Arbeitsspeicher-Krise: Samsung verkauft nicht mehr an Samsung
Die Preiskrise bei Arbeitsspeicher nimmt immer groteskere Formen an. Jetzt soll sich sogar Samsungs Halbleiter-Sparte geweigert haben, die Smartphone-Abteilung des eigenen Unternehmens mit den wertvollen Chips zu versorgen.
Normalerweise greift die Ger�tesparte bevorzugt auf die Ressourcen des Schwesterunternehmens zur�ck. Doch die aktuelle Marktlage stellt diese internen Abl�ufe auf den Kopf, wie das US-Magazin PCWorld berichtet.
Da hyperskalierende Rechenzentren f�r ihre KI-Server enorme Mengen an RAM nachfragen und bereit sind, H�chstpreise zu zahlen, priorisieren Hersteller wie Samsung, SK Hynix und Micron inzwischen diese Kunden. F�r sie ist das lukrativer, als langfristige Liefervertr�ge mit geringeren Margen einzugehen.
Im Zuge dessen habe nun auch Samsung Semiconductor einen urspr�nglich geplanten Gro�auftrag des Gesch�ftsbereichs "Mobile Experience" abgelehnt. Die Smartphone-Sparte wollte sich Preise und Mengen f�r ein Jahr sichern, bekam am Ende aber nur ein kurzfristiges Abkommen mit kleineren Mengen zu deutlich h�heren Konditionen. Konkret bedeutet dies: Man weigert sich, das eigene Schwesterunternehmen nach den bisherigen Gepflogenheiten mit Chips zu versorgen, da externe Kunden viel mehr zu zahlen bereit sind.
Besserung ist nicht in Sicht. Prognosen des Speicherspezialisten TeamGroup zufolge haben sich manche Komponentenpreise auf dem Gro�markt zuletzt verdreifacht, w�hrend fertige Speichermodule innerhalb eines Monats um bis zu 100 Prozent teurer wurden. Ohne einen abrupten Einbruch der Nachfrage rechnen Branchenbeobachter damit, dass die Knappheit mindestens bis 2027 anhalten k�nnte und Verbraucher noch lange mit hohen Preisen leben m�ssen.
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Externe Kunden zahlen mehr
Hintergrund ist die komplexe Struktur des Samsung-Konglomerats. Unter dem Dach des Konzerns arbeiten viele teils weitgehend eigenst�ndige Tochterunternehmen. Samsung Electronics produziert Smartphones, Tablets sowie Notebooks, w�hrend Samsung Semiconductor Global die Speicherchips f�r Hersteller weltweit liefert.Normalerweise greift die Ger�tesparte bevorzugt auf die Ressourcen des Schwesterunternehmens zur�ck. Doch die aktuelle Marktlage stellt diese internen Abl�ufe auf den Kopf, wie das US-Magazin PCWorld berichtet.
Da hyperskalierende Rechenzentren f�r ihre KI-Server enorme Mengen an RAM nachfragen und bereit sind, H�chstpreise zu zahlen, priorisieren Hersteller wie Samsung, SK Hynix und Micron inzwischen diese Kunden. F�r sie ist das lukrativer, als langfristige Liefervertr�ge mit geringeren Margen einzugehen.
Im Zuge dessen habe nun auch Samsung Semiconductor einen urspr�nglich geplanten Gro�auftrag des Gesch�ftsbereichs "Mobile Experience" abgelehnt. Die Smartphone-Sparte wollte sich Preise und Mengen f�r ein Jahr sichern, bekam am Ende aber nur ein kurzfristiges Abkommen mit kleineren Mengen zu deutlich h�heren Konditionen. Konkret bedeutet dies: Man weigert sich, das eigene Schwesterunternehmen nach den bisherigen Gepflogenheiten mit Chips zu versorgen, da externe Kunden viel mehr zu zahlen bereit sind.
Teurere Smartphones
Dies d�rfte fr�her oder sp�ter auch bei den Endkunden sp�rbar werden: Man kann davon ausgehen, dass Samsung-Smartphones aufgrund dessen teurer oder mit weniger Arbeitsspeicher ausgestattet werden. Ganz allein ist der Konzern mit dem Problem nicht. Auch andere Hersteller k�mpfen mit explodierenden RAM-Kosten. Das Raspberry-Pi-Projekt hat deshalb schon Preiserh�hungen vorgenommen, PC-Produzent Lenovo soll sogar aktiv Speicher horten, um sich gegen weitere Marktverwerfungen abzusichern.Besserung ist nicht in Sicht. Prognosen des Speicherspezialisten TeamGroup zufolge haben sich manche Komponentenpreise auf dem Gro�markt zuletzt verdreifacht, w�hrend fertige Speichermodule innerhalb eines Monats um bis zu 100 Prozent teurer wurden. Ohne einen abrupten Einbruch der Nachfrage rechnen Branchenbeobachter damit, dass die Knappheit mindestens bis 2027 anhalten k�nnte und Verbraucher noch lange mit hohen Preisen leben m�ssen.
Zusammenfassung
- Samsungs Halbleitersparte liefert nicht mehr an eigene Smartphone-Abteilung
- KI-Rechenzentren zahlen H�chstpreise und werden bei RAM-Lieferungen bevorzugt
- Smartphone-Sparte bekam statt Jahresvertrag nur kurzfristiges Abkommen zu h�heren Preisen
- Samsung-Smartphones k�nnten k�nftig teurer werden oder weniger Arbeitsspeicher haben
- Auch andere Hersteller k�mpfen mit explodierenden RAM-Kosten und Lieferengp�ssen
- Speicherpreise haben sich teilweise verdreifacht oder sind um bis zu 100 Prozent gestiegen
- Branchenexperten erwarten anhaltende Knappheit und hohe Preise mindestens bis 2027
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