der Schritt heftig diskutiert, "Saftladen" war noch eine der freundlicheren Formulierungen f�r Sony. playstation 3Nur die 'fette' PS3 hatte anfangs OtherOS-Unterst�tzung Einige US-Nutzer haben sich daraufhin zu einer Sammelklage zusammengeschlossen, diese begann kurz nach dem Firmware-Update mit der Nummer 3.21 im Jahr 2010. Sechs Jahre sp�ter ist die Sache nun zu Ende gegangen, Sony hat sich mit den Kl�gern auf eine au�ergerichtliche Einigung verst�ndigt.

Dabei bekommt jeder, der beweisen kann, dass er im Besitz einer OtherOS-f�higen PlayStation 3 war und dieses Feature auch tats�chlich genutzt hat, 55 Dollar als Entsch�digung. In der Einigung wird die betroffene Konsole als "fette PS3" bezeichnet, die erste "Slim"-Revision der Hardware wurde von Anfang an ohne OtherOS-M�glichkeit verkauft. Nutzer, die lediglich von der OtherOS-Funktion geh�rt haben, aber sie nicht im Einsatz hatten, bekommen neun Dollar als Entsch�digung.

Berechtigt sind laut Ars Technica alle US-K�ufer des PS3-Modells, es d�rften rund zehn Millionen sein, die daf�r in Frage kommen. Die Einigung, die aber erst vom Gericht abgesegnet werden muss, kennt aber vor allem einen Gewinner: die f�r die Klage verantwortlichen Anw�lte. Die bekommen n�mlich 2,25 Millionen Dollar an Geb�hren bzw. als Honorar.
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