YouTube Music versteckt bisher freie Funktion hinter Bezahlschranke
YouTube Music schr�nkt den Zugriff auf Songtexte f�r Nutzer der Gratisversion jetzt weltweit drastisch ein. Wer kein Premium-Abo besitzt, sieht nach wenigen Zeilen nur noch unscharfen Text und wird direkt zur Kasse gebeten.
Das bedeutet, dass Gratis-Nutzer nicht mehr uneingeschr�nkt bei ihren Lieblingsliedern mitlesen k�nnen. Ziel der Ma�nahme ist es nat�rlich, die Attraktivit�t des kostenfreien Angebots gezielt zu senken, um mehr Anwender zum Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnements zu bewegen.
Wer die App ohne aktives Abonnement nutzt, wird k�nftig mit einer harten Grenze konfrontiert. Das System gew�hrt lediglich eine sehr begrenzte Anzahl freier Ansichten von Songtexten. Sobald dieses Kontingent aufgebraucht ist, werden die Lyrics nach den ersten Zeilen extrem unscharf dargestellt und sind nicht mehr lesbar. Ein deutlicher Hinweis fordert den Nutzer dann mit der Schaltfl�che "Unlock lyrics with Premium" auf, ein Abo abzuschlie�en. Damit verschwindet ein Feature hinter der Bezahlschranke, das seit der Einf�hrung im Jahr 2020 f�r alle Anwender frei zug�nglich war.
Wie Android Police unter Berufung auf zahlreiche Nutzerberichte meldet, tritt die Sperre inzwischen fl�chendeckend auf. W�hrend in den vergangenen Monaten nur ausgew�hlte Accounts Teil von A/B-Tests waren, scheint Google nun ernst zu machen. Spotify hat im Jahr 2024 �brigens einen �hnlichen Versuch unternommen, Songtexte mehr oder weniger direkt zu monetarisieren. Nach massiven Protesten der Community ruderte der Marktf�hrer aus Schweden jedoch zur�ck und stellte die Funktion wieder kostenlos zur Verf�gung.
Das Vorgehen birgt f�r Google ein gewisses Risiko, k�nnte aber auch eine einfache Rechnung sein. Nutzer, die bisher die Werbung in der Gratisversion toleriert haben, verursachen durch Videostreaming hohe Bandbreitenkosten. Wenn diese Anwender aufgrund der Lyrics-Sperre zu alternativen Diensten wechseln, spart Google Infrastrukturkosten. Wechseln sie hingegen zu Apps wie Shazam oder Genius, um Songtexte zu lesen, bleibt die Musikwiedergabe oft dennoch bei YouTube. Ob die Strategie aufgeht oder �hnlich wie bei Spotify auf Widerstand st��t, werden die kommenden Monate zeigen.
Was haltet ihr von Googles Entscheidung, grundlegende Funktionen hinter die Bezahlschranke zu verschieben? Versteht ihr den wirtschaftlichen Druck oder treibt euch das zur Konkurrenz? Wir sind gespannt auf eure Meinung in den Kommentaren.
Siehe auch:
Songtexte nur noch gegen Bezahlung
Google hat damit begonnen, eine der grundlegendsten Funktionen seines Musik-Streaming-Dienstes YouTube Music zu beschneiden. Nach einer mehrmonatigen Testphase wird die Anzeige von Songtexten f�r Nutzer der kostenlosen Version ab sofort drastisch limitiert. Das Unternehmen verteilt diese �nderung derzeit weltweit.Das bedeutet, dass Gratis-Nutzer nicht mehr uneingeschr�nkt bei ihren Lieblingsliedern mitlesen k�nnen. Ziel der Ma�nahme ist es nat�rlich, die Attraktivit�t des kostenfreien Angebots gezielt zu senken, um mehr Anwender zum Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnements zu bewegen.
Wer die App ohne aktives Abonnement nutzt, wird k�nftig mit einer harten Grenze konfrontiert. Das System gew�hrt lediglich eine sehr begrenzte Anzahl freier Ansichten von Songtexten. Sobald dieses Kontingent aufgebraucht ist, werden die Lyrics nach den ersten Zeilen extrem unscharf dargestellt und sind nicht mehr lesbar. Ein deutlicher Hinweis fordert den Nutzer dann mit der Schaltfl�che "Unlock lyrics with Premium" auf, ein Abo abzuschlie�en. Damit verschwindet ein Feature hinter der Bezahlschranke, das seit der Einf�hrung im Jahr 2020 f�r alle Anwender frei zug�nglich war.
Wie Android Police unter Berufung auf zahlreiche Nutzerberichte meldet, tritt die Sperre inzwischen fl�chendeckend auf. W�hrend in den vergangenen Monaten nur ausgew�hlte Accounts Teil von A/B-Tests waren, scheint Google nun ernst zu machen. Spotify hat im Jahr 2024 �brigens einen �hnlichen Versuch unternommen, Songtexte mehr oder weniger direkt zu monetarisieren. Nach massiven Protesten der Community ruderte der Marktf�hrer aus Schweden jedoch zur�ck und stellte die Funktion wieder kostenlos zur Verf�gung.
Lizenzkosten als Preistreiber
Ein technischer und finanzieller Aspekt dieser Entscheidung d�rfte die Zusammenarbeit mit Drittanbietern sein. Synchronisierte Songtexte werden in der Regel nicht von den Plattformen selbst erstellt, sondern von Partnern wie Musixmatch lizenziert. Diese Lizenzen kosten Geld, da Urheberrechte f�r die Texte selbst sowie f�r die zeitliche Synchronisation abgegolten werden m�ssen. Durch die Verlagerung in den Premium-Bereich refinanziert Google diese Ausgaben direkt �ber die Abogeb�hren. Folgende Vorteile sind nun exklusiv an das Bezahlmodell gekoppelt:- Werbefreie Wiedergabe von Musik und Videos
- Wiedergabe im Hintergrund bei ausgeschaltetem Display
- Downloads f�r die Offline-Nutzung
- Uneingeschr�nkter Zugriff auf alle Songtexte
Das Vorgehen birgt f�r Google ein gewisses Risiko, k�nnte aber auch eine einfache Rechnung sein. Nutzer, die bisher die Werbung in der Gratisversion toleriert haben, verursachen durch Videostreaming hohe Bandbreitenkosten. Wenn diese Anwender aufgrund der Lyrics-Sperre zu alternativen Diensten wechseln, spart Google Infrastrukturkosten. Wechseln sie hingegen zu Apps wie Shazam oder Genius, um Songtexte zu lesen, bleibt die Musikwiedergabe oft dennoch bei YouTube. Ob die Strategie aufgeht oder �hnlich wie bei Spotify auf Widerstand st��t, werden die kommenden Monate zeigen.
Was haltet ihr von Googles Entscheidung, grundlegende Funktionen hinter die Bezahlschranke zu verschieben? Versteht ihr den wirtschaftlichen Druck oder treibt euch das zur Konkurrenz? Wir sind gespannt auf eure Meinung in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- YouTube Music versteckt Songtexte nun weltweit hinter Premium-Paywall
- Gratis-Nutzer sehen nach wenigen Zeilen nur noch verschwommenen Text
- Die Funktion war seit ihrer Einf�hrung im Jahr 2020 f�r alle verf�gbar
- Google muss f�r synchronisierte Songtexte Lizenzgeb�hren an Partner zahlen
- Spotify versuchte �hnliches, kehrte nach Nutzerprotesten aber zur�ck
- Die Strategie soll mehr zahlende Premium-Abonnenten generieren
- Neben Songtexten sind werbefreies Streamen und Downloads Premium-exklusiv
Siehe auch:
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