Typografie ist von grundlegender Bedeutung für gutes Design, Branding, Lesbarkeit und Barrierefreiheit. Webfonts ermöglichen all das und mehr: Der Text ist auswählbar, durchsuchbar, zoombar und für hohe DPI-Werte optimiert. So wird Text unabhängig von Bildschirmgröße und ‑auflösung einheitlich und scharf gerendert. Webfonts sind für gutes Design, UX und Leistung unerlässlich.
Die Optimierung von Webfonts ist ein wichtiger Bestandteil der Gesamtleistungsstrategie. Jede Schriftart ist eine zusätzliche Ressource. Einige Schriftarten können das Rendern des Texts blockieren. Nur weil auf der Seite Webfonts verwendet werden, muss sie aber nicht langsamer gerendert werden. Im Gegenteil: Optimierte Schriftarten in Kombination mit einer durchdachten Strategie für das Laden und Anwenden auf der Seite können dazu beitragen, die Gesamtseitengröße zu reduzieren und die Rendering-Zeiten zu verbessern.
Aufbau einer Webschriftart
Eine Webschriftart ist eine Sammlung von Glyphen. Jede Glyphe ist eine Vektorform, die einen Buchstaben oder ein Symbol beschreibt. Die Größe einer bestimmten Schriftartdatei wird also durch zwei einfache Variablen bestimmt: die Komplexität der Vektorpfade der einzelnen Glyphen und die Anzahl der Glyphen in einer bestimmten Schriftart. Open Sans, einer der beliebtesten Webfonts, enthält beispielsweise 897 Glyphen, darunter lateinische, griechische und kyrillische Zeichen.