Weitgehendes Huawei-Verbot in Deutschlands Mobilfunknetzen kommt
Die nun inzwischen schon seit Jahren w�hrende Diskussion um den Umgang mit Huawei-Technik in den deutschen Mobilfunknetzen d�rfte sich bald entscheiden. Es l�uft darauf hinaus, dass Verbote f�r den Einsatz chinesischer Systeme umgesetzt werden.
Das Kernnetz ist dabei das eigentlich Spannende. Dieses besteht aus den Datenleitungen und den Netzknoten, in denen die Daten der Nutzer wie etwa die Telefongespr�che, Nachrichten und Verbindungsdaten verarbeitet werden. Dem gegen�ber steht das Zugangsnetz - also die Basisstationen mit ihren Antennen. Hier soll die Menge der Huawei-Hardware in f�nf Jahren bei maximal 25 Prozent gedeckelt sein.
Allerdings will man hier auch regionale Unterschiede verankern. In besonders kritischen Regionen wie der Bundeshauptstadt Berlin oder um die Bundesstadt Bonn herum d�rfte gar keine Huawei-Technik mehr zum Einsatz kommen. Denn hier laufen der Einsch�tzung nach wohl mehr sensible Inhalte �ber die Netze, als in anderen Gegenden.
Widerspruch zu dem Vorhaben des Innenministeriums soll es aus dem f�r digitale Infrastruktur zust�ndigen Ministerium Volker Wissings (FDP) geben. Hier bef�rchtet man bei der Umsetzung der Verbotspl�ne, dass die Ziele f�r den Ausbau von Breitband-Netzen nicht erreicht werden k�nnen.
Siehe auch:
Stufenweise Umsetzung
In dem von Nancy Faeser (SPD) gef�hrten Bundesinnenministerium bereitet man nach Informationen des Nachrichtenmagazins Der Spiegel einen schrittweisen Verbotsplan vor: Demnach sollen die bestehenden Mobilfunkbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica bis Ende 2024 gew�hrleisten, dass in ihren Kernnetzen keine kritischen Komponenten mehr zum Einsatz kommen, die von dem chinesischen Hersteller geliefert wurden.Das Kernnetz ist dabei das eigentlich Spannende. Dieses besteht aus den Datenleitungen und den Netzknoten, in denen die Daten der Nutzer wie etwa die Telefongespr�che, Nachrichten und Verbindungsdaten verarbeitet werden. Dem gegen�ber steht das Zugangsnetz - also die Basisstationen mit ihren Antennen. Hier soll die Menge der Huawei-Hardware in f�nf Jahren bei maximal 25 Prozent gedeckelt sein.
Allerdings will man hier auch regionale Unterschiede verankern. In besonders kritischen Regionen wie der Bundeshauptstadt Berlin oder um die Bundesstadt Bonn herum d�rfte gar keine Huawei-Technik mehr zum Einsatz kommen. Denn hier laufen der Einsch�tzung nach wohl mehr sensible Inhalte �ber die Netze, als in anderen Gegenden.
Digitalministerium nicht gl�cklich
Der weitere Betrieb von Huawei-Hardware soll au�erdem an die Bedingung gekoppelt werden, dass der Hersteller die Schnittstellen offenlegt und die Systeme somit auch von externer Software gesteuert werden k�nnen. Bisher kommt hier ausschlie�lich mitgelieferte Software zum Einsatz, sodass Backdoors leichter ins Netz geschleust werden k�nnen.Widerspruch zu dem Vorhaben des Innenministeriums soll es aus dem f�r digitale Infrastruktur zust�ndigen Ministerium Volker Wissings (FDP) geben. Hier bef�rchtet man bei der Umsetzung der Verbotspl�ne, dass die Ziele f�r den Ausbau von Breitband-Netzen nicht erreicht werden k�nnen.
Zusammenfassung
- Diskussion um Einsatz von Huawei-Technik in deutschen Mobilfunknetzen
- Bundesinnenministerium plant schrittweises Verbot bis Ende 2024
- Keine kritischen Komponenten von Huawei in Kernnetzen der Mobilfunkbetreiber
- Menge der Huawei-Hardware in Zugangsnetzen auf 25 Prozent begrenzt
- In kritischen Regionen wie Berlin und Bonn kein Einsatz von Huawei-Technik
- Betrieb von Huawei-Hardware an Offenlegung der Schnittstellen gekoppelt
- Widerspruch aus Ministerium f�r digitale Infrastruktur wegen Breitband-Ausbau-Zielen
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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