Stillstand im Weltraum: Gro�projekte liegen wegen Corona auf Eis
Die Corona-Krise macht es der Wissenschaft schwer, weiter an Zeitpl�nen von gro�en Projekten festzuhalten. Bei der NASA hat man u.a. die Arbeiten am James Webb Teleskop vollst�ndig eingestellt. Auch das Event Horizon Teleskop wird vorerst kein Schwarzes Loch beobachten.
Wissenschaftliche Gro�projekte bringen es mit sich, dass viele Menschen gemeinsam an einem Ziel arbeiten. In Zeiten der Corona-Krise ist dies nicht wie bisher m�glich. Wir hatten schon dar�ber berichtet, dass die ESA den Betrieb von Satelliten und Sonden auf das N�tigste beschr�nkt, jetzt gibt es auch aus anderen Bereichen der Weltraumforschung entsprechende Mitteilungen.
Wie die NASA in einem langen Beitrag unter der �berschrift "Bewertung der Auswirkungen des Coronavirus auf die Missionen" schreibt, sind alle Bereiche der Weltraumagentur stark betroffen. Demnach k�nnen zwar viele der Aufgaben auch in Heimarbeit erledigt werden, da wo aber praktische Arbeit an Hardware erforderlich ist, sei es aber oft schwierig bis unm�glich empfohlene Sicherheitsrichtlinien zu befolgen. "Wir m�ssen diese Arbeit einstellen und uns auf die unternehmenskritischen Aktivit�ten konzentrieren", so die NASA
Die unter anderem f�r dieses Jahr geplante Mars 2020 Mission steht deshalb vorerst auf dem Pr�fstand. Aktuell werde evaluiert, wo Arbeiten an der Hardware weiter fortgef�hrt werden k�nnen. Da das entsprechende Jet Propulsion Laboratory in Pasadena aber in Kalifornien beheimatet ist, wo strenge Auflagen gelten, wird es hier wohl vorerst zu einem vollen Stop kommen. Infografik: James Webb Space Telescope
Beim James Webb Space Teleskop ist man hier schon einen Schritt weiter: Das Team, das ebenfalls in Kalifornien f�r Integration und Test der Hardware verantwortlich ist, hat seine Arbeit vorerst komplett eingestellt. Das von Versp�tungen geplagte Projekt d�rfte damit auch sein anvisiertes Startfenster im M�rz 2021 nicht mehr halten k�nnen.
Das �beraus ambitionierte Artemis-Programm, das die USA in wenigen Jahren zur�ck auf den Mond f�hren soll, wird fast vollst�ndig auf Eis gelegt. Produktion und Tests der Orion-Raumkapsel und der Tr�gerrakete SLS sind vorerst gestoppt. Viel der Planungsarbeit an der Mondbasis Gateway sei auch mit Telearbeit zu realisieren, "alle Aktivit�ten vor Ort, die �ber die Sicherung der Hardware hinausgehen, werden bis auf Weiteres vor�bergehend ausgesetzt", so die NASA.
Wie die NASA in einem langen Beitrag unter der �berschrift "Bewertung der Auswirkungen des Coronavirus auf die Missionen" schreibt, sind alle Bereiche der Weltraumagentur stark betroffen. Demnach k�nnen zwar viele der Aufgaben auch in Heimarbeit erledigt werden, da wo aber praktische Arbeit an Hardware erforderlich ist, sei es aber oft schwierig bis unm�glich empfohlene Sicherheitsrichtlinien zu befolgen. "Wir m�ssen diese Arbeit einstellen und uns auf die unternehmenskritischen Aktivit�ten konzentrieren", so die NASA
Die unter anderem f�r dieses Jahr geplante Mars 2020 Mission steht deshalb vorerst auf dem Pr�fstand. Aktuell werde evaluiert, wo Arbeiten an der Hardware weiter fortgef�hrt werden k�nnen. Da das entsprechende Jet Propulsion Laboratory in Pasadena aber in Kalifornien beheimatet ist, wo strenge Auflagen gelten, wird es hier wohl vorerst zu einem vollen Stop kommen. Infografik: James Webb Space Telescope
Beim James Webb Space Teleskop ist man hier schon einen Schritt weiter: Das Team, das ebenfalls in Kalifornien f�r Integration und Test der Hardware verantwortlich ist, hat seine Arbeit vorerst komplett eingestellt. Das von Versp�tungen geplagte Projekt d�rfte damit auch sein anvisiertes Startfenster im M�rz 2021 nicht mehr halten k�nnen.
Das �beraus ambitionierte Artemis-Programm, das die USA in wenigen Jahren zur�ck auf den Mond f�hren soll, wird fast vollst�ndig auf Eis gelegt. Produktion und Tests der Orion-Raumkapsel und der Tr�gerrakete SLS sind vorerst gestoppt. Viel der Planungsarbeit an der Mondbasis Gateway sei auch mit Telearbeit zu realisieren, "alle Aktivit�ten vor Ort, die �ber die Sicherung der Hardware hinausgehen, werden bis auf Weiteres vor�bergehend ausgesetzt", so die NASA.
Auch kein Bild vom schwarzen Loch
Auch das Event Horizon Teleskop-Projekt, das uns im letzten Jahr das erste Bild eines Schwarzen Loches beschert hatte, wird seine f�r dieses Jahr geplanten Aktivit�ten absagen. Eigentlich wollte man Ende M�rz damit beginnen, durch weitere Beobachtungen die ersten Ergebnisse zu erg�nzen und zu verbessern. Die Einstellung des Betriebs in mehreren beteiligten Teleskopen macht dieses Vorhaben aber unm�glich. "Eine Kombination aus Wettermustern und Himmelsmechanik macht es unm�glich, zu einem anderen Zeitpunkt des Jahres als diesem Zeitfenster von Ende M�rz bis Anfang April eine qualitativ hochwertige EHT-Beobachtung durchzuf�hren. Wir m�ssen also auf den M�rz 2021 warten, um es erneut zu versuchen", so die Verantwortlichen.Siehe auch:
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