NASA muss Mondlandung verschieben - aus gleich mehreren Gr�nden

Die US-Raumfahrtagentur NASA wollte eigentlich in drei Jahren (wieder) Menschen auf dem Mond landen, doch das von Donald Trump ausgegebene Projekt kann den aggressiven Zeitplan nicht halten. Aktuell wurde eine Verschiebung bekannt gegeben, und zwar auf fr�hestens 2025.
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Im Dezember 1972 landete Apollo 17 bzw. das Landemodul Challenger auf dem Mond, nach rund drei Tagen auf der Oberfl�che des Erdtrabanten verlie� am 14. Dezember mit Eugene Cernan der vorerst letzte Mensch den Mond. Das Artemis-Programm sollte diese Daten aber ein St�ck weit au�er Kraft setzen, denn 2024 sollten Menschen - M�nner und Frauen - wieder Spuren im Mondstaub hinterlassen.

Das von Ex-Pr�sident Trump ausgerufene Programm hatte seit jeher einen (zu) ambitionierten Zeitplan, denn eine Landung bereits 2024 galt von Anfang an als Kraftakt. Doch nun gab es die von vielen Experten erwartete Verschiebung: Die NASA gab bekannt, dass man erst 2025 eine Landung durchf�hren wird, und das fr�hestens.

NASA Space Launch System (SLS)NASA Space Launch System (SLS)NASA Space Launch System (SLS)NASA Space Launch System (SLS)

Gr�nde: Rechtliches, Politisches und Technisches

Die Gr�nde daf�r sind aber nicht nur technischer Natur, vielmehr spielte hier auch Rechtliches eine Rolle. Konkret gemeint ist eine Klage von Amazon-Gr�nder Jeff Bezos bzw. dessen Raumfahrtunternehmen Blue Origin. Denn Bezos wollte gerichtlich erzwingen, dass SpaceX der Auftrag zur Mondlandef�hre wieder entzogen wird, was aber letztlich scheiterte.

NASA-Chef Bill Nelson: "Wir haben fast sieben Monate im Rechtsstreit verloren, und das hat die erste menschliche Landung wahrscheinlich auf fr�hestens 2025 verschoben. Wir rechnen fr�hestens 2025 mit Artemis 3, dem menschlichen Lander f�r die erste Demonstrationslandung." Nelson sagte, dass die Verz�gerung wohl noch gr��er gewesen w�re, wenn nicht SpaceX auf eigene Initiative hin die Entwicklung des Landers fortgesetzt h�tte.

Allerdings waren die Rechtsstreitigkeiten nicht der einzige Faktor, warum es nicht ganz so schnell vorangeht: Als weitere Gr�nde nannte Nelson Verz�gerungen, die sich durch die Pandemie und verz�gerte Budget-Bewilligungen durch den US-Kongress ergeben haben. Schlie�lich gab die NASA aber auch zu bedenken, dass auch das 2024er-Ziel der Trump-Administration technisch nicht machbar gewesen sei.

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