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Jesus Christus spricht: "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt." (Joh 11,25)

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+ + + Festschrift + + + zum Jubiläum 10 Jahre Christen in der AfD e.V. + + + Herausgeber: Joachim Kuhs + + + Buchempfehlung und Kritik + + + Dr. Dr. David Berger + + + Philosophia-Perennis.com + + + 18. November 2025 + + +
Festschrift zum 10-jährigen Jubiläum der Christen in der AfD(David Berger) In diesem Jahr kann die Bundesvereinigung „Christen in der Alternative für Deutschland“ ihr 10-jähriges Jubiläum feiern: „Für eine neue Partei in einer chaotischen Zeit“ seien 10 Jahre „eine Ewigkeit“ bemerkt der langjährige Vorsitzende der Vereinigung, Joachim Kuhs. Eine Festschrift, deren Autoren sich wie ein „Who is who“ konservativer Christen, v.a. aus dem evangelischen und freikirchlichen Bereich liest, gibt nun einen beeindruckenden Einblick in das Wirken der Vereinigung.
Die zum zehnjährigen Jubiläum des Netzwerks Christen in der AfD veröffentlichte Festschrift stellt ein bemerkenswert sorgfältig zusammengestelltes Zeitdokument dar, das weit über eine reine Jubiläumsbroschüre hinausgeht. Unter der Herausgeberschaft von Joachim Kuhs ist ein Band entstanden, der gleichermaßen Rückblick, Selbstvergewisserung, Dokumentation und programmatische Standortbestimmung darstellt. Besonders beeindruckend ist die Konsequenz, mit der der Band die Entwicklung des Netzwerks aus einer dezidiert christlichen Perspektive reflektiert und gleichzeitig dessen interne Vielfalt sichtbar macht.
Rückblick und Zukunftsperspektive
Die Festschrift ist klar strukturiert: Von den frühen Gründungsimpulsen über die Konsolidierungsphase bis hin zu den aktuellen Herausforderungen wird die Entstehungsgeschichte des Netzwerks präzise und nachvollziehbar nachgezeichnet. Der Band macht dabei transparent, wie das Netzwerk über die Jahre hinweg gewachsen ist, welche innerorganisatorischen Lernprozesse stattgefunden haben und wie sich seine Rolle innerhalb der Partei und darüber hinaus gewandelt hat.
Besonders gelungen ist die Verbindung von Rückblick und Zukunftsperspektive. Viele Beiträge reflektieren nicht nur die vergangenen Jahre, sondern werfen auch einen Blick darauf, welchem Auftrag sich christliche Akteure heute und künftig verpflichtet sehen. Dieser Spannungsbogen verleiht der Festschrift ein ernsthaftes und zugleich inspirierendes Profil.
Echte Vielfalt in christlichem Geist
Einer der größten Stärken des Bandes ist die ausgewogene Mischung aus persönlichen Erfahrungsberichten, theologischen Reflexionen, politischen Einschätzungen und organisatorischen Einblicken. Zahlreiche Autorinnen und Autoren schildern ihre individuellen Beweggründe, ihr Engagement und ihre Erlebnisse im Netzwerk – diese Beiträge verleihen dem Werk Authentizität und emotionale Tiefe.
Die Vielfalt der Stimmen zeigt zugleich, dass das Netzwerk keineswegs homogen ist. Unterschiedliche Lebensläufe, Vorerfahrungen und theologische Akzentsetzungen kommen zu Wort, ohne dass der Band an innerer Geschlossenheit verliert. Vielmehr entsteht ein lebendiges Bild eines Zusammenschlusses, der seine Identität im Spannungsfeld zwischen persönlichem Glauben, gesellschaftlicher Verantwortung und politischer Positionierung sucht und findet.
Prof. Dr. David Engels, Beatrix von Storch und Erika Steinbach eröffnen den Band mit Gruß- bzw. Vorworten, die weit über Allgemeinplätze hinausgehen.
Das christliche Menschenbild als Fundament politischen Handelns
Eine weitere Stärke der Festschrift besteht in der konsequenten Einbettung politischer Fragen in einen christlichen Wertehorizont. Die Beiträge machen deutlich, dass es dem Netzwerk nicht nur um politische Programmatik, sondern um grundlegende Überzeugungen geht: Würde des Menschen, Verantwortung vor Gott, Bewahrung der Schöpfung, Schutz der Familie, Gewissensfreiheit und Glaubwürdigkeit des persönlichen Bekenntnisses.
Dabei scheint mir die Rückbesinnung auf das christliche Menschenbild auch im politischen Bereich tatsächlich einen roten Faden durch alle Beiträge zu ziehen. Beatrix von Storch (Foto l. mit PP-Macher David Berger), die derzeit vielleicht mutigste Kämpferin für christliche Werte im Deutschen Bundestag, hat es in ihrem Vorwort klar gemacht, wo sie davon spricht, dass wir einen Wiederaufbau einer Gesellschaft brauchen, in der „die Freiheit und Würde der Person im Mittelpunkt stehen“. Und sie bemerkt dazu hoffnungsvoll, aber durchaus auch realistisch: „Es wird jene junge Generation sein, die sich heute aus innerstem Antrieb auf ihre christlichen Wurzeln besinnt, die dieses Werk in Angriff nehmen wird. Dabei gilt wie immer: Die Gnade setzt die Natur voraus. Es ist die gleich bleibende Natur des Menschen, die der Politik die Richtung weisen muss. Papst Benedikt XVI. hat am 22. September 2011 in seiner historischen Rede vor dem Bundestag versucht, genau dies verständlich zu machen“.
Viele Autorinnen und Autoren verbinden politische Überlegungen mit theologischen Reflexionen und zeigen damit, dass die Arbeit des Netzwerks auf einem festen geistlichen Fundament ruht. Die Festschrift bietet hier nicht nur Argumentation, sondern echte Substanz – ein Aspekt, der in politischen Publikationen keineswegs selbstverständlich ist.
Der Band besticht durch seinen hohen dokumentarischen Anspruch. Er hält zentrale Ereignisse, Initiativen, Stellungnahmen und Meilensteine des Netzwerks fest und schafft so ein Archiv, das für künftige historiografische oder journalistische Recherchen wertvoll sein dürfte. Fotos, Redebeiträge, chronologische Darstellungen und persönliche Erinnerungen verdichten sich zu einem historischen Gesamtbild.
Damit gelingt der Festschrift ein seltener Spagat: Sie ist sowohl ein emotional aufgeladener Erinnerungsband als auch ein nüchterner Überblick über politisches Engagement und organisatorische Entwicklung.

Stilistisch zeigt sich der Band durchgehend sorgfältig. Die in erträglichem Umfang gehaltenen Texte sind gut lesbar, klar strukturiert und häufig bemerkenswert reflektiert formuliert. Trotz der thematischen Bandbreite bleibt der Ton einheitlich – sachlich, engagiert und von Ernsthaftigkeit geprägt.
Obgleich es nicht immer leicht ist, „konservative“ Katholiken und deren protestantische Parallelen friedlich zusammenführen, ist dies Joachim Kuhs (Foto l.: bei einem Vortrag in Freidrichshafen) hier in echt ökumenischem Geist gelungen, was sicher auch der charismatisch-versöhnlichen und sympathischen persönlichen Art des Herausgebers zu verdanken ist.
Informiert, dokumentiert und inspiriert
Die Festschrift zum zehnjährigen Jubiläum Christen in der AfD ist ein beeindruckend umfangreicher, sorgfältig erarbeiteter und inhaltlich vielseitiger Jubiläumsband, der gleichermaßen informiert, dokumentiert und inspiriert. Sie bietet Einblicke in ein Jahrzehnt organisatorischer Arbeit, innerer Auseinandersetzungen, spiritueller Motivation und politischer Verortung.
Für Leserinnen und Leser, die die Entwicklung eines christlich geprägten politischen Netzwerks nachvollziehen möchten, ist dieses Werk zweifellos eine bereichernde und aufschlussreiche Lektüre. Die Festschrift setzt Maßstäbe für transparente, gut kuratierte Jubiläumsdokumentationen und wird ihrem Anspruch, ein identitätsstiftendes Buch für das Netzwerk zu sein, eindrucksvoll gerecht.
Dieser Beitrag ist erschienen auf Philosophia-Perennis.com mit freundlicher Genehmigung von David Berger
Fotos: Dr. Dr. David Berger, Philosophia-Perennis.com; Buchcover, Gerhard-Hess-Verlag; Joachim Kuhs mit Beatrix von Storch, auf der Jubiläumsveranstaltung 10 Jahre Christen in der AfD, Berlin
Das Buch:
Christen in der AfD. Festschrift zum 10-jährigen Jubiläum der Christen in der AfD. Glaube – Liebe – Hoffnung.
Hrsg. von Joachim Kuhs. Mit Beiträgen von Prof. Dr. David Engels, Beatrix von Storch MdB, Erika Steinbach, Dr. Lothar Gassmann, Prof. Dr. Max Otte u.v.a. Klappenbroschur DIN A5 214 Seiten, mit vielen Abbildungen, ISBN 978-3-87336-867-7, Veröffentlicht: 15.10.2025 18,00 €. In jeder gut sortierten Buchhandlung, aber auch direkt beim Verlag bestellbar: Gerhard-Hess-Verlag_Buchbestellung
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+ + + Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag + + + Dr. Rainer Rothfuß MdB + + + Anträge zum Thema im Bundestag + + + Keine Steuergelder für Nigeria wegen Massenmorden an Christen + + + 3. November 2025 + + +
Keine deutschen Steuergelder für eine Regierung, die Massenmorde an Christen duldet
Berlin, 3. November 2025. Anlässlich der Drohung des US-Präsidenten Donald Trump gegenüber der Regierung Nigerias mit einen Militäreinsatz gegen islamistische Milizen, teilt der menschenrechtspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Rainer Rothfuß, mit:
„Seit Jahrzehnten ist Nigeria eine Brutstätte des Islamismus. Terrorgruppen beherrschen große Gebiete des Landes, Boko Haram im Osten, der Islamische Staat den Nordosten, die Fulani-Banden in Zentral-Nigeria und im Nordwesten. Seit 2009 wurden 125.000 Christen gezielt ermordet, aufgrund ihres Glaubens. 19.000 Kirchen wurden zerstört. Die Regierung Nigerias hat die Kontrolle über den islamistischen Terror verloren, auch über ihre Armee und die Sicherheitsbehörden. Oft werden die Gräueltaten von der Regierung geduldet, die Täter bleiben unbestraft. Verschärft hat sich die Lage seit der Präsidentschaft des islamischen Diktators Muhammadu Buhari im Jahr 2015, für dessen Wahl sich der damalige US-Präsidenten Barack Hussein Obama einsetzte. Trumps Drohung, alle finanzielle Unterstützung einzustellen, sollte die Regierung Nigerias keine schnelle Besserung herbeiführen, ist daher richtig.
Die Bundesregierung sollte diesem Beispiel folgen, es fließen jährlich circa 100 Millionen
Euro deutsches Steuergeld nach Nigeria. Doch leider ist dies nicht zu erwarten. Ermordete Christen sind die falschen Opfer, weil sie von Islamisten ermordet wurden. Im Auswärtigen Amt beschäftigte man sich, was Nigeria angeht, gerade noch intensiv mit der feministisch korrekten Platzierung von Dorftoiletten. Die deutschen Medien spielen das Thema währenddessen herunter: Die Süddeutsche Zeitung und die Deutsche Welle nennen die Massaker ,Angebliche Tötungen von Christen‘, sie reden von komplexen Verhältnissen, Landnutzungskonflikten und Folgen des Klimawandels – ähnlich wie Al Jazeera, das die Vorwürfe als simplistische Propaganda bezeichnet. Die AfD-Fraktion hat in der 19. und 20. Wahlperiode Anträge gegen die Christenverfolgung in Nigeria gestellt (Drs. 19/25310 , 20/13119 ). Wir verlangen erneut von der Bundesregierung, endlich etwas für die leidenden Christen in Nigeria zu tun.
“Zum Thema "Christenverfolgung" haben die Christen in der AfD in Zusammenarbeit mit ihrem Mitglied Dr. Rainer Rothfuß MdB einen Flyer entwickelt und produziert. Erhältlich ist er über den Vorstand der ChrAfD gegen einen kleinen Unkostenbeitrag. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Dieser Flyer sollte auf dem gut sortierten Büchertisch oder Infostand bei AfD-Veranstaltungen nicht fehlen.
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+ + + zum Reformationstag + + + aus Tichys Einblick + + + Das Vorwort zum Sonntag vom 25. Oktober 2025 von ACHIJAH ZORN + + +
Ausbrechen aus dem Karussell der Angst
Gesellschaftliche Ängste lassen sich ertragreich bewirtschaften und gegen ihre Profiteure gar nicht so leicht ausbremsen. Einen Weg zur Entschleunigung des Angstkarussells weisen die 95 Thesen von Martin Luther.
Achijah Zorn porträtiert in seinem Beitrag gesellschaftliche Ängste als profitables "Karusell", das Profteure wie Medien und die Politik antreibt und den Ausbruch erschwert. Als Vorbild dienen ihm Martin Luthers 95 Thesen: Diese kritisieren den Ablasshandel der Kirche, der Angst vor dem Fegefeuer monetarisierte. Gläubige kauften Briefe, um Strafen für ihr Fehlverhalten im Jenseits zu mindern. Luther klärte darüber auf, dass wahre Buße innerlich und durch den Glauben erfolge, und nicht käuflich wäre. So entmachtete er die Angsttreiber. Der Autor Achijah Zorn fordert von uns ähnlichen Mut zum Reformationstag: Bewusste Entschleunigung, kritische Reflexion und Entlarvung moderner Angstgeschäfte zur Erlangung der gottgewollten Freiheit des Einzelnen.
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