Georg Baselitz war einer der prägendsten Maler der Nachkriegszeit: Mit auf dem Kopf stehenden Bildern, Skandalen und kompromissloser Haltung stellte er Sehgewohnheiten infrage. Ein Nachruf auf einen Unbequemen, der sich jeder Schublade verweigerte.
Manche Lieder von Patti Smith sind inzwischen dermaßen Klassiker, dass nur wenige wissen, ob Cover oder Original. »People Have the Power« ist ein Song, den alle kennen und fröhlich mitsingen, Fäuste in der Luft. Ein Abend zum 50. Geburtstag der Arena am 21. Mai 2026 im Rahmen der Wiener Festwochen.
Was nackte Körper angeht, herrscht zwischen den Geschlechtern immer noch eine erschreckende Doppelmoral. Das wirf die Frage auf, woher diese Angst vor weiblich gelesenen Körpern, insbesondere Brüsten, kommt. Eine Spurensuche.
Sehr aufgeräumt und irgendwie nüchtern kommt die »Christoph Schlingensief«-Ausstellung im Wiener MAK daher. Das namensgebende Plakat, auf dem in der Handschrift Schlingensiefs »Es ist nicht mehr mein Problem« zu lesen ist, steht ganz versteckt in einer Ecke, vor einem schwarzen Vorhang.
Florian Klenks neues Buch »Ausreden« ist weder Kriminalreportage noch psychologische Diagnose. Es ist ein Monolog aus Protokollen, der Leser*innen in die Sprachwelt einer Frau treibt, die drei Menschen getötet hat und ihre Schuld dennoch unablässig von sich weist: Elfriede Blauensteiner.
Die noch bis 14. Juni 2026 im Unteren Belvedere laufende Ausstellung stilisiert Ferdinand Georg Waldmüller nicht zum Revolutionär, sondern zeigt, wie radikal seine Hingabe an das Sichtbare war – ein Künstler, der »widerwillig« begeistert.