Empfang von Alien-Signalen laut neuer Studie extrem unwahrscheinlich
Seit Jahrzehnten lauscht die Menschheit ins All. Haben wir Alien-Signale einfach �berh�rt? Eine neue statistische Analyse liefert nun eine ern�chternde Antwort und zeigt, warum wir die Strategie bei der Suche nach au�erirdischer Intelligenz anpassen m�ssen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Erde in den letzten 60 Jahren unbemerkt von zahlreichen au�erirdischen Signalen gekreuzt wurde, ist statistisch gesehen �u�erst gering. Das wirft ein neues Licht auf unsere Position im Kosmos. Viele Forscher in der SETI-Gemeinschaft (Search for Extraterrestrial Intelligence) nahmen lange an, dass technologische Signaturen die Erde bereits erreicht haben k�nnten, wir sie jedoch mangels Empfindlichkeit der Instrumente �bersehen haben.
W�re das der Fall, st�nden die Chancen gut, mit besserer Technik bald f�ndig zu werden. Grimaldi hinterfragte diese optimistische These nun mithilfe der sogenannten Bayes-Statistik. Sein Modell setzt die Anzahl vergangener Kontakte, die Lebensdauer von Signalen und die Reichweite heutiger sowie zuk�nftiger Instrumente in Relation. Dabei zeigt die Analyse ein fundamentales Problem der optimistischen Sichtweise auf, das bisherige Annahmen ins Wanken bringt.
Das Modell unterscheidet dabei pr�zise zwischen verschiedenen Arten von Technosignaturen. Ber�cksichtigt wurden sowohl omnidirektionale Emissionen, wie etwa die Abw�rme gigantischer Konstruktionen, als auch stark fokussierte Signale wie Laser-Blitze. Ein Signal gilt im Modell erst dann als detektierbar, wenn es stark genug ist, um sich vom Hintergrundrauschen abzuheben, und unsere Teleskope genau im richtigen Moment in die korrekte Richtung blicken.
Selbst bei einer Ausdehnung der Suche auf mehrere tausend Lichtjahre prognostiziert das Modell nur wenige gleichzeitig existierende Signale in der gesamten Galaxie. Die Wissenschaftler betonen, dass das Ausbleiben bisheriger Funde kein Scheitern ist. Es ist vielmehr ein wichtiger Datenpunkt, der uns lehrt, dass wir Geduld brauchen und unsere Sensoren auf weitaus gr��ere Distanzen ausrichten m�ssen, um Erfolg zu haben.
Was meint ihr dazu? Glaubt ihr, dass wir in unserer Lebenszeit noch auf au�erirdische Signale sto�en werden, oder sind wir allein in der Dunkelheit? Schreibt es uns in die Kommentare.
Siehe auch:
Statistik d�mpft Hoffnung auf Aliens
Seit den ersten Pionier-Experimenten des Astronomen Frank Drake im Jahr 1960 scannen Wissenschaftler den Himmel systematisch nach Anzeichen au�erirdischer Technologien. Das damals als Projekt Ozma bekannte Vorhaben nutzte ein Radioteleskop, um nach Funkfeuern zu lauschen. Eine neue Untersuchung der �cole Polytechnique F�d�rale de Lausanne (EPFL) unter der Leitung des Physikers Claudio Grimaldi kommt nun jedoch zu einem Ergebnis, das die Erwartungen vieler Alien-Enthusiasten d�mpft.Die Wahrscheinlichkeit, dass die Erde in den letzten 60 Jahren unbemerkt von zahlreichen au�erirdischen Signalen gekreuzt wurde, ist statistisch gesehen �u�erst gering. Das wirft ein neues Licht auf unsere Position im Kosmos. Viele Forscher in der SETI-Gemeinschaft (Search for Extraterrestrial Intelligence) nahmen lange an, dass technologische Signaturen die Erde bereits erreicht haben k�nnten, wir sie jedoch mangels Empfindlichkeit der Instrumente �bersehen haben.
W�re das der Fall, st�nden die Chancen gut, mit besserer Technik bald f�ndig zu werden. Grimaldi hinterfragte diese optimistische These nun mithilfe der sogenannten Bayes-Statistik. Sein Modell setzt die Anzahl vergangener Kontakte, die Lebensdauer von Signalen und die Reichweite heutiger sowie zuk�nftiger Instrumente in Relation. Dabei zeigt die Analyse ein fundamentales Problem der optimistischen Sichtweise auf, das bisherige Annahmen ins Wanken bringt.
Mangel an passenden Signalen
Damit die Chance auf eine Entdeckung in naher Zukunft hoch w�re, m�ssten in der Vergangenheit enorm viele Signale die Erde passiert haben. Wie The Astronomical Journal berichtet, zeigt die Studie, dass diese notwendige Anzahl an Signalen in vielen Szenarien die Menge potenziell bewohnbarer Planeten in unserer kosmischen Nachbarschaft �bersteigen w�rde. Es ist folglich unplausibel, dass wir eine F�lle an Nachrichten aus dem nahen Umfeld verpasst haben.Das Modell unterscheidet dabei pr�zise zwischen verschiedenen Arten von Technosignaturen. Ber�cksichtigt wurden sowohl omnidirektionale Emissionen, wie etwa die Abw�rme gigantischer Konstruktionen, als auch stark fokussierte Signale wie Laser-Blitze. Ein Signal gilt im Modell erst dann als detektierbar, wenn es stark genug ist, um sich vom Hintergrundrauschen abzuheben, und unsere Teleskope genau im richtigen Moment in die korrekte Richtung blicken.
Strategie f�r die Zukunft
Das Ergebnis bedeutet nicht das Ende der Suche, erfordert aber einen strategischen Weitblick. Wenn technologische Zivilisationen existieren, sind ihre Hinterlassenschaften vermutlich selten, weit entfernt und langlebig. Das Szenario einer vollen Milchstra�e, in der wir nur besser zuh�ren m�ssen, weicht der Realit�t einer Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Statt auf frequente Signale aus der direkten Umgebung zu hoffen, m�ssen Astronomen tiefere Himmelsdurchmusterungen vornehmen.Selbst bei einer Ausdehnung der Suche auf mehrere tausend Lichtjahre prognostiziert das Modell nur wenige gleichzeitig existierende Signale in der gesamten Galaxie. Die Wissenschaftler betonen, dass das Ausbleiben bisheriger Funde kein Scheitern ist. Es ist vielmehr ein wichtiger Datenpunkt, der uns lehrt, dass wir Geduld brauchen und unsere Sensoren auf weitaus gr��ere Distanzen ausrichten m�ssen, um Erfolg zu haben.
Was meint ihr dazu? Glaubt ihr, dass wir in unserer Lebenszeit noch auf au�erirdische Signale sto�en werden, oder sind wir allein in der Dunkelheit? Schreibt es uns in die Kommentare.
Zusammenfassung
- Seit 1960 suchen Wissenschaftler systematisch nach Signalen aus dem All
- Neue EPFL-Studie h�lt den Empfang von Alien-Signalen f�r unwahrscheinlich
- Physiker Grimaldi nutzte die Bayes-Statistik f�r seine Modellrechnung
- N�tige Signalanzahl �bersteigt die Menge bewohnbarer Planeten in der N�he
- Das Modell unterscheidet zwischen omnidirektionalen und fokussierten Signalen
- Astronomen m�ssen k�nftig tiefere Himmelsdurchmusterungen durchf�hren
- Das Ausbleiben bisheriger Funde ist ein wichtiger Datenpunkt f�r SETI
Siehe auch:
- SETI-Forscher findet exakt doppeltes Lichtsignal von fremdem Stern
- SETI-Forscher durchmustern Zwilling unseres Sonnensystems nach Funk
- SETI: Erste Suche nach au�erirdischer Technologie in anderen Galaxien
- Aliens abh�ren: SETI-Forscher bekommen neue, starke Datenquelle
- SETI-Forscher schlie�en Gro�projekt ab: Da drau�en ist nur Stille
Thema:
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